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Handy kaputt?


© wolterfoto

Erste Hilfe für defekte Handys

Das Display bleibt schwarz, es lässt sich kein Empfang herstellen, das Handy ist nass geworden - all das sind Horrorszenarien für jeden Handybesitzer. Doch nicht immer ist das Mobiltelefon durch solche Probleme hoffnungslos verloren. handytarife.de verrät, wie man erste Hilfe leisten kann, um das kaputte Handy wieder flott zu machen.

Zunächst einige wichtige Fakten, die relevant werden, wenn das Handy defekt ist: Die Gewährleistungsfrist des Herstellers für das Mobiltelefon beträgt 24 Monate. Sie garantiert einen Austausch bzw. die Reparatur, sofern es fehlerhaft ausgeliefert wurde. Wer also sicher sein will und kein Interesse hat, selbst am Gerät herumzudoktern, der sollte sich an den Hersteller wenden.


Gewährleistungsfrist - geht da noch was?

Gewährleistung ist jedoch keinesfalls gleichzusetzen mit einer uneingeschränkten Garantie. Wer selbst daran schuld ist, dass sein Telefon den Geist aufgegeben hat, darf leider keine Hilfe oder gar Ersatz vom Hersteller erwarten. Geht das Handy in den ersten 6 Monaten nach dem Kauf kaputt, muss der Händler bzw. der Hersteller beweisen, dass der Fehler durch den Kunden verursacht wurde. Die restlichen 18 Monate verhält es sich umgekehrt - in dieser Zeit liegt es am Käufer nachzuweisen, dass er keine Schuld an dem Gerätedefekt trägt, sondern der Mangel bereits bei Lieferung des Handys bestand.

Vorsicht bei Do-it-yourself Reparaturen

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So mancher Handynutzer zieht jedoch auch in Erwägung, selbst Hand an das Gerät zu legen - vielleicht lässt sich der Fehler ja selber beheben? Hier ist jedoch Vorsicht angebracht: Wer das Handy über das Akkufach hinaus öffnet, verliert den Garantieanspruch. Solange die Gewährleistungspflicht also noch gilt und man sicher ist, dass man keine Schuld am kaputten Gerät trägt, sollte man sich an den Hersteller wenden, das Handy einschicken oder ins Geschäft zurückbringen. Die Kaufquittung sollte in jedem Fall mitgebracht werden. Eine längere Wartezeit von mehreren Wochen ist dabei teilweise jedoch leider in Kauf zu nehmen.

Wann basteln sich auszahlen kann

Doch es gibt durchaus Handy-Wehwehchen, die sich beheben lassen, wenn man sich die Reparatur selbst zutraut - gerade wenn die Garantie bereits verstrichen oder der Defekt selbst verschuldet ist. Hier einige Maßnahmen, die in gewissen Fällen weiter helfen können. Aber Vorsicht: Aufschrauben sollte wirklich nur derjenige, der sich dafür für kompetent genug hält.

Kein Empfang - wo sind meine Balken?

Sie haben aus unersichtlichen Gründen keinen oder sehr schwachen Empfang auf dem Handy? Wenn sich Empfangslücken oder überlastete Netze nicht als Grund feststellen lassen und auch der Neustart des Handys nichts nützt, könnten Sie versuchen, die Kontakte der SIM-Karte ganz vorsichtig mit einer weichen Bürste, einem Tuch oder einem Wattestäbchen zu reinigen, bei stärkeren Verschmutzungen hilft Isopropanolalkohol. Es gibt ihn in jeder Apotheke. Bitte dabei unbedingt darauf achten, dass der Alkohol nicht an Augen und Schleimhäute gerät.

Wenn die Reinigung der SIM-Karte keinen Erfolg bringt und die Karte auch nicht in einem anderen Handy funktioniert, wird höchstwahrscheinlich ein Defekt vorliegen. In diesem Fall muss man sich wohl oder übel bei seinem Provider um eine neue SIM-Karte bemühen. Sollte der Fehler nicht an der SIM-Karte liegen, liegt es wohl am Mobiltelefon. Das Gerät aufzuschrauben macht in diesem Fall wenig Sinn. Die Daten, Kontakte, SMS und Fotos sollten extern gesichert werden, dann wird das Handy auf Werkeinstellung zurückgesetzt. Kein Erfolg? Als letzte Maßnahme wäre ein Firmware Update auf der Herstellerseite noch eine mögliche Variante, den Defekt zu reparieren. Wenn der Empfang danach immer noch ausbleibt, muss man wohl oder über den Gang zum Reparatur-Service oder ein neues Handy nachdenken.

Wenn es Nacht wird auf dem Display

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Wenn das Display des Handys aussetzt, Anrufe jedoch noch empfangen werden können, sollte man es zunächst mit einem simplen Neustart versuchen. Auch ein Firmware Update kann helfen. Bringt all das keinen Erfolg und die Garantiezeit ist bereits abgelaufen, kann man, bevor man sich ein neues Handy anschafft, versuchen, das Gerät ganz vorsichtig zu öffnen. Das funktioniert bei günstigen Handys meistens mit bloßen Händen, ansonsten klappt es gewiss mittels eines Torx-Schraubendrehers.


Bei offenem Gehäuse werden nun die Steckverbindungen zwischen Display und Platine überprüft und ggf. mit Isopropanolalkohol gereinigt. Nützt das nichts, kann man sich nach Ersatzteilen umsehen, um das komplette Display auszutauschen. Ersatzteile kann man oft günstig im Internet, beispielsweise bei eBay kaufen. Bleibt auch das neue Display schwarz, wird es wohl doch Zeit einen Reparatur-Service zu konsultieren oder ein neues Handy zu kaufen.

Das leuchtende Display und die tote Tastatur

Wenn das Display einwandfrei arbeitet, die Tastatur des Handys jedoch versagt, ist das besonders ärgerlich. Auch hier kann, sofern die Garantie abgelaufen ist, das Gerät, mit dem Torx-Schraubendrehers geöffnet werden. Die Steckverbindungen zwischen Tastatur und Platine sollten geprüft und ggf. mit Isopropanolalkohol gereinigt wurden. Keine Verbesserung? Ebenso kann man versuchen, günstig eine neue Tastatur als Ersatzteil zu erwerben und selbstständig einzubauen, wenn man sich dazu imstande sieht. Sonst heißt es auch hier: Ab zur Reparatur.

Handy ins Wasser gefallen und andere nasse Probleme

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Jeder kennt jemanden, dem das bereits passiert ist: Das Handy ist in die Toilette gefallen. Dabei ist das sogar das kleinere Übel, denn bei Wasser stehen die Chancen gut, dass die Feuchtigkeit einfach verdunstet und das Gerät danach in seinen Funktionen nicht beeinträchtigt ist. Wichtig ist, zuallererst den Akku zu entfernen, damit die Bauteile nicht feucht unter Spannung stehen. Wesentlich gravierender sind Vorfälle mit klebrigen Flüssigkeiten wie Cola, Limonade oder Bier. In Fällen, bei denen Flüssigkeiten in das Handy eingedrungen sind, erlischt auch leider die Gewährleistung. Zudem haben viele Hersteller Sensoren in ihre Mobiltelefone mit eingebaut, die die Flüssigkeit im Gerät nachweisen können. Dennoch kann man im Geschäft sein Glück versuchen und auf die Kulanz der Händler hoffen.

Wer selber Erste Hilfe leisten möchte, sollte zunächst das Handygehäuse mit einem Torx-Schraubendreher öffnen. Lose Teile wie Kamera und Mikrofon sollten von der Platine entfernt werden und für 12 Stunden in Isopropanol einlegen, wobei die Platine bedeckt sein sollte. Das Zimmer dabei gut lüften und das Behältnis mit dem Alkohol so fest wie möglich verschließen, da sich der Alkohol sonst verflüchtigt. Danach die Platine mit einem weichen Tuch oder Pinsel reinigen. Diesen Vorgang sollte man zwei bis drei Mal wiederholen und die Platine vollständig und ohne Hilfsmittel wie Föhn oder Ähnliches, trocknen lassen. Wenn das Handy nach dem Wiederzusammenbau noch kein Lebenszeichen von sich gibt, kann man es noch mit einem neuen Akku vom Hersteller versuchen. Bleibt der Erfolg aus, ist es wohl Zeit für ein neues Telefon.

Einen Versuch wert

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Wie man sieht, muss man sein Handy nicht sofort zum Sondermüll bringen, wenn derartige Probleme und technische Defekte auftreten. Manchmal lohnt es sich, selbst ein wenig herumzudoktern. Ist die Garantie eh bereits abgelaufen, macht dies gewiss mehr Sinn, als das Gerät direkt zu verschrotten. Jedoch nur, wer sich derartige Bastelaktionen zutraut, sollte sie auch durchführen, denn hier sind einige Sicherheitshinweise zu beachten. Völlige Laien sollten lieber auf die Kulanz des Herstellers hoffen oder eben einsehen, dass es Zeit für professionelle Hilfe oder ein neues Handy ist.


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