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Alcatel Handy Testberichte

Alcatel Shine Lite

Android | 5 Zoll | 13 MP
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Alcatel Shine Lite im Test: Der Curlingstein für Einsteiger

Wir konnten das Alcatel Shine Lite schon auf der IFA2016 in Berlin einmal in der Hand halten. Nun kommt das Smartphone für 229 Euro rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den deutschen Markt. Die Redaktion von handytarife.de klärt im ausführlichen Testbericht, ob für dieses Mobiltelefon unter dem Weihnachtsbaum Platz ist.

Alcatel hat in der jüngsten Vergangenheit einmal ganz gut und einmal überraschend überzeugend abgeschnitten: Im ersten Fall handelte es sich um das Alcatel Idol 4+, das vieles richtig macht, aber am Ende in einer Preisklasse landet, wo noch kein Platz für diesen Hersteller ist. Das zweite Beispiel ist das 5,5 Zoll Phablet Alcatel Pop 4S, das gar nicht versucht irgendwelche Premium-Ansprüche zu erfüllen, sondern weil man für einen Preis von unter 200 Euro ein rundes Gesamtpaket bekommt. Befindet sich das Alcatel Shine Lite ebenfalls auf diesem guten Weg?

 

Design & Verarbeitung: Das Alcatel Shine Lite als Wasserwaage

 

Dieses Smartphone erkennt jedes noch so leichte Gefälle und gleitet hinab. So könnte man damit problemlos die Alcatel-Curling-Meisterschaft bestreiten und bräuchte dafür noch nicht einmal eine Eisfläche. Das verlangt vom Nutzer im Alltag einige Vorsicht ab, denn so fällt das Handy auch gerne mal vom Tisch oder dem Regal herunter. Dazu trägt auch das relativ hohe Gewicht von 156 Gramm bei. So gut sich das Dragontrail 2,5D Glas auf Vorder- und Rückseite anfühlt, und auch wenn es vom Hersteller ACG ähnlich kratzfest erscheint, wie Gorilla Glas von Corning: Wenn es fällt, können gleich zwei Seiten springen und hässliche Bruchstellen auftreten.

Die Farbauswahl: Schwarz, weiß und gold - © handytarife.de

Das Alcatel Shine Lite hinterlässt einen wertigen Eindruck, zu dem auch der Metallrahmen beiträgt. Dieser schimmert bei unserem Testgerät unter künstlichem Licht leicht golden, genauso wie die Hörmuschel. Die im Handel erhältlichen Modelle sehen leicht anders aus: Die goldene und die schwarze Version einen ihre schwarze Front mit gleichfarbiger Hörmuschel. Die goldene Version unterscheidet sich nur in ihrer dementsprechend eingefärbten Rückseite. Das weiße Modell verfügt über Vorder- und Rückseite in dieser Farbe und eine silberne Hörmuschel.

 

Apps & Bedienung: Kein Sprinter

 

Wo sind denn die ganzen Features des Pop 4S hin? Keine Farbschemata für das 5 Zoll Display, das in HD niedriger auflöst, als der Bildschirm des Phablets. Die Benutzeroberfläche des installierten Android 6.0 ist nah an Googles ursprünglicher Betriebssystem-Version. Die „Designbibliothek“, um das Aussehen der Software den eigenen Wünschen anzupassen, wie es auch bei Huawei üblich ist, fehlt. Das will nicht so recht zu dem Design-Anspruch des Shine Lite passen. Alcatels eigener App-Store hinterlässt keinen guten Eindruck, solange der Installation von Anwendungen aus „unbekannten Quellen“ in den Einstellungen zugestimmt werden muss.

 

Der OneTouch-Stream für den vereinfachten Zugriff auf Nachrichten aus aller Welt wurde gestrichen, wie auch das ganz nette Feature „Color Catcher“, mit dem eine Farbe abfotografiert werden kann, in der dann die Benutzeroberfläche eingefärbt wird. Der Prozessor ist schwächer, als im Pop 4S. Das bedeutet zwar nicht, dass es das Alcatel Shine Lite nicht immer so eilig hat, alle gestellten Aufgaben zu erfüllen und Multitasking eine Herausforderung ist. Ein tolles Feature ist hingegen der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite, der zwar etwas akkurater reagieren könnte, aber trotzdem viel Sicherheit in den Alltag bringen kann.

 

Foto & Video: Alltags- und Social-Media-tauglich

 

In voller Auflösung mit 13 Megapixeln, die in 4:3 und auch in Breitbild zur Verfügung stehen, werden gute Fotos geschossen, die im Alltag den meisten Menschen genügen werden und auf dem Handy-Display herumgezeigt werden können. Die Frontkamera mit 8 Megapixeln bietet einen Frontblitz und eine Verschönerungsoption per Weichzeichner. Die Selfies neigen aber zu Bildrauschen. Im Modus „kombinierte Aufnahme“ lassen sich mehrere direkt hintereinander aufgenommene Fotos in einem vorgegebenen Collage-Format aus zwei bis vier Fotos zusammenstellen.

 

Alcatel Shine Lite
Alcatel Shine Lite
     
Eine recht ordentliches Foto der farbenfrohen Süßigkeiten...
(Klick zum Originalbild)
...und ein Gummibären-Selfie unseres Nachbarn im weiteren Sinne.
(Klick zum Originalbild)

 

Das geht allerdings auch mit Layout von Instagram. Dann auch mit der Möglichkeit die Collage aus zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommenen Fotos zu erstellen. Der vorinstallierte Editor bietet viele Funktionen zur Nachbearbeitung und eine ausreichende Filter-Auswahl. So steht dem Verteilen der Fotos in den Sozialen Netzwerken nichts im Wege. Insgesamt gehört ausreichendes Ergebnis in dieser Preisklasse. Die Kamera erscheint mit wenigen Funktionen sehr reduziert, aber das kann die Nutzung auch vereinfachen.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Basisausstattung

 

Der Klang des Alcatel Shine Lite ist beim Telefonieren, Musikhören mit und ohne Kopfhörern ganz gut. Mit eingestöpseltem Headset dürfte es zwar gerne noch etwas lauter sein, aber die Qualität der Wiedergabe ist in dieser Preisklasse voll befriedigend. Eine Schublade im linken Rahmen bietet Platz für die Nano-SIM- und eine Micro-SD-Karte zur Speichererweiterung. Von den auf dem Datenblatt angegebenen 16 Gigabyte internem Speicher, bleiben dem Nutzer knapp 11 Gigabyte. Zu diesen kann dank „Adoptable Storage“ die Speicherkarte hinzugezählt werden, wenn sie als interner Speicher formatiert wird.

Vorinstalliert sind der Google Chrome-Browser und die Swiftkey-Tastatur - © Screenshot

Das ist eine neue Funktion von Android, die Speicherengpässe der Vergangenheit angehören lässt, aber auch nach einer schnellen Speicherkarte verlangt. Gefunkt wird im Mobilfunknetz im schnellsten Fall und dem passenden Tarif per LTE mit bis zu 150 Mbit/s im Download. Dazu gesellt sich WLAN, wobei auf den ac-Standard und das 5-GHz-Band verzichtet wird. Bluetooth 4.2 ermöglicht auch energiesparende Funkverbindungen zu Fitness-Trackern und anderem Zubehör. NFC fehlt allerding.

 

Fazit: Es wagen zu gefallen?

 

„Dare to shine“ ist das vom Marketing auferlegte Motto des von uns getesteten Smartphones. Beim Material macht Alcatel keine Abstriche. Die Materialien sind gut und teuer. Deswegen waren die Chinesen wohl gezwungen an anderen Stellen den Rotstift anzusetzen. Etwas weniger Auflösung beim Display, weniger Software, schwächerer Prozessor – alles kein Beinbruch, aber noch nicht passend eingepreist. Alcatel wagt zwar zu gefallen, aber vernachlässigt die inneren Werte etwas zu sehr.

 

Das Alcatel Shine Lite sollte ein Preisschild unter 200 Euro tragen. Für 199 Euro gehört es in die Hände eines Nutzers, der nicht viel braucht, aber dennoch ein wertiges Smartphone sein eigen nennen will. Dabei achtet er auch gut darauf, denn gleich zwei Seiten aus Glas und Stürze vertragen sich definitiv nicht. Eine transparente Gummihülle ist praktischerweise im Lieferumfang enthalten. Die Kameras bietet dabei eine Performance, die dieser Preisklasse jedenfalls angemessen ist.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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