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A-Rival Qairos im Test: Fitness-Armreif

Ich haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, als der Fitness-Tracker Qairos  von A-Rival in der Redaktion zu Gast war, und ihn einem ausführlichen Alltags-Test unterzogen. Dabei begleitete er mich beim Sport, beim Spazierengehen und während ich schlief. Nur unter die Dusche durfte er nicht mit, weil er lediglich spritzwasserdicht ist.

Kairos ist der Gott des günstigen Augenblicks, dem eine Locke ins Gesicht fällt, damit man ihn ergreifen kann, wenn man ihm begegnet. Sein Hinterkopf ist aber kahl, um zu verhindern, dass ihn jemand von hinten erwischt. „Gott des rechten, aktiven Augenblicks“ heißt es in der Pressemitteilung zur Namensgebung. „Kairophobie“ ist die Angst Entscheidungen zu treffen.

 

Zweifelsohne ist es der rechte Moment für Wearables zum Thema Gesundheit - oder für eine Smartwatch, sodass sich auch ein anderer Hersteller nach der Nebendarstellergottheit Kairos in der griechischen Mythologie benannte. Warum ist denn keiner auf Herakles, den Gott der Athletik gekommen? Die Redewendung „beim Schopfe packen“ entstand wegen Kairos. Wer sich für den Qairos entscheiden sollte, erfahren Sie in unserem Test.

 

Design & Verarbeitung: Gummi-Armreif

 

Die Form, die an einen Armreif erinnert, ist vorgegeben durch das starre Element, in dem die Technik des Fitness-Trackers sitzt. Daran schließen sich, wie bei einer Uhr, Armbänder an, wobei die eine Seite die Löcher beherbergt und die andere zwei Nöppel, die das Armband sicher verschließen. Die Länge ist dabei auch für breitere Handgelenke ausreichend. Auf der Innenseite befinden sich zwei Kontakte, die zum Aufladen des Akkus dienen. Eine spezielle Vorrichtung, in die der Qairos eingespannt wird, ist im Lieferumfang enthalten und wird per USB an den Strom angeschlossen.

Das Display hat eine Zeile und zwei Farben: schwarz und blau. Gehäuse und Armband sind ebenfalls schwarz. Individualisten kommen hier nicht auf ihre Kosten. Am Handgelenk getragen fällt aber trotzdem recht schnell auf, dass es sich um etwas Technisches handelt. Dezenter ist der Misfit Shine, doch deswegen muss sich der Qairos nicht verstecken. Er macht einen widerstandsfähigen Eindruck, ist allerdings nur spritzwasserfest.

 

Bedienung: 2 Tasten + Bluetooth 4.0

 

Erstmal ist der Qairos ein Fitness-Tracker und kann auch stand-alone, also ohne Smartphone, verwendet werden. Man kann alles Wichtige am Handgelenk einstellen und sehen. Beim Einstellen sind wir auf zwei Tasten rechts und links vom Display angewiesen, die nicht komfortabel sind, um sich durch alle Konfigurationsoptionen des Trackers zu manövrieren. Viel einfacher funktioniert das mit der A-Rival App, die außerdem die gesammelten Daten visuell aufarbeitet.

 

Die benötigte Verbindung wird über den stromsparenden Standard Bluetooth 4.0 hergestellt, was dazu führt, dass der kleine Akku zwei Wochen durchhalten kann, allerdings braucht man dafür zunächst ein kompatibles Android-Smartphone ab Betriebssystemversion 4.3. Die Akkulaufzeit ist auch von der Nutzung des Funktionsumfang abhängig: Soll das Armband bei Anrufen und SMS vibrieren und die Nummer beziehungsweise den Text anzeigen? Wie oft werden die Daten synchronisiert und soll der Qairos auch als Wecker eingesetzt werden?

 

Die App: Drei Balken- und ein Kuchen-Diagramm

 

Hat man bequem per App die eigenen Daten zu Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht eingegeben, kann man Ziele für die Anzahl der Schritte, der verbrannten Kalorien und der Schlafenszeit festlegen. Als erstes startet man dann am besten ein „Training“, geht also Spazieren oder Joggen und nimmt die Strecke per GPS auf, dann synchronisiert man das Training mit dem Handy und gibt manuell die zurückgelegte Strecke ein - nur so kann man seine Schrittlänge kalibrieren. Ich war als erstes 10 Kilometer joggen und am Ende wurde mir mit den voreingestellten Werten eine zurückgelegte Strecke von 22 Kilometern angezeigt – das Nachjustieren lohnt sich also durchaus.

Die Schlafanalyse startet man manuell am Armband oder indem man einen Zeitraum festlegt, in dem man sich regelmäßig im Bett befindet. Hier muss jeder selber entscheiden, wie geregelt der eigene Tagesablauf ist. Anhand der Bewegungen erkennt das Armband aber trotzdem, wenn man noch nicht direkt schläft, und unterscheidet zwischen Wach-, Leicht- und Tiefschlafphase. In der Analyse kann man dann sehen, wie der Verlauf des Schlafs ist und über die App auch eine Weckzeit einstellen.

 

Diese Weckzeit soll dann nach Möglichkeit in einer Leichtschlafphase liegen. Dafür kommunizieren der Qairos und das Smartphone. Das Handy muss also in der Nähe und Bluetooth eingeschaltet sein. Leider lässt sich nur ein Zeitfenster von maximal 19 Minuten einstellen, indem der Wecker früher auslösen darf – ein zu kurzer Zeitraum, wie meine Schlafanalyse ergeben hat.

 

Fazit: Viele Funktionen, kleine Haken

 

Über die Namensgebung kann man sich streiten und doch wohlwollend hinwegsehen. Das Aussehen ist eher technisch, robust, was auch gefallen kann. Zur Weißglut kann allerdings der Synchronisationsvorgang führen, wenn die Bluetooth-Verbindung mal wieder nicht aufgebaut, dann abgebrochen und neugestartet werden muss. Die Einstellung der Schrittlänge ist zwar umständlich, aber nur einmal nötig, sodass dieser Punkt nach hinten treten kann.

 

Ärgerlicher ist, dass die Idee zur Schlafanalyse mit Weckfunktion nicht konsequent durchdacht wurde: Der Vibrationsalarm ist nicht besonders stark, sodass man sich vor dem Wecken genau überlegen sollte, ob man sich darauf verlassen möchte und das Zeitfenster von lediglich 19 Minuten ist zu kurz - warum kann ich das nicht frei konfigurieren? Die Anzeige von Schritten, Kalorien, Uhrzeit, Anrufern und Kurznachrichten ist hingegen praktisch. Der Qairos glänzt nicht, weiß aber die Grundbedürfnisse eines Einsteigers für knapp 80 Euro zu befriedigen.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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