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LG KB770 im Test: TV-Handy - Klappe, die Zweite!
Im Olympia- und EM Jahr 2008 veröffentlichte LG das HB620T als erstes Mobiltelefon mit DVB-T-Empfänger. Nun folgt mit dem KB770 das nächste TV-Handy mit übersichtlichem, 3,0 Zoll großem Touchdisplay. Das garantiert nicht nur Fernseh-Spaß, sondern sorgt ebenso für optimale Übersicht bei Ausflügen in das mobile Internet. Der UMTS-Turbo HSDPA sowie das flächendeckende EDGE sorgen dabei für die nötige Übertragungsgeschwindigkeit.
Die 100 MB Speicher, die intern zur Verfügung stehen, lassen sich durch den Micro-SD-Slot auf bis zu 4 GB ergänzen. Mit ausreichend Platz kommen auch der Mediaplayer oder die 3 Megapixel Autofokus-Kamera so richtig in Fahrt und werten den Multimedia-Bereich auf. Das gesamte Menü ist auf die innovative Fingerzeigsteuerung ausgelegt und selbst ohne Stift angenehm bedienbar. Weitere Einzelheiten zum LG KB770 erfahren Sie im aktuellen Handy-Testbericht.
Design und Verarbeitung: Rundum schwarz
Das schwarze KB770 wirkt eher sachlich und dezent. Lediglich eine silbern schimmernde Metallumrahmung hebt sich farblich vom Rest des Gehäuses ab. Dennoch wird das schlanke Multimedia-Gerät auf jedem Tisch sofort zum Hingucker. Dafür sorgt das 3 Zoll große Display, welches dem Betrachter auf der Vorderseite prompt auffällt. Sogar der Rücken des mobilen TV-Telefons überzeugt, und zwar mit wohligem Softtouch.
Die komplette Lieferung
Seitens der Verarbeitung kann getrost behauptet werden, dass LG seine Hausaufgaben gemacht hat. Die wenigen Tasten erscheinen solide verankert und selbst beim redaktionellen Verwindungstest macht das Gerät keinen Mucks. Lediglich die Akku-Abdeckung sitzt ein wenig wackelig an ihrem Platz, ansonsten kann über die Beschaffenheit des Gehäuses keinesfalls gemeckert werden. Trotzdem sollte der Besitzer stets auf das große Display achten, welches recht anfällig für Kratzer erscheint.
Bedienung: Der Finger zeigt, wo es langgeht
Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen KP500 oder dem Foto-Handy KC910 Renoir versucht das KB770 nun völlig ohne Bedienstift auszukommen. Aus diesem Grund wurde das Hauptmenü in vier Kategorien unterteilt. Dahinter verbergen sich ausreichend groß dargestellte Unterpunkte. Freie Fahrt also für die bequeme Finger-Steuerung. Mit etwas Übung gelingt selbst die Texteingabe flüssig, obwohl die virtuellen Tasten dort recht schmal geraten sind. Für zusätzlichen Komfort sorgen austauschbare Widgets (frei wählbare Symbole für Schnellzugriffe), als Direktanwahl.
Handliches TV-Handy
Völlig ohne echte Tasten kommt das Touchscreen-Modell dann aber doch nicht aus. Die Veränderung der Lautstärke, sowie eine manuelle Tastensperre und der Auslöser für die Kamerafunktion befinden sich am Geräterand. Unter dem großen Display liegen außerdem Tasten um Gespräche anzunehmen oder zu beenden, sowie der nützliche „Multitasking-Knopf“, mit dem im Hintergrund laufende Anwendungen beendet werden können.




















