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Nokia
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Nokia 5610 XpressMusic
ab 200,98 €
Test-Bewertung: 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00
 Testbericht
User-Bewertung: 3.4 / 5 3.4 / 5 3.4 / 5 3.4 / 5 3.4 / 5
 1 Kommentare
 Datenblatt
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 Vergleich
Kein W-LAN Kein GPS

Nokia 5610 Xpress Music im Test: Das musikalische Auge

Nokia präsentiert ein weiteres XpressMusic-Modell. Das 5610 kommt in Form eines Sliders und beschränkt sich nicht nur auf die Musik, sondern bietet zudem eine viel versprechende 3,2 Megapixel-Kamera mit Autofokus und Doppel-LED. Das UMTS-Quadband-Handy trumpft ferner mit einem Gigabyte Speicher und einem Radio. Das 17 Millimeter dicke Mobiltelefon bringt es insgesamt auf 111 Gramm.

Ein Gigabyte dürfte etwas knapp bemessen sein, bedenkt man, dass der Musicplayer und die Kamera keine Speicher-Kostverächter sind. Immerhin lässt sich das Handy auf bis zu maximal vier Gigabyte (Micro-SD-Format) aufrüsten. Der Steckplatz ist jedoch nicht frei zugänglich, vielleicht wäre das Handy sonst dicker geworden als es ist. Mit einer Tiefe von 17 Millimetern ist das 5610 XpressMusic erfreulich flach.


98,5 Millimeter lang und 48,5 Millimeter breit: Die restlichen Maße bewegen sich auf einem erträglichen Niveau. So bleibt ausreichend Raum für das recht große Display (5,6 Zentimeter Displaydiagonale) und für alle Zutaten, die ein Musik-Handy braucht: Im Inneren werkelt ein spezieller Audio-Chip und per USB 2.0 lassen sich Dateien schnell aufspielen, leider können aber nur 2,5-Millimeter-Klinken direkt andocken. Der folgende Handy-Testbericht zeigt, wie gut sich das eng geschnürte Paket im Alltag schlägt.

Design und Verarbeitung: Jung und dynamisch


Glänzende Front, matter Rücken und seitliche Elemente aus rötlich schimmernden Aluminium machen eines klar: Das 5610 XpressMusic ist alles andere als langweilig. Die Mischung machts, machts sportlich, jung und dynamisch, womit die Zielgruppe wohl klar definiert sein dürfte. Eben nicht nur in der Mode gilt derzeit „Mut zur Farbe“, auch Handys dürfen wieder farbig sein. Der Autor huldigt diesem Trend, endlich weg vom grau-schwarzen Einerlei.



 
Mut zur Farbe: Das 5610 XpressMusic ist jung, dynamisch und sportlich.

Seitens der Verarbeitung befindet sich Nokia wieder auf einem guten Weg. Das vorliegende Testgerät ist straff gebaut und gibt während der Bedienung keine unschönen Geräusche von sich. Der verwendete Kunststoff ist zwar nicht mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, das Material besteht jedoch aus einer robusten Mischung, so dass Kratzer kaum zu befürchten sind. Ebenso unbesorgt tritt man der Slider-Mechanik gegenüber, der Schlitten fährt satt auf und zu, bis auf ein leichtes Spiel gibt es nichts weiter zu beanstanden.

Bedienung: Viel Raum


Seit der Erfindung des iPhones machen sich Bildschirminhalte, die von einer Seite zur anderen Driften, äußerst gut. Von solch magischem Gefühl und futuristischem Gehabe schneidet sich das 5610 XpressMusic nun ein Stück ab. Das Music-Slider getaufte Bedieninstrument lässt sich nach rechts und links schieben, der Bewegung folgt jeweils der Aufruf der Ausgangsanzeige, des Musicplayers und des Radios. Hübsch animiert erleichtert der Schiebebalken tatsächlich die Bedienung im Alltag.



 
Tip Top: Raffinierter Schiebebalken und gut bedienbare Tasten.

Das praktische Helferchen kommt jedoch sonst nirgends zum Einsatz, die schlüssige Series-40-Benutzeroberfläche braucht dessen Hilfe aber auch nicht zwingend. Übersichtlich gegliedert ist man schnell am gewünschten Ziel, insbesondere der flotte Prozessor macht keinen Weg länger als er ist. Für besonders Eilige steht der sogenannte „Active Standby“ bereit, der auf dem Standby-Bildschirm die häufigsten benötigten Anwendungen aufreiht. Auf Wunsch ist zum Beispiel der SMS-Editor nur einen Steinwurf entfernt.


Geht’s ans Verfassen, ist das nicht wirklich schwieriger als Steine werfen. Die Tastatur verfügt über sauber definierte Druckpunkte, die ausreichend voneinander abgegrenzt sind. Das Tastaturfeld bringt die hierfür nötige Größe mit. Softkey und Steuerkreuz lassen sich ebenso leicht bedienen. Die Rückmeldung ist stets vorbildlich, lediglich die mittige Bestätigung hätte präziser ausfallen können. Der kleine Makel ruft jedoch keine Fehlbedienungen hervor.


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