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Huawei

Huawei Honor 6x

Android 6.0 | 5.5 Zoll | 12 MP
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Honor 6X im Test: Lohnt sich die Dual-Kamera für 239 Euro?

Bei der Consumer Electronics Show in Las Vegas Anfang des Jahres wurde das Honor 6X der westlichen Welt vorgestellt, nachdem es zuerst dem asiatischen Publikum präsentiert worden war. Die Redaktion von handytarife.de hat dich das neue Smartphone genau angeschaut und präsentiert die Ergebnisse im ausführlichen Testbericht.

Auch wenn HTC mit dem One M8 2014 es schonmal versucht hatte, 2015 erschien das Honor 6 Plus und ebnete den Weg für 2016, als das Jahr der Dual-Kameras mit dem LG G5 beim Mobile World Congress in Barcelona den Anfang machte. Es folgte Huawei in Kooperation mit Leica und Apple zog mit dem iPhone 7 Plus nach – alles Smartphones der Oberklasse. Der Test von handytarife.de zeigt, ob die Kamera-Technik im Honor 6X für deutlich weniger Geld taugt.

 

Design & Verarbeitung: Schlank und sexy

 

Wie den Vorgänger Honor 5X, gibt es das neue Modell in den Farben Grau, Silber und Gold. Die Rückseite wird weiterhin aus Metall gefertigt und besitzt an der Ober- und Unterkante jeweils einen Plastik-Deckel, um einen besseren Empfang für die Antennen zu gewährleisten. Durch die unterschiedlichen Materialien erscheinen die Hauben leicht abgesetzt. Zu den Rändern ist die Rückseite abgerundet, sodass sich das Mobiltelefon angenehm anfühlt. Auch das abgerundete 2,5D Glas auf der Vorderseite trägt zu einer wertigeren Haptik bei, als es noch bei dem klobigeren Vorgänger der Fall war.

Geladen wird mit dem überholten Micro-USB-Standard - © handytarife.de

Das Glas über dem großen 5,5 Zoll FullHD-Display ist allerdings weder von Dragontrail noch von Corning, weswegen es zu begrüßen ist, dass ab Werk eine Schutzfolie aufgebracht ist, damit der Bildschirm nicht allzu schnell verkratzt. Ein aktueller Kratztest auf YouTube führt vor, wie schnell Kratzer ohne die Folie auftreten. Das haltbarere „Aluminium Silicate Glass“ über der Doppel-Linse hält mehr aus. Darunter befindet sich der Fingerabdrucksensor, der selbst mit verschwitzten Fingern noch recht zuverlässig funktioniert und ein deutliches Plus an Sicherheit bedeutet – unser Ratgeber zum Thema „Handy-Diebstahl“ zeigt das im Detail auf.

 

Apps & Bedienung: Neue Benutzeroberfläche angekündigt

 

Auf dem Honor 6X läuft ab Werk das Google Betriebssystem Android 6.0 mit der von Huawei bekannten Benutzeroberfläche EMUI 4.1. Honor verspricht ein Update auf Android 7 und EMUI 5, beides kennen wir bereits vom Huawei Mate 9, für das zweite Quartal des Jahres 2017. Auf dem Smatphone sind einige Apps vorinstalliert, die sich wieder deinstallieren lassen. So kann man wenigstens im Nachhinein entscheiden, ob Facebook, Instagram, Twitter, Booking.com, TripAdvisor, News Republic, Opera oder vier Spiele Speicherplatz verbrauchen sollen.

Der Split-Screen erhöht die Produktivität kaum, weil er nur mit Huawei-Apps funktioniert. - © Screenshot

Letzterer ist allerdings großzügig bemessen. 32 Gigabyte stehen auf dem Datenblatt, wovon circa 8 Gigabyte vom System belegt werden. Erweitert werden kann der Speicher mit einer Micro-SD-Karte. Dann muss man allerdings, im Gegensatz zu Vorgänger, auf auf die Dual-SIM-Funktion verzichten, weil ein Steckplatz nur für eine SIM- oder eine Speicherkarte verwendet werden kann. Die Performance des Handys ist ausgesprochen alltagstauglich und muss sich nicht verstecken. Der große Bildschirm und der Rest der Hardware lädt also zum Spielen ein, die daraus resultierenden Maße muss man aber mögen.

 

Foto & Video: 2 + 1 macht 3

 

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Hauptkamera verursacht einen Buckel auf der Rückseite, der beim Tippen auf dem Tisch zu Wipp-Bewegungen führt. Ansonsten liefern die beiden Linsen eine annehmbare Mittelklasse-Leistung ab. Der Bokeh-Effekt, für den sich die zweite Kamera verantwortlich zeichnet, indem sie Tiefeninformationen aufnimmt, sodass der Fokus auch im Nachhinein noch verschoben werden kann, während der das Drumherum unscharf wird, ist Instagram-tauglich, aber bei genauem Hinsehen fallen die ungenauen Übergänge schon auf. Bei Instagram kann man nicht heranzoomen, also für diesen Anwendungsbereich ein oberflächlich schöner Effekt.

 

Honor 6X
Honor 6X
     
Der Bokeh-Effekt lässt das Handy scharf, SIM-Karte und Diskette unscharf erscheinen...
(Klick zum Originalbild)
...und es lassen sich Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit einstellbarem Farb-Highlight anfertigen.
(Klick zum Originalbild)

 

Die weiteren Optionen der Kamera können sich sehen lassen, weil sie ein paar Effekte bieten, die Abwechslung in die Handy-Fotografie bringen. Dennoch ist die Dual-Kamera des Honor 6X weit davon entfernt mit der Oberklasse mitzuhalten. Die beiden Linsen auf der Rückseite lösen dabei mit 12 und 2 Megapixeln auf. Selfies werden mit einer Auflösung von 8 Megapixeln geschossen und sind eher das Aushängeschild eines Smartphones für die Digital Natives. Videos können in FullHD aufgezeichnet werden.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Schnelles mobiles Internet

 

Ins Internet geht es mit dem Chrome-Browser oder mit der ab Werk installierten Alternative von Opera. Dabei sorgt das verbaute LTE-Modem mit Cat. 6 und dem passenden Handyvertrag für Downloadraten von bis zu 300 Mbit pro Sekunde. Der Akku mit 3340 mAh sollte über einen Tag hinaus, für so manchen Nutzer sogar für 2 Tage ausreichen. Aufgeladen wird aber leider noch per Micro-USB und nicht mit dem neuen USB-Type-C-Standard. Dafür aber über das mitgelieferte Netzteil mit einer Schnelladefunktion.

Noch mit der Tastatur "Huawei Swype", nach dem Update mit "Swiftkey"? - © Screenshot

Gespart wurde beim Thema Audio. Zum Glück hat man nicht die Klinken-Buchse wegrationalisiert, aber der das Headset wurde aus dem Lieferumfang gestrichen. Damit wird einerseits Elektroschrott vermieden, denn in dieser Preisklasse werden in der Regel keine guten Kopfhörer beigelegt, aber wer gerade kein Headset herumliegen hat, kommt um den Zukauf nicht herum. Viel Geld sollte man dafür nicht ausgeben, denn eine besondere Qualität bringt der verbaute Verstärker nicht zustande. Das gipfelt in dem Lautsprecher, der sich „Blechbüchse“ nennen darf.

 

Fazit: Aktionspreise im Auge behalten!

 

Am Ende des Tages bekommt man mit dem Honor 6X dennoch ein Menge Smartphone für sein Geld. In den oberflächlichen Sozialen Netzwerken wird man mit der Dual-Kamera und der Selfie-Cam manchen flüchtigen Blick erhaschen können. Das Phablet ist zwar mit seinem 5,5 Zoll Bildschirm groß, aber trotzdem schlank. Wobei sich dies mehr auf die Verwindungssteifigkeit und weniger auf den Akku auswirkt, der großzügig bemessen auch viel Snapchat, YouTube und Super Mario Run aushält.

 

Mit der angekündigten Systemaktualisierung wird das Smartphone langsamer altern. Es besteht die Hoffnung, dass die verbesserte Update-Politik von Huawei auch bei Honor für längere Zeit zu einer flotten und sicheren Software führt. Zu einem Straßenreis um die 230 Euro macht man mit dem Honor 6X wenig falsch, solange man sorgsam damit umgeht. Für 50 Euro Aufpreis wird es auch eine Premium-Version mit 64 Gigabyte internem Speicher und 4 statt 3 Gigabyte Arbeitsspeicher geben.

 

Das Honor 6X jetzt günstig leider nicht neu, aber vermutlich über eBay bestellen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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