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Sony Ericsson C902 Cybershot im Test: Gelungene Allzweckwaffe
Gesichtserkennung, Bildstabilisator, Autofokus und Blitz – das C902 Cybershot von Sony Ericsson gibt seiner 5-Megapixel-Kamera sämtliche derzeit aktuelle Handy-Technik mit auf den Weg, um vorzeigbare Fotos schießen zu können. Doch auch Abseits des Kamera-Modus gefällt der 109 Gramm schwere Riegel durchaus, denn neben Radio und Musicplayer bietet das Gerät ausreichende 256 MB internen Speicher, die vom Memory-Stick-Micro-Steckplatz unterstützt werden.
Mobile Internet-Spaziergänge gehen mit HSDPA und EDGE flott von Statten, außerdem können bequem E-Mails empfangen und versendet werden. Dargestellt wird alles auf einem 2 Zoll großen Display, welches 262.144 Farben anzeigt. Gut erkennbar sind darauf unter anderem der umfangreiche Organizer, sowie drei vorinstallierte Spiele. Ob der Fotospezialist auch unter den kritischen Augen unserer Redaktion nicht an Souveränität verlor, zeigt der folgende Handy-Testbericht.
Design und Verarbeitung: Optisch nichts Neues
Der metallverstärkte Riegel hinterlässt bei der handytarife.de-Redaktion einen hochwertigen Eindruck, nicht zuletzt durch den stabilen Rahmen und die feste Führungsschiene. Etwas wackeliger wird das Konstrukt, sobald die Linse der Kamera freigelegt wird. Allerdings erscheint die Verarbeitung auch hier keinesfalls bedenklich und auch der Akku-Deckel sitzt fest und ohne zu wackeln an seinem Platz.
Draufsicht: Schlichte Anordnung
Das Sony Ericsson C902 Cybershot überrascht nicht wirklich mit einer frischen Optik, sondern erscheint im klassischen Candybar-Design. Damit dennoch keine Langeweile bei der Gehäuse-Beäugung erfolgt, wird die einfarbig gehaltene Kolorierung durch einen silbernen Rahmen aufgepeppt, welcher dem Handy zusätzliche Stabilität verleiht. Eine lange Lebensdauer steht dem Gerät also bevor, zumal unser Verwindungstest keine Materialmängel erkennen ließ.
Bedienung: Gewollte Schieflage
Die abgeschrägten Tasten sind gut voneinander abgetrennt und dementsprechend leicht ertastbar. Dennoch erfolgt die Bedienung nicht wirklich überzeugend, da das C902 schlichtweg nicht gut in der Hand liegt. Zudem sorgen die wenig griffigen Druckpunkte der rutschigen Kunststoff-Tasten für Missgunst beim testenden Redakteur. Doch zumindest rein funktionell wurde an alles gedacht, am rechten Gehäuserand befinden sich Lautstärke-Regulierung und Auslöseknopf, eine Taste für die Schnellanwahl von Programmen ist zu finden und auch das Steuerkreuz gefällt.
Dezenter Rücken
Die Oberfläche ist rein optisch als gewohnt gelungen zu bezeichnen und auch ein Sony Ericsson Neukunde sollte sich problemlos im Menü des Handys zurechtfinden. Neben einem umfassenden Kalender gehören selbstredend auch verschiedene Spiele zur Programmvielfalt, so kann man zum Beispiel als Fotograf eine virtuelle Wasserwelt erkunden – Cybershot halt. Selbst eine Ortung in der Google-Landkarte kann, wenn auch nur durch die meist ungenaue und zudem internetgestützte Erkennung von umliegenden Mobilfunkmasten, erfolgen.




















