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Datenvolumen


© blackzheep / Fotolia

Handy-Surfen: Vorsicht bei Download-Volumen

Die Smartphone-Verkäufe beginnen zu stagnieren, weil mittlerweile beinahe jeder ein smartes Mobiltelefon sein eigen nennt. Mit LTE sind Downloadraten möglich, die in so manchen Landstrichen den DSL-Anschluss überrunden. Dieser Entwicklung geschuldet, inkludieren die Mobilfunk-Anbieter immer mehr Download-Volumen zu immer günstigeren Konditionen.

handytarife.de erklärt, wie man nicht zu viel Downloadvolumen verbraucht, um am Ende des Monats kein teures Paket nachbuchen zu müssen beziehungsweise in die Drosselung hineinläuft.

 

Denn wer gerne in den sozialen Netzwerken unterwegs ist und Nachrichtenseiten ansteuert die mehr und mehr mit großen Bildern und Videos arbeiten weiß, dass mit einem Download-Volumen von wenigen hundert Megabyte schnell das Ende der Download-Fahnenstange erreicht sein kann. Wenn der Mobilfunkanbieter die Internetverbindung dann auf bis zu 32 kbit/s herunterdrosselt, kann selbst Whatsapp kaum noch genutzt, muss gar nicht erst versucht werden eine moderne Internetseite aufzurufen, und so befindet man sich mit seinem Smartphone in die Prä-56K-Modem-Ära zurückversetzt. Heißt im Klartext: Frust, weil noch nicht einmal die EDGE-Geschwindigkeit mit einer Downloadrate von 64 kbit/s erreicht wird und Ärger, weil das nachbuchbare Datenvolumen deutlich teurer ist.

 

Tipp: WLAN, wo es nur geht

 

Damit dies möglichst erst am Monatsende oder besser gar nicht passiert, sollte der mobile Surfer einige Dinge beachten: Die meisten Smartphones, welche unterwegs über die UMTS- und LTE-Netze im Internet unterwegs sind, besitzen auch ein integriertes WLAN-Modul. Zu Hause, vielleicht sogar auf der Arbeitsstelle und teilweise an öffentlichen Plätzen, in Cafés und Restaurants bietet es sich an, das WLAN einzuschalten und sich in ein bekanntes drahtloses Netzwerk oder einen Hotspot einzuloggen.

 

Fotos und Videos nur im Ausnahmefall

 

Videos oder Fotogalerien in sozialen Netzwerken sollten lediglich im WLAN-Netz angeschaut werden. Denn gerade Multimedia-Dateien sorgen für ein rasches Ticken aus dem Schrank des Datenzählers. In der Facebook-App sollte deswegen die Autoplay-Funktion, also das automatische Abspielen von Videos, entweder deaktiviert werden oder auf eine Internetverbindung im WLAN beschränkt werden. Ebenso kann in dem beliebten Messenger „Whatsapp“ das automatische Abrufen von Bildern und Videos ausgeschaltet werden.

© web.de

Download-Volumen lässt sich auch im Bereich von E-Mails einsparen. Werden E-Mails automatisch in bestimmten Zeitintervallen vom Handy abgerufen, so kann es eine unangenehme Überraschung in Form von mehreren Megabyte großen Anhängen geben, die auf das Gerät gelangen. Allerdings lässt sich bei vielen Mobiltelefonen einstellen, dass der Anhang nicht automatisch heruntergeladen werden soll.

 

Besser: Die mobile Ansicht

 

Für das Surfen, gerade auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit, ist es zudem ratsam, im Browser die Einstellung zu belassen, dass wenn möglich die mobile Version der Webseite angesteuert wird. Moderne Internetpräsenzen erkennen das zugreifende Endgerät und passen die Seite mit einem „Responsive Design“ an die Größe des Bildschirms an. Wie unsere Vergleichstabelle zeigt, lassen sich somit per Surfausflug etwa 50 Prozent Übertragungsvolumen einsparen.

 

Vergleich des Datenaufkommens in Browser und App

 

Um das Datenaufkommen von verschiedenen, häufig besuchten Webseiten sowie diversen Netz-Aktivitäten besser einschätzen zu können, hat handytarife.de das jeweilige Datenaufkommen einmal gemessen. Sämtliche Daten beziehen sich dabei auf das einmalige Abrufen der jeweiligen Startseite und sind lediglich als Anhaltspunkt zu verstehen. Die tatsächliche Daten-Größe der Webseiten kann je nach den täglich wechselnden Inhalten variieren.
 

Webbrowser mobile Ansicht App
Amazon.de 4,8 MB 0,6 MB 0,5 MB
Bild.de 3,2 MB 1,3 MB 0,6 MB
Spiegel.de 3,6 MB 1,7 MB 0,8 MB
Tagesschau.de 1,7 MB 1,8 MB 0,7 MB
11Freunde.de 5,5 MB 3,6 MB 0,6 MB
Kicker.de 4,8 MB 1 MB 0,6 MB
YouTube-Profil 3,3 MB 0,8 MB 0,6 MB
Facebook-Profil 3,6 MB 0,6 MB 0,5 MB
Twitter-Profil 2,7 MB 1,5 MB 0,3 MB
Youtube-Videos 320 MB
pro 10 Minuten
50 MB
pro 10 Minuten
50 MB
pro 10 Minuten

Alle Angaben ohne Gewähr. Getestet mit webpagetest.org und My Data Manager

Öffnet man die Apps der Content-Inhaber, dann zeigt sich ein in der Regel deutlich niedrigerer Datenhunger. Um das Datenaufkommen auf ein Minimum zu reduzieren und dennoch auf dem neusten Stand zu bleiben, bietet sich das Revival des ARD-Teletextes an. Den kann man sich als App auf das Smartphone herunterladen, und dann erhält man die Nachrichten ohne Bilder bei einem Datenaufkommen von etwa 0,1 Megabyte pro Abruf der Startseite.Wer sein Internet-Aufkommen auf dem Smartphone zudem noch genauer überwachen möchte, dem stehen für die Betriebssysteme Android, iOS sowie WindowsPhone in den Einstellungen Statistiken zur Datennutzung zur Verfügung und es gibt verschiedene Traffic-Tools in den App-Stores.

 

Wie die Test-Redakteure von handytarife.de aus ihrer täglichen Arbeit immer wieder berichten, fallen selbst relativ üppige Übertragungs-Volumen-Grenzen jenseits der 2 Gigabyte-Grenze bei reger Nutzung des mobilen Internets recht zügig. Mit der handytarife.de-App können kann der eigene Datenverbrauch gemessen werden, sodass der passende Tarif automatisch errechnet werden kann. Wer sein benötigtes Datenvolumen kennt, kann dies in unserem Tarifrechner einstellen und sich den richtigen Tarif vorschlagen lassen.



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