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© Deutsche Telekom

Tipps & Tricks für schöne Urlaubsfotos mit dem Handy

Ob im Sommer am Strand oder beim Skifahren auf der Piste - fast immer ist das Mobiltelefon dabei und ersetzt inzwischen oft sogar die Digitalkamera. Moderne Smartphones bieten heute hochgerüstete Technik und zahlreiche Funktionen für Digitalfotos. Allerdings sollte man einige Tipps beachten, um brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

Zusammen mit dem Profi-Fotografen Jörn Wolter zeigt handytarife.de, wie mit dem Handy die besten Fotos entstehen.

Technik und Einstellungen - was sind die Voraussetzungen?

Mit 2- oder 3-Megapixel-Handykameras werden Sie keine zufriedenstellenden Bilder machen. 8 oder mehr Megapixel sollte die Auflösung der Kamera Ihres Smartphones schon betragen. Zudem sollte das Handy über einen Autofokus verfügen. Verwenden Sie am besten eine externe MicroSD-Karte, auf der die Bilder gespeichert werden, denn bei vielen Mobiltelefonen ist der interne Speicher begrenzt. Zudem lassen sich gemachte Fotos mit solch einer Karte auch schnell auf andere Geräte übertragen. Alternativ können Cloud-Speicher verwendet werden. Denken Sie daran, Ihr Smartphone vor einer ausgiebigen Foto-Wanderung noch einmal aufzuladen, denn das exzessive Nutzen der Kamera-Funktion leert den Akku in der Regel ziemlich schnell.

Je nach Hersteller bzw. Betriebssystem bieten Smartphones unterschiedlich viele Einstellmöglichkeiten bei der Aufnahme. Während das iPhone von Apple weniger manuelle Justierungen erlaubt, kann die Digitalkamera bei Android-Smartphones und Handys mit Windows Phone umfangreicher angepasst werden. Wenn es bei einem Schnappschuss schnell gehen soll, ist die Automatik-Funktion natürlich erste Wahl. Ansonsten sollten Sie wenn vorhanden eher zu einem der Motivprogramme (z.B. Nahaufnahme, Portrait o.a.) greifen, diese erzielen in der Regel bessere Ergebnisse. Wer sich ein wenig auskennt kann auch den Weißabgleich oder die Empfindlichkeit (ISO-Zahl) manuell einstellen oder im HDR-Modus fotografieren.

Eine weitere interessante Funktion, die viele Telefone bieten, ist die Möglichkeit, Bilder mit so genannten Geo-Tags, also Standort-Daten zu verknüpfen. Das GPS-Modul der Kamera schreibt die Informationen dann in die Datei, so dass Sie auch später noch genau sehen können, wo die jeweilige Aufnahme gemacht wurde.

Motivwahl - wie mache ich ein gutes Foto?

© Deutsche Telekom

Je mehr Licht Sie haben, desto besser. Motive in dunklen Räumen verlangen eine hohe ISO-Zahl, was schnell zu Bildrauschen führen kann. Drinnen sollten Sie also, wenn vorhanden, mit Blitz fotografieren, für stimmungsvollere Aufnahmen jedoch sollten Sie überlegen, den Blitz auch einmal abzuschalten. Wenn die Bilder dann allerdings verwackeln, schalten Sie ihn besser wieder zu. Generell gilt: Das Handy möglichst ruhig halten beim Abdrücken.

Gehen Sie nicht zu nah ran und nicht zu weit weg vom Motiv, denn manche Handy-Kameras verfügen lediglich über einen Fix-Fokus, der sonst nicht vernünftig scharfe Bilder erzeugt. Besser: Nutzen Sie wenn vorhanden den Autofokus oder setzen Sie den Fokuspunkt manuell. Außerdem: Verzichten Sie auf den Zoom der Handy-Kamera, dies ist meist ein Digitalzoom, der die Bildqualität verschlechtert.

Drücken Sie nicht einfach wie wild auf den Auslöser - schauen Sie bewusst, was Sie fotografieren, nur so schaffen Sie besondere Fotos. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und packen Sie nicht zu viele Details in eine Aufnahme, meist ist weniger hier mehr. Platzieren Sie das Hauptmotiv nicht immer genau in der Mitte, das wirkt langweilig, sondern stets ein wenig nach rechts oder links und nach oben oder unten verschoben. Wechseln einfach mal Sie den Blickwinkel: Ein Schritt nach rechts, einmal in die Hocke gehen - schon sieht ein Bild plötzlich ganz anders aus. Der Horizont sollte in jedem Bild übrigens gerade sein, es sei denn für besondere Dynamik ist dies bewusst anders gewollt.

Schalten Sie bei Portraits im Gegenlicht den Blitz ein, denn nur dann sehen die fotografierten Personen gut aus und erscheinen nicht als dunkle Silhouette vor hellem Hintergrund.

Übertragung und Bearbeitung - wie hole ich mehr aus meinen Bildern raus?

© wolterfoto

Smartphones bieten die Möglichkeit, Bilder bereits im Gerät zu bearbeiten. Meist geschieht dies über Apps, z.B. mit Adobe Photoshop Express. Auf diesem Weg können u.a. Ausschnitte gewählt, die Bildgröße angepasst, Helligkeit, Kontrast und Farben angepasst werden. Da dies auf dem Handy jedoch etwas fummelig ist und das Display keine optimale Beurteilung der Bilder erlaubt, empfiehlt sich der Transfer der Fotos auf den heimischen PC oder das Notebook. Dies geschieht per Datenkabel oder Sie stecken einfach die externe MicroSD-Karte in ein Lesegerät am jeweiligen Rechner. Fotos können auch direkt vom Smartphone aus in die Cloud geladen werden, bspw. über Dropbox oder iCloud. Dafür sollte jedoch eine entsprechende Daten-Flatrate gebucht sein oder Sie verwenden einen WLAN Zugang.

Auf dem großen Bildschirm am eigenen Computer lassen sich die Bilder dann deutlich besser optisch beurteilen und die Bearbeitung per Maus ist deutlich komfortabler als auf einem kleinen Handy-Display. Wenn die Motive den finalen Schliff bekommen haben, können Sie diese ausdrucken oder online Fotos, Poster, Fotobücher, Tassen und vieles mehr bestellen.

Wir wünschen gutes Gelingen und viele tolle Motive!

Weiterführende Links:
 Top 10 der besten Foto-Handys



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