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Apple Handy Testberichte

Apple iPhone 6S 16GB

Apple iOS | 4.7 Zoll | 12 MP
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Apple iPhone 6S im Test: Nur ein Date mit dem Update

Als wäre das neue iPhone das Heilmittel gegen Krebs und den Hunger auf dieser Welt hat Apple bekanntlich euphorisch seine neuen Smartphones 6S und 6S Plus vorgestellt. Ob an dem neuen iPhone auch wirklich alles „awesome“ ist, verrät Ihnen die Redaktion von handytarife.de im ausführlichen Testbericht.

Rechtzeitig zum Start des iPhone 6S hat die Telekom ihre Tarife überarbeitet: Als Neukunde profitiert man in den Magenta Mobil Tarifen ab sofort von mehr Geschwindigkeit bei gleichbleibenden Preisen. In den Tarifen MagentaMobil S für einmalig 269,95 Euro und MagentaMobil M für einmalig 199,95 Euro bietet die Telekom LTE mit bis zu 150 MBit/s und das iPhone 6S mit 16 Gigabyte Speicher. Kunden des Tarifs MagentaMobil L surfen mit bis zu 300 MBit/s und der damit höchstmöglichen Downloadrate im LTE-Netz der Telekom mit dem neuen iPhone für einmalig 99,95 Euro.

 

Design & Verarbeitung: Roségold

 

Unter Testgerät ist zwar im klassischen Space Grau, doch neben den beiden weiteren Varianten in Silber und Gold ist die neue Farbe Roségold die augenscheinlichste Neuerung.  Obwohl das Gehäuse mit der neuen Aluminiumlegierung, damit verbogene iPhones (#bendgate) der Vergangenheit angehören, etwas dicker und schwerer geworden ist, beharrt Apple auf der herausstehenden Kameralinse. Das bleibt, wie schon in unserem Test des iPhone 6 beschrieben, unschön, allerdings hat auch Samsung beim Galaxy S6 nicht auf den Buckel verzichten wollen, und wer eine Hülle verwendet stört sich letztlich eh nicht daran.

 

Apple iPhone 6S
 
iPhone 6S mit Such-Assistent, daneben das Samsung Galaxy S6 Edge mit Flipboard-Integration

 

Die Verarbeitung bleibt tadellos. Das zu den Seiten abgerundete Glas des Displays schmeichelt der Hand und auch das zugelegte Gewicht ist nicht störend, sondern verleiht dem Handy durch seine ausgeglichene Verteilung eine überdurchschnittliche Haptik. Die Tasten für die Lautstärke, der Powerknopf, der Home-Button mit integriertem Fingerabdruckscanner und der für Apple typische Schieber, um das Mobiltelefon lautlos zu stellen, sind passgenau und dementsprechend ohne Spiel in das Gehäuse eingelassen.  Das Vollmetallgehäuse bringt aber leider auch den Nachteil mit sich, dass sich das iPhone 6S nicht drahtlos aufladen lässt.

 

Apps & Bedienung: Peek & Pop

 

Die Performance des neuen Apple Flaggschiffs bleibt auf einem sehr hohen Niveau, obwohl man dies den Datenblatt erstmal kaum glauben mag. Denn ein Dual-Core-Prozessor und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher werden in der Smartphone-Oberklasse teilweise deutlich überboten. Hier zeigt sich der Vorteil, wenn ein Betriebssystem speziell auf ein Mobiltelefon abgestimmt wird. Die Integration des Co-Prozessors für die Sensoren in den neuen Prozessor ermöglicht es nun, dass Siri ohne Tastendruck angesprochen werden kann. Eine weitere Neuerung ist ein personalisierter Newsfeed, wenn man vom Startbildschirm nach links wischt, wie wir ihn von Google Now, Flipboard bei Samsung und dem Blinkfeed von HTC kennen.

 

Apple iPhone 6S
 
Auch im intern Vergleich können sich die Werte des iPhone 6S sehen lassen!

 

3D Touch, also das mit verschiedenen Optionen reagierende Betriebssystem, je nachdem wie stark man auf den Bildschirm drückt, lässt sich ausschalten. Nun mussten die Entwickler zwar mit einem kleineren Akku, um das höher aufbauenden Display und einen extra präzise reagierenden Vibrationsmotor, einen großen Kompromiss eingehen, doch 3D Touch kann dem Betriebssystem seine anerkannte Einfachheit rauben. Ansonsten kann das Feature mit etwas fester drücken (peek), um eine Vorschau oder ein Schnellzugriffs-Menü anzuzeigen, und feste drücken (pop), um die Vorschau zum Beispiel einer E-Mail bildschirmfüllend zu öffnen, im Alltag sinnvoll eingesetzt werden.

 

App-Entwickler dürfen die Funktion nun auch in ihre Programme integrieren. Die Zeit wird zeigen, ob dies stringent umgesetzt wird oder im schlimmsten Fall in jeder Applikation etwas anderes passiert, und so mehr Verwirrung als Produktivität stiftet.

Foto & Video: Die iSight-Kamera ist zurecht so beliebt

 

Die Hauptkamera verfügt weiterhin über den TrueTone-Blitz, dessen LEDs in zwei verschiedenen Tönen die Farben auf dem belichteten Foto realistischer erscheinen lassen. Der Sondor löst nun erstmals mit 12 Megapixeln auf. Schön ist, dass die Kamera weiterhin kinderleicht zu bedienen ist und wirklich gute Aufnahmen macht, ohne dass dem Nutzer Profi-Wissen abverlangt wird. Wie sich das iPhone 6S im Vergleich mit anderen Oberklasse-Smartphones schlägt, erfahren Sie demnächst in unserem Fotohandy-Test 2015.

 

Apple iPhone 6S
 
Apple iPhone 6S
     
Nicht nur die Farbwiedergabe ist sehr realistisch...
(Klick zum Originalbild)
  ...auch die Details im Nahbereich sind sehr gut.
(Klick zum Originalbild)

 

Einen großen Schritt nach vorne macht die Selfie-Kamera, die nun mit 5 Megapixeln auflöst. Sie bietet nun auch eine innovative Möglichkeit zur Belichtung, indem im Moment der Aufnahme der Bildschirm kurz sehr hell aufleuchtet. Slowmotion- und Zeitraffer-Videos gehören weiterhin zum Repertoire und werden durch die Möglichkeit 4K-Videos aufzunehmen ergänzt. Diese brauchen aber so viel Speicher, dass man bei der 16 Gigabyte Version damit wenig anfangen kann. „Live-Fotos“, bei denen Video-Sequenzen kurz vor und nach der Betätigung des Auslösers gespeichert werden, sind eine Spielerei, die wir bereits von Android- und Lumia-Smartphones kennen. In diesem Fall lassen sich die lebendigen Fotos aber nur auf den Apple-Geräten wiedergeben.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Mit bis zu 300 Mbit/s per LTE

 

3D Touch macht es im Browser möglich, dass sich durch etwas festeres Drücken die Vorschau eines Links angezeigt werden kann. Endlich wechseln die Buchstaben auf der eingeblendeten Tastatur nun zwischen Groß- & Kleinschreibung. Das Tastenfeld lässt sich beim Schreiben eines Textes zu einem Touchpad umfunktionieren, sodass durch festes Drücken der Cursor deutlich bequemer im Text platziert werden kann. Die 4,7 Zoll Anzeige löst dabei nicht in Full-HD auf. Das ist nicht mehr State-of-the-Art, auch wenn Helligkeit und Farbwiedergabe sehr gut sind.

 

Apple iPhone 6S
 
Forschau auf die Seite hinter dem nächsten Link

 

Das mitgelieferte Headset (EarPods) ist zwar vom Klang nicht schlecht, doch mit ihnen geht Lautstärke verloren. Das hat den Vorteil, dass man keine Bedenken haben muss, wenn die eigenen Kinder so damit Musik hören. Allerdings bietet das iPhone 6S eine präzise Klangqualität, auf die sein Urahne namens iPod stolz wäre. Der Klang ist sehr kompakt und erzeugt das Gefühl mit auf der Bühne neben dem Künstler zu stehen. Apple legt allerdings ein besonderes Augenmerk auf die Bässe. Das ist nach der Übernahme von Beats Audio wenig verwunderlich und entspricht auch unserem Fazit im Vergleichstest Sennheiser Momentum gegen Beats Solo 2.

 

Fazit: Nur ein Smartphone in Roségold

 

Das iPhone 6S ist schneller als sein Vorgänger. Wer sein Apple-Smartphone per Fingerabdruck entsperrt, dem wird dies besonders auffallen, denn den Sperrbildschirm, bekommt man im Prinzip gar nicht mehr zu sehen. Auch wenn man eigentlich nur kurz die Uhrzeit sehen möchte – der Sensor erkennt den Fingerabruck so schnell, dass man das Handy sofort entsperrt. Die Kamera ist eine konsequente Weiterentwicklung ohne sich dabei neu zu erfinden.

 

3D Touch ist die aufregendste Neuerung, wobei sie für viele Nutzer kaum einen deutlich Mehrwert bietet. Wer also ein Smartphone in Roségold haben möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich das neue iPhone 6S zuzulegen. Allen anderen sei versichert, dass im Gegensatz zum Update vom iPhone 5 auf das 5S der Sprung so klein ausfällt, dass ein iPhone 6 noch nicht zum alten Eisen gehört und die Hoffnung am Leben hält, dass es dem wertvollste Konzern der Welt mit dem iPhone 7 endlich wieder eine Überraschung gelingt. Wir schicken das iPhone 6S nach diesem einen Date ohne es zu vermissen wieder nach Hause.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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