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Lebensretter Handy


© Björn Steiger Stiftung

Das Handy als Lebensretter

Für die meisten Menschen ist das Handy täglicher Begleiter. Doch nicht nur für die allgemeine Erreichbarkeit ist es sinnvoll, ein Mobiltelefon mitzuführen. Das Handy kann im Notfall über Leben und Tod entscheiden. handytarife.de erklärt, wie das Handy zum Lebensretter werden kann.

Wenn ein Unfall passiert, entscheiden oft wenige Augenblicke über den Verlauf des Geschehens. In manchen Notsituationen kommt es auf Minuten oder gar Sekunden an. In solchen Momenten ein Mobiltelefon bei sich zu haben, kann ein großer Vorteil sein. Problemlos lässt sich so Hilfe rufen. Doch wie so oft gibt es auch wichtige Regeln und Tipps, die es zu beachten gilt, damit das Mobiltelefon im Ernstfall auch wirklich helfend zur Seite steht.

SIM-Karte ist Pflicht

Wichtig ist vor allem, dass in dem Mobiltelefon eine gültige und betriebsbereite SIM-Karte enthalten ist. Es gab mal die Möglichkeit, Notrufe auch ohne SIM-Karte abzusetzen, doch da laut Angaben der Notruf-Abfragestellen über 80 Prozent dieser Anrufe Missbrauchsfälle waren, wurde dies mittlerweile geändert - die funktionsbereite SIM-Karte ist nun Voraussetzung. Wer also einen Notruf an die 110 oder die 112 absetzen möchte, braucht ein Mobiltelefon mit aktiver SIM-Karte.

Fremdes Netz kein Hindernis

Doch auch die Netzbetreiber stehen beim Kunden in der Pflicht: Notrufe netzfremder Kunden müssen vermittelt werden. Das bedeutet, dass man nicht zwangsläufig im Mobilfunknetz des Providers eingebucht sein muss, bei dem man unter Vertrag ist. Befindet man sich beispielsweise in einem Funkloch und das Handy bucht sich in ein fremdes Netz ein, um weiter Empfang zu gewährleisten, wird der Notruf vom fremden Netzbetreiber selbstverständlich problemlos übermittelt.

Akku voll?

Doch die beste Netzversorgung nützt natürlich nichts, wenn der Akku des Smartphones leer ist. Was viele Verbraucher nicht wissen: Auch wenn das Mobiltelefon abgeschaltet ist, entlädt sich mit der Zeit langsam der Akku. Also auch wer ein Handy ausschließlich für Notfälle mit sich führt, beispielsweise im Handschuhfach, sollte genau darauf achten, dass das Gerät auch funktionsfähig und stets aufgeladen ist. 

Sich finden lassen

© wolterfoto

Vor allem für aktive Menschen, die viel unterwegs sind und Sport treiben, sollte ein Handy für Notfälle immer dabei sein. Beim Skilaufen oder Wandern in den Bergen beispielsweise werden mehr als 90% aller Notfälle über Mobiltelefone gemeldet. In Österreich lautet die Telefonnummer des Alpinnotrufs 140. International gibt es keine einheitliche Regelung.
 

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Oftmals besteht bei derartigen Notrufen das Problem, dass der Betroffene oder Verletzte zwar ein Handy griffbereit hat, um Hilfe zu rufen, seinen eigenen Aufenthaltsort jedoch nicht exakt genug benennen kann. Dies muss jedoch kein Grund zur Sorge sein: Das Handy, von dem der Notruf ausging, lässt sich von den zuständigen Stellen orten. Hierfür wird der Betroffene auf dem Handy angerufen. Dadurch lässt sich der Funkmast bzw. die Funkzelle ermitteln, in der sich das Mobilfunkgerät befindet. Die Genauigkeit der Ortung kann je nach Dichte der Funkzellen jedoch stark variieren.

Noch genauer geht es per GPS in einem modernen Smartphone. In der Regel verfügen sie über diese Funktion. Empfängt das Mobiltelefon genügend Satellitensignale, kann der Aufenthaltsort des Betroffenen sehr genau ermittelt werden. Die funktioniert in einer Karten-Anwendung und zum teil auch in speziellen Notruf-Apps, die eine Ortung vornehmen können und ein Verzeichnis der verschiedenen Notrufnummer auch für das Ausland bereitstellen.

 

ICE - In Case of Emergency & IN – Im Notfall


Viele Menschen kennen die Abkürzungen „ICE"  und „IN“ gar nicht. "In Case of Emergency" bedeutet übersetzt "im Falle eines Notfalls". Der Kontakt-Eintrag ICE im Telefonbuch des Handys kann dabei helfen, dass die richtige Person im Notfall informiert wird. Im deutschsprachigen Raum wird alternativ auch das Kürzel „IN“ („Im Notfall“) verwendet. Als sprachunabhängiger internationaler Standard gilt E.123, bei dem den Notfallkontakten zwei arabische Ziffern vorangestellt werden, damit sie im Telefonbuch auf den ersten Plätzen angezeigt werden („01Ehepartner“). Ist das Smartphone allerdings gesperrt, kann kein Helfer das Telefonbuch öffnen.
 

zum Artikel Mehr zum Thema ICE und Tipps wie sie bei einer Smartphone-Sperre verfahren sollten


Wichtige Nummern

Die richtige Rufnummer auch im Urlaub zur Hand zu haben, kann ebenfalls in einer Notsituation entscheidend sein. Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte stets die Rufnummer der örtlichen Bergwacht sowie des Seilbahnbetreibers griffbereit haben, sofern der Skilift genutzt wird. Apps mit Notrufverzeichnissen helfen ebenfalls dabei den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Seniorenhandys als Notruf-Assistent

Vor allem für altere Menschen können Mobiltelefone echte Lebensretter sein. Sogenannte Seniorenhandys unterscheiden sich von normalen Handys vor allem durch ihre großen haptischen Tasten. Sie stehen Smartphones in der Regel technisch deutlich nach, können dafür aber mit speziellen Sicherheitsfeatures aufwarten. Über einen Notrufknopf werden im Ernstfall eingespeicherte Rufnummern von Verwandten und Bekannten angewählt. Der Ruf ertönt so lange, bis tatsächlich abgehoben wird. Geräte, die auf diese Technik setzen, unterscheiden sogar zwischen der Stimme eines Anrufers und der Mailbox. Erklingt Letztere, wählt das Seniorenhandy sofort die nächste hinterlegte Nummer und versendet zudem eine Notruf-SMS. Damit auch im Ernstfall genügend Energie im Akku des Geräts vorhanden ist, sind die Seniorenhandys mit besonders leistungsfähigen Stromspeichern ausgestattet.

Das EinfachFon ist ein per App zum Seniorenhandy getuntes Smartphone, das eine spezielle Notruffunktion bietet: Hier werden im Notfall automatisch zuvor gespeicherte Not-Kontakte angerufen oder erhalten eine SMS mit dem Standort des Handybesitzers - einfach zu bedienen und sehr effektiv.

Kleine Helfer, große Wirkung

© E-Plus

Vor allem wenn man unterwegs ist, ganz gleich ob beruflich, in der Freizeit oder im Urlaub - vor Notsituationen ist niemand gefeit. Ein funktionsfähiges Handy mit einer aktiven SIM-Karte gibt ein Gefühl von Sicherheit, denn im Ernstfall kann Hilfe gerufen werden. Bedingung dafür ist jedoch ein stets aufgeladener Akku und die relevanten Telefonnummern zur Hand zu haben. Doch auch wenn man selbst nur noch eingeschränkt dazu in der Lage ist, zu handeln und Hilfe rufen, kann das Mobiltelefon zum Lebensretter werden. Das Gerät lässt sich orten und so kann der Aufenthaltsort der in Not geratenen Person bestimmt werden. Auf diese Weise kann das Mobiltelefon wahrhaftig Leben retten.



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