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Headsets

Ratgeber: Headsets und Freisprechanlagen

Das Handy ist heutzutage regelmäßiger Begleiter. Die meisten Menschen verlassen kaum ohne ihr Mobiltelefon das Haus – man will erreichbar sein, immer und überall. Entsprechend dieser Freiheit erfreuen sich Headsets und Freisprecheinrichtungen sowohl im Auto als auch auf der Straße steigender Beliebtheit. Doch welche Typen von Headsets gibt es und für wen eignet sich welches Modell? handytarife.de nimmt die gängigsten Freisprechhilfen genauer unter die Lupe.

Man sieht immer häufiger Menschen in den Straßen, im Bus oder hinter dem Steuer, die sich lauthals unterhalten – bloß ein Ansprechpartner ist nirgends zu entdecken. Zunächst irritiert dieser Anblick, doch recht schnell wird klar, dass man es offensichtlich mit dem Nutzer einer Freisprechanlage zu tun hat.

Handynutzung im Auto

© wolterfoto

Headsets sind mittlerweile bei fast allen Herstellern im Lieferumfang des Handys enthalten und werden von vielen Verbrauchern genutzt. Zu Recht, denn es ist durchaus angenehm, frei sprechen zu können. Man kann sich bewegen, während des Telefonierens andere Dinge tun - das Lenkrad festhalten zum Beispiel. Das muss auch so sein, denn die Gesetzeslage bezüglich des Telefonierens während der Fahrt im Auto ist eindeutig:

Laut Straßenverkehrsordnung §23 1a ist „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.“

Das Handy gilt in diesem Fall als Hörer. Telefonieren während der Fahrt ist also verboten. Wer es trotzdem darauf ankommen lassen will, muss mit 60 Euro Strafe und einem Punkt in Flensburg rechnen. Übrigens werden auch Radfahrer zur Kasse gebeten – sie zahlen jedoch „nur“ 25 Euro, wenn sie mit Handy am Ohr auf dem Fahrrad erwischt werden.

Mit einer Freisprechanlage lassen sich also unliebsame Geldstrafen vermeiden und dringende Gespräche unterwegs um einiges bequemer führen. Headsets machen mobil telefonieren noch mobiler – und sicherer. Entsprechend gibt es neben den Freisprechgeräten, die die Handyhersteller mitliefern, auch anspruchsvollere Varianten, die allen möglichen Anforderungen beim Telefonierverhalten gerecht werden.

Für Selten-Telefonierer: Kabel- und Bluetooth Headsets

Die Einsteiger-Variante des Freisprechens sind simple Headsets mit oder ohne Kabel. Sie sind preiswert, allerdings nicht immer komfortabel.

Kabel-Headsets

Die Geräte funktionieren wie der „Knopf im Ohr“ und liegen den meisten Handys bei. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sie auch ab einem Preis von etwa 10 Euro im Handel kaufen. Das Mikrofon ist im Kabel eingebaut. Oft ist ein Lautstärkeregler integriert, und es gibt am Headset Tasten zum Annehmen und Beenden eines Gesprächs. Das Mobiltelefon muss bei dieser Variante fest mit einer Halterung im Auto gesichert sein, und zur Gesprächsannahme darf der Nutzer nicht gezwungen sein, das Handy zu berühren.

Von Vorteil ist hier, dass das Gerät nicht über Bluetooth verfügen muss und das Headset keine Stromversorgung benötigt. Doch Kabel-Headsets taugen trotzdem lediglich als Ausnahmeregelung: Die Kabel sind störend im Auto, und der Ohrhörer kann locker sitzen. Zudem sind nur solche Kabel-Headsets gestattet, die die Wahrnehmung im Straßenverkehr nicht beeinträchtigen, z.B. das Ohr nicht so verschließen, dass die Straßengeräusche kaum noch klar wahrnehmbar sind.

 Günstige Kabel-Headsets für Ihr Handy

Bluetooth-Headsets

Diese Headsets haben Ohrhörer und Mikrofon fest eingebaut und benötigen Dank einer Bluetooth-Funkverbindung kein Kabel zum Telefon, um ein Gespräch zu empfangen. Sie funktionieren nur mit Handys, die mindestens das Headset- (HSP) oder das Handsfree-Profil (HFP) an Bord haben. Hier entsteht kein Kabelsalat, und das Handy kann sich auch in der Tasche oder im Koffer befinden – Telefonieren funktioniert trotzdem ohne Probleme.

Diese Technik ist jedoch auf regelmäßiges Aufladen des integrierten Akkus angewiesen, und das Headset muss vor Verwendung mit dem Handy gekoppelt werden. Die Sprachqualität ist gut. Vorteil ist hier auch die einmalige Anschaffung: diese Headsets sind für alle gängigen Mobiltelefone unabhängig vom jeweiligen Hersteller verwendbar.

Achten sollte man beim Kauf jedoch auf eine optimale Passform. Jedes Ohr ist unterschiedlich und ein locker sitzender oder gar herausfallender Ohrhörer ist nicht nur nervig, sondern kann auch äußerst irritierend wirken und im Straßenverkehr schlimmstenfalls zu Unfällen führen.

 Günstige Bluetooth-Headsets

Beide Headset-Varianten sind eher für Nutzer geeignet, die selten unterwegs telefonieren. Im Auto sollten sie die Ausnahme bleiben.

 

Für Gelegenheitstelefonierer: Anlagen zum Selbsteinbau

Wer ein bluetoothfähiges Handy nutzt, kann sich eine passende Empfangsanlage nachträglich mit geringem Kostenaufwand selbst im Auto einbauen. Die Preise schwanken hier bei günstigen Varianten um die 50 Euro, jedoch gibt es auch teure Modelle mit weiter reichenden Funktionen, wie Telefonbuch und Sprachanwahl, die für bis zu 200 Euro zu haben sind.

Die Handhabung der Empfangslagen ist meist simpel: Mit einem Tastendruck lässt sich das Gespräch annehmen. Die Geräte lassen sich an Lenkrad oder Sonnenblende anklemmen oder sogar in den Rückspiegel integrieren. Ihren Strom beziehen die günstigeren Anlagen über den Zigarettenanzünder. Die teureren Varianten lassen sich eleganter an die Stromversorgung hinter dem Armaturenbrett anschließen. Um Diebstähle zu vermeiden, sollte man das Gerät besser nicht unbeaufsichtigt im Wagen lassen. Da sich das Mikrofon nicht in Mundnähe befindet, ist die Sprachqualität etwas schlechter.

 Angebot mobile Freisprecheinrichtungen

Gelegenheitstelefonierer fahren mit dieser Variante im Auto gut. Die Kosten sind moderat und die Gesprächsqualität zufriedenstellend.

Für Vieltelefonierer: Akustik-Freisprecheinrichtung vom Autohersteller

Sicher die edelste Variante des mobilen Freisprechens – doch auch die teuerste. Eine derartige im Auto integrierte Anlage kann schon beim Bestellen des Wagens mitgeordert oder auch nachträglich vom Fachhändler eingebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 500 Euro.

Das Telefonat wird mit dem Drücken einer Taste am Lenkrad oder am Radio angenommen. Oft gibt es diese Luxusvariante jedoch nur im Paket mit anderem Multimedia-Zubehör. Für den Empfang der Daten nutzt das Gerät die Antenne des Wagens. Der Kontakt zum Handy erfolgt auch hier über Bluetooth oder über einen speziell eingebauten Halter, durch den das Telefon zusätzlich aufgeladen werden kann.

Mit einer Akustik-Freisprechanlage vom Autohersteller erhält man ein optimales Klangergebnis, und die Handystrahlung ist durch den Empfang über die Antenne äußerst gering. Für Menschen, die viel im Auto telefonieren, sicher die angenehmste und sinnvollste Lösung. Es sollte jedoch bedacht werden, dass die einmal eingebaute Anlage nicht in andere Fahrzeuge übernommen werden kann.

Immer und überall?

Wie Sie sehen, gibt es für jeden Verbraucher die passende Headset- bzw. Freisprechvariante. Egal ob im Auto oder zu Fuß – eine Freisprecheinrichtung ist nicht nur angenehm und erleichtert das Mobiltelefonieren im Alltag, sondern sorgt auch (vor allem im Straßenverkehr) für mehr Sicherheit. Nichtsdestotrotz sollte man sich zweimal überlegen, ob man jedes Gespräch immer und überall annehmen und führen sollte. Nur weil der Anruf dank eines Headsets bequem empfangen werden kann, muss noch lange nicht das gesamte Umfeld mithören. Ein freundliches „ich bin gerade unterwegs und rufe dich zurück, wenn ich zuhause bin“ reicht manchmal – trotz Freisprecheinrichtung.



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