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Motorola Motorokr E8 im Test: Schmaler Taschenmusikant
Dem flachen Motorokr E8 von Motorola sieht man das musikalische Talent nicht unbedingt auf Anhieb an. Dennoch verbergen sich auf engstem Raum ein Musicplayer mit 3,5 mm Klinkenbuchse und als weiteres Multimedia-Schmankerl eine 2 Megapixel Kamera. Beide werden zudem von großzügigen 2 GB internem Speicher unterstützt. Um den Bedienfluss der Programme zu verbessern, ändert die Tastatur je nach Anwendung sogar ihre Belegung.
Weiterhin sorgt der GPRS-Turbo EDGE für flächendeckende Internetanbindung um etwa kurze E-Mails an Freunde zu verschicken oder aktuelle Fußballergebnisse abzurufen. Um nicht zu verschlafen, wurde außerdem ein Organizer installiert, der Weck- und Terminkalenderfunktionen unter einen Hut bringt. Ob die handytarife.de-Redaktion mit sämtlichen Funkionen zufrieden war, zeigt der aktuelle Handy-Testbericht.
Design und Verarbeitung: Schmal und dennoch stabil
Völlig in schwarz gehalten, liegt das Handy vor dem zuständigen Test-Redakteur. Befindet sich das Display im Standby-Modus, kann man nicht unbedingt erkennen, wo der eigentliche Rahmen beginnt, beziehungsweise der Bildschirm endet. Da beim E8 keine physischen Drücker zum Einsatz kommen, sondern ein Touchpad die Bedieneinheit darstellt, wirkt die Klaviatur erfrischend im Vergleich zu den zahlreichen Riegel-Kollegen. Die Rückseite hält sich aus optischer Sicht eher zurück, trumpft aber mit einer Soft-Touch-Oberfläche auf.
Flache Sache: Keine echten Tasten
Die satten 107 g Eigengewicht sieht man dem schlanken Gerät auf den ersten Blick gar nicht an. Doch betrachtet man den MOTOROKR einmal genauer, fällt sofort der üppige Metalleinsatz auf. Das verleiht Stabilität und macht vor allem optisch etwas her. Die handytarife.de-Redaktion freut es, fordert sie doch vehement den Einsatz hochwertiger Materialien. Selbst die Akku-Abdeckung wurde aus dem stabilen Baustoff gefertigt. So bekommen Design und Verarbeitung von uns eine gute Bewertung.
Bedienung: Einfach angepasst
Auffälligstes Bedienmerkmal des Motorokr E8 ist sicherlich die Touchpad-Tastatur, welche je nach Menüpunkt die Tastenbelegung ändert. Doch auch weitere wichtige Schnellanwahltasten, wie die externe Lautstärke-Regelung und der Auslöser für die Kamerafunktion, wurden im Gehäuse integriert. Zudem erfolgt die Tastensperrung nicht über ein Tastenkürzel, sondern über einen ebenfalls im Gehäuse untergebrachten Schieber.
Zaubertastatur: Jedes Programm mit eigenen Tasten
Neben der Touchpad-Tastatur gehört sicherlich das Sensor-Touchrad zu den auffälligsten Merkmalen des schlanken Handys. Dieses ersetzt praktisch die 5-Wege-Steuereinheit. Fährt man mit dem Daumen über den abgerundeten Sensor, wird ähnlich wie bei der iPod-Steuerung der selbe Zweck erfüllt. Leider ist das Hauptmenü umständlich angeordnet, insgesamt jedoch arbeitet das proprietäre Betriebssystem zügig und ohne Grund zur Klage.




















