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Palm
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Palm Pre
ab 199,00 €
Test-Bewertung: 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00
 Testbericht
User-Bewertung: 4.2 / 5 4.2 / 5 4.2 / 5 4.2 / 5 4.2 / 5
 3 Kommentare
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W-LAN GPS Empfänger

Palm Pre im Test: Letzter Strohhalm

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals vorgestellt, vertreibt o2 das Palm Pre in Deutschland nun exklusiv. Der Slider mit der vollwertigen QWERTZ-Tastatur besitzt zudem einen 3,1 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 340x480 Bildpunkten. Das Betriebssystem webOS erlaubt darüber hinaus sogar die vom iPhone bekannte Multitouch-Steuerung, des Weiteren erfolgen Eingaben über die Gestensteuerung mittels Sensoren unter dem Display.

Palm hat seinem neuen Vorzeigemodell satte 8 GB internen Speicher verpasst, wovon gut sieben zur freien Disposition stehen. Mit der 3,2 Megapixel Kamera können folglich Schnappschüsse erstellt werden und es bleibt dennoch ausreichend Platz für Musikdateien. Dank verbauter Klinkenbuchse können zügig die Kopfhörer gewechselt werden. Der UMTS-Turbo HSDPA, EDGE und WLAN sorgen stets für eine Internetverbindung. Der aktuelle Handy-Testbericht stellt das Palm Pre ausführlich vor.



Design und Verarbeitung: Gelinde gesagt - wackelig


Etwas unscheinbar liegt das Pre in der rechten Hand des handytarife.de-Redakteurs, bei ausgeschalteter Display-Beleuchtung ruht dort lediglich ein schwarzes „Kunststoff-Ei“. Einzig durch die abgerundeten Ecken kommt Dynamik ins Spiel. Die Rückseite des Gerätes besteht entweder aus einer glatten Kunststoff-Schale oder der Soft-Touch-Variante, welche für die induktive Aufladung geeignet ist. Das Gewicht von immerhin 136 Gramm erklärt sich durch die ausfahrbare QWERTZ-Bedienheinheit.


MARKE MODELL
 
„Ladestein“, USB-Kabel , Kopfhörer und Stromadapter

Leider sitzen Tastatur- und Displayteil nicht optimal miteinander verbunden übereinander. Die Schiene, welche beide Elemente zusammenhält, erlaubt auf- wie zugeschoben zu viel Spielraum. Auch die Akku-Abdeckung wackelt ein wenig, die Verarbeitung des Touchscreen-Handys ist bestenfalls durchwachsen gelungen. In den Augen der handytarife.de-Redaktion ist die mittelmäßige Gehäuse-Qualität das Hauptmanko des Palm Pre, bei dem größtenteils Kunststoff verbaut wurde.


Bedienung: Tipp und Touch ans Ziel


Auf den ersten Blick erwecken die kleinen runden Drücker der QWERTZ-Tastatur nicht den Eindruck, als ließen sie eine flüssige Bedienung zu. Doch der Schein trügt: In der Testzeit wurden zahlreiche E-Mails und Kurznachrichten auf dem Palm Pre verfasst und bereits nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung gelangen Eingaben zügig. Ebenso schnell arbeitet auch die auf Linux basierende webOS-Software, welche den parallelen Ablauf mehrerer Programme erlaubt - leider leidet die Bearbeitungsgeschwindigkeit darunter.


MARKE MODELL
 
Zusammengeschoben: Kompakt und handlich

Die intuitive Fingerzeig-Steuerung auf dem 3,1 Zoll messenden Touchscreen gefällt allemal. Unterstützt wird die Eingabemethode durch einen kleinen Knopf unterhalb der Anzeige, über dem sich auch die Sensoren für die Gestensteuerung befinden. So werden laufende Programme per Knopfdruck in eine kleinere Ansicht gebracht, um mit einem Fingerwisch schnell zwischen laufenden Anwendungen wechseln zu können oder neue zu starten.


Das kapazitive Display erlaubt zudem auch die von Apple- oder HTC-Handys bekannte Multitouch-Bedienung. Führt man seine Finger auf dem Display auseinander, können Ausschnitte vergrößert werden, navigiert man die Finger zusammen, werden diese verkleinert. Die handytarife.de-Redaktion begrüßt den Schritt, diese Technologie zu verwenden, da die Steuerung einfacher und intuitiver gelingt. Zeitgemäß ist ebenfalls der eigene Palm-App-Store, welcher bereits zahlreiche, zumeist noch englischsprachige, Applikationen bietet.


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