|
LG KM900 Arena im Test: Multimedia-Genie
Der Multimedia-Alleskönner KM900 Arena von LG bietet, was von einem aktuellen Handy verlangt werden kann. Der 3 Zoll große Touchscreen, welcher 262.000 Farben zeigt, erlaubt eine gute Übersicht und mit dem Finger wird durch die Menüs navigiert. 8 GB interner Speicher lassen sich durch eine Mini-SD-Karte auf bis zu 32 GB erweitern. Diesen Platz nutzen die 5 Megapixel Kamera und der Mediaplayer. Außerdem verfügt das Handy mit WLAN, HSDPA und EDGE über sämtliche Zugangsmöglichkeiten zum mobilen Internet.
Dessen Darstellung erfolgt auf Wunsch im übersichtlichen 16:9-Format, dazu muss das Handy lediglich zur Seite gekippt werden. Auf Basis dieser Technologie funktioniert ebenfalls die Spiele-Reihe M-Toy, bei der ein Tischtennisball durch Bewegungen in der virtuellen Luft gehalten werden muss. Zudem sucht der GPS-Empfänger auf Befehl die aktuelle Position, zusammen mit Google-Maps. Die handytarife.de-Redaktion hat die umfangreichen Funktionen des KM900 im aktuellen Handy-Testbericht zusammengefasst.
Design und Verarbeitung: Volltreffer!
Das Touchscreen-Handy mit seinem 3 Zoll großen Display hat das Zeug zum Hingucker. Der stabile Rahmen aus Metall sorgt zudem für die so oft gewünschte Stabilität. Der redaktionelle Verarbeitungstest konnte auch sonst keine gravierenden Mängel finden. Der Akku-Deckel sitzt bombenfest am Rücken des Gerätes und unterstreicht den hochwertigen Eindruck und sollte somit beim kommenden Grillfest die neidischen Blicke der Freunde auf sich ziehen.
Der Lieferumfang als Basis-Paket
Diese Wahrnehmung wird auch durch die silbern gehaltene Farbwahl unterstützt, welche sich nur im Detail unterscheidet: Die Oberfläche der Vorderseite kommt im gebürsteten Metall, wohingegen der Rahmen poliert erscheint. Die Rückseite andererseits bedient sich wieder einer etwas raueren Oberfläche. Ein durch und durch überzeugender Auftritt in der Kategorie Design und Verarbeitung.
Bedienung: Immer dem Finger nach
Der Trend, im Mobiltelefon-Bereich auf die Touchscreen-Steuerung zu setzen, macht auch vor dem KM900 nicht halt. LG lässt es sich außerdem nicht nehmen, sein 3D S-Class User-Face vorzustellen, wodurch die Fingerzeig-Bedienung deutlich leichter von der Hand geht, als es noch beim LG KC910 Renoir der Fall war. Überhaupt scheint die Bereitstellung einer intuitiven Software ein Steckenpferd der Koreaner zu sein: Eingaben werden durch eine kurze Vibration quittiert, das Frequenzrad des Radios lässt sich gar virtuell drehen.
Handlich und schick
So verwundert es kaum, dass das Arena ohne Bedientasten auskommt. Einzig der Auslöser für die 5 Megapixel Kamera, die Lautstärke-Regelung sowie der Einschalt-Knopf sitzen dezent verkleidet am Gehäuserand. Sämtliche Programme lassen sich mit dem Finger bedienen. An dieser Stelle sei der Vergleich mit dem iPhone erlaubt: Die Mutter aller Multimedia-Handys hat dem Arena ein deutlich besseres Tastenfeld voraus. Die virtuellen Drücker des KM900 liegen zu nah aneinander. Bei der Anwendung Google Maps dürfte dieses Manko nicht für Probleme sorgen, hier ortet der GPS-Empfänger, wenn auch etwas träge, den Standort.




















