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Samsung SGH-i900 Omnia im Test: Alles unter einem Hut
Das SGH-i900 von Samsung trägt den lateinischen Zusatz „Omnia“, zu Deutsch „alles“, nicht ohne Grund, denn es versteht sich als wahrer Alleskönner: Internetseiten werden durch den UMTS-Beschleuniger HSDPA oder per WLAN flott aufgebaut und die Navigation erfolgt via Touch-Steuerung auf dem 3,2-Zoll Display. Des Weiteren fehlen weder eine 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und Visitenkarten-Scanner noch ein komfortabler Musicplayer.
Beide profitieren von großzügigen 8, respektive 16 GB Speicher und die erweiterbare Microsoft Mobile 6.1 Oberfläche bietet zudem viel Platz für individuelle Software. Sogar das mobilfunkgestützte A-GPS gehört zur Ausstattung und navigiert im Zusammenspiel mit der Route 66 Software auch Fußgänger an das gewünschte Ziel. Ob die handytarife.de-Redaktion nach der Probierphase des „Omnia“ mit wirklich allen Funktionen zufrieden war, verrät der aktuelle Handy-Testbericht.
Design und Verarbeitung: Metall trifft Kunststoff
Zwar ordnet Samsung das „Omnia“ in die Kategorie der „Bar-Type-Handys“ ein, doch fällt es ein wenig aus diesem Rahmen, da anstatt der üblichen Tastatur nur das 3,2 Zoll große Display auffällt. Gerade deswegen gerät das i900 überall zum Hingucker, zumal die Berührungsfläche von einem glänzenden Metallrahmen eingefasst wird. Einzig die Akku-Abdeckung lässt ein wenig zu wünschen übrig, da sie aus Kunststoff besteht, welcher lediglich im Look von gebürstetem Metall auftritt.
Großes Display – Keine Tastatur
Stabil ist das 12,5 mm flache Gehäuse auf jeden Fall, was auch unser Praxistest bestätigt: Das Handy lässt sich trotz einer Länge von 112 Millimetern recht bequem in der Tasche verstauen und trotzt den dort einwirkenden Kräften mühelos und ohne Knartz-Geräusche. Aus optischer Sicht, aber gerade auch in puncto Materialeinsatz, ist Samsung mit dem Modell „Omnia“ ein sehr schickes und vor allem stabiles Mobiltelefon gelungen.
Bedienung: Stop and Go im mobilen Büro
Das große Display soll eigentlich zur Touch-Steuerung einladen, die von Samsung kurz Touchwiz genannt wird. Doch von einer intuitiven Bedienung kann hier leider kaum die Rede sein, zu unübersichtlich und verwinkelt erscheint die Windows Mobile Oberfläche. Außerdem lassen zu kleine Eingabefelder sich teilweise selbst mit dem mitgelieferten Bedienstift kaum treffen und so lässt die etwas träge Software nur selten Freude aufkommen.
Schmale Angelegenheit
Etwas Abhilfe beim Bedienproblem schafft die Tastenmaus, die ähnlich funktioniert, wie das Touch-Pad am Laptop. Ist diese aktiviert, erfolgt die Manövrierung um einiges bequemer mit dem Daumen. Wem der Zeiger zu schnell agiert, der kann diesen entweder verlangsamen, oder die in Richtungen fahrende Maus in eine geordnetere 4-Wege-Navigation ändern. Egal wie man sich entscheidet, das Touchdisplay wird sicher neidisch, wird der Daumen angelegt.
Umfangreich ist das Softwarepaket des SGH-i900: Neben einem Dokumentenbetrachter verlagern mobile Versionen der Microsoft Office Programme Word, Excel und Powerpoint das Büro in die Hosentasche. Außerdem ist das Hauptmenü per Drag and Drop mit Programm-Verknüpfungen belegbar, um diese schneller zu erreichen. Denn Geschwindigkeit ist nicht gerade eine Spezialität der Microsoft-Software.




















