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Huawei

Huawei Nova

Android | 5 Zoll | 12.3 MP
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Huawei Nova im Test: Die Süße aus der alten Welt

Auf der IFA 2016 in Berlin zeigte Huawei mit dem Nova und dem Nova Plus unerwartet zwei neue Smartphones. Während sich die Chinesen erst Wochen später entschieden, auch die Phablet-Version nach Deutschland zu bringen, konnte handytarife.de nun die kompakte Variante mit 5 Zoll Display durch den Alltagstest schicken.

"Man liebt sich selber mehr, wenn man Selfies von sich macht", sagte die geladene Fashion-Bloggerin bei der Präsentation in Berlin. "Ich muss Selfies machen. Ich interagiere mit meinen Followern jeden Tag", sagte die Fashionista und hob das Feature Beautiful Skin 3.0 für die perfekte Haut hervor. Mit Beauty Makeup 2.0 müssen sich Selfie-Influencer nun auch nicht mehr schminken. Aus acht verschiedenen Stilen kann ein virtuelles Makeup ausgewählt werden, um virtuell schön zu sein. Der Selfie-Cam kann beigebracht werden, wie das eigene Gesicht aussieht, damit bei Selfies mit mehr als einer Person (Groufis sind es erst ab drei Personen) stets das eigene Gesicht das schönste ist. Damit richtet sich Huawei an eine vorwiegend weibliche Kundschaft.

 

Design & Verarbeitung: Nicht nur für Frauen

 

„A joy to hold“ – es soll also eine Freude sein, das Huawei Nova zu halten. Damit liegen die Chinesen tatsächlich nicht völlig falsch. Denn das dem für Google produzierten Nexus 6P nachempfundene Handy ist durch seine geschwungene Rückseite und mit seinen kompakten Abmessungen herausragend handlich mit seinem dennoch 5 Zoll großen Full-HD Bildschirm. Ein iPhone SE ist zwar noch handlicher, bietet dafür aber auch nur ein 4 Zoll Display. Voraus hat es aber die Farbe Rosé-gold, die Huawei für das Nova leider nicht in Deutschland anbietet.

Das Huawei Nova ist in schwarz, silber und gold erhältlich. - © handytarife.de

Positiv hervorzuheben ist das tadellos verarbeitete Gehäuse aus Metall mit einer darin versenkten Kameralinse auf der Rückseite. Hier befindet sich ebenfalls der flinke Fingerabdrucksensor. Leider handelt es sich bei dem schicken 2,5D-Glas über der Anzeige nicht um Corning Gorilla Glas, weswegen das Huawei Nova, wie auch das Honor 8, empfänglicher für Kratzer ist. Die Lautstärkewippe und die Power-Taste im Rahmen quittieren jeden Druck mit einem metallischen Klicken, wobei letztere sich mit einem rot eloxierten Rand farblich absetzt.

 

Apps & Bedienung: Der Telefonmanager hält das System flott

 

Das Arbeitstempo ist in Verbindung mit dem großen Arbeitsspeicher ordentlich und befriedigt alltägliche Aufgaben mehr als ausreichend. Auch aufwendigere Spiele sind mit dem Huawei Nova flüssig zu bewältigen. Die vorinstallierten Apps lassen sich glücklicherweise deinstallieren, was insbesondere für die Anwendung „News Republic“ gilt, die sonst mit allerlei Benachrichtigungen zu sehr darauf bedacht ist, den Nutzer mit Nachrichten zu versorgen. Wer die App selber mag, kann die diese Benachrichtigungen aber auch im noch aktuellen Android Betriebssystem 6.0 managen.

Der Sound lässt sich den eigenen Vorlieben anpassen. - © Screenshot

Die Benutzeroberfläche EMUI 4.1 verzichtet auf ein Menü, sodass sämtliche Apps auf den Startbildschirmen abgelegt werden. Wen das stört, kann sich einen sogenannten Launcher aus dem Play-Store herunterladen, um der Benutzeroberfläche ein anderes Aussehen zu geben. Der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte großzügig bemessen. Davon stehen dem Nutzer etwa 24 Gigabyte zur freien Verfügung. Erweitert werden kann der Speicher mit einer Micro-SD-Karte, die aber leider nicht dem internen Speicher hinzugerechnet werden kann (Adoptable Storage).

 

Foto & Video: Kein neuer Star

 

Auf der Rückseite befindet sich eine in das Gehäuse eingelassene 12 Megapixel Kamera mit 2,2 Blende. Damit sind bei Tageslicht gute Aufnahmen mit kräftigen Farben möglich. Bei schwachem Licht stößt sie aber an ihre Grenzen. Da helfen auch kaum die Nacht-Modi, die zwar schöne Effekte ermöglichen, für die aber ein Stativ Pflicht ist. Zu leicht verwackeln sonst die Fotos, die mit dem Huawei Nova Plus besser ausfallen sollten ,weil dieses Smartphone über einen optischen Bildstabilisator verfügt, der aber auch dazu führt, dass bei diesem Modell die Linse aus dem Gehäuse herausragt.

 

Huawei Nova
Huawei Nova
     
Vor dem Deutschen Museum Bonn mit realistischen...
(Klick zum Originalbild)
...Farben bei der abgebildeten Technik und der Natur.
(Klick zum Originalbild)

 

Der Fingerabdrucksensor kann als Auslöser verwendet werden. Das ist insbesondere bei Selfies mit der 8 Megapixel Kamera auf der Font praktisch. Hierzu gesellen sich die am Anfang beschriebenen Features, die unserem Test-Redakteur im Alltag keinen Einsatz fanden. Aber vielleicht kann damit die von Huawei anvisierte weibliche Zielgruppe mehr anfangen. Videos kann das Nova in 4K aufnehmen, wofür aber eine Speicherkarte angeschafft werden sollte.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Ausreichend ausgestattet

 

Die unscheinbare, vorinstallierte App „dts-Headphone:X“ hilft dabei, mehr aus den eigenen Kopfhörern herauszuholen. Bei der Wahl der Kopfhörer sind zwar hauptsächlich Modelle aus dem chinesischen Konzern vorgegeben, aber jeder hat ein eigenes Profil, sodass sich hiermit auch der Klang anderer Headsets optimieren lässt, wie auch das Erscheinungsbild mehr auf Räumlichkeit oder Stereo getrimmt werden kann. Das dürfte den meisten schon reichen. Die USB-Type-C-Buchse macht das Huawei Nova außerdem zukunftssicher.

So sieht das Fenster des Huawei Nova ins World-Wide-Web aus. - © Screenshot

Zu den umfassend vorinstallierten Google-Apps gehört auch der Chrome-Browser. Die Tastatur stammt von Huawei, kann aber ersetzt werden. Die App „WPS-Office“ ermöglicht die Ansicht und das Bearbeiten von Office-Dokumenten auf dem hochauflösenden Bildschirm. LTE der Kategorie 6 ermöglicht Downloadraten von bis zu 300 Mbit/s. Ins WLAN geht es hingegen nicht im neuen ac-Standard und auch nur auf den 2,4 GHz-Frequenzen. Die Gesten-Steuerung per Knöchel für Screenshot und zum Start konfigurierbarer Apps verlangt doch einige Gewöhnung. Das Wischen per Fingerabdrucksensor erscheint praktisch, funktioniert aber nur Huawei-Anwendungen.

 

Fazit: Belladonna

 

379 Euro wird im Einzelhandel für das Huawei Nova aufgerufen. Aber auch mit Vertrag ist das neue Smartphone schon ab 9,95 Euro erhältlich. Dafür gibt es ein rundum gelungenes Design, weil es dieses Mobiltelefon so handlich macht. Dieses Handy ist der Inbegriff für einen kompakten 5-Zöller, sodass auch kleinere Hände damit gut zurechtkommen. Das lassen sich die Chinesen aber auch bezahlen, denn eine potentere Hardware mit besserer Hauptkamera bietet die Konzern-Tochter mit dem Honor 8 bereits für 399 Euro an.

 

Das Huawei Nova richtet sich aber auch an die Generation-Selfie. Die beworbene Absicht die Selbstdarstellung mit allerlei Software zu optimieren, mag einerseits Kopfschütteln hervorrufen, ist aber auch nichts anderes, als automatisiertes Photoshoppen, das diese Generation spätestens seit der Foto-Ausdruckerin Heidi Klum für selbstverständlich erachtet. Wer also, wie die Fashion-Bloggerin, die das Handy vorgestellt hat, der Auffassung ist, dass Selfies nachbearbeitet werden müssen, statt an „Bad-Hair-Day“ oder aus anders Gründen schlechten Tagen einfach mal kein Selbstporträt zu posten, für den ist das Huawei Nova die Lösung.

 

Das Huawei Nova jetzt günstig ab 22,07 € pro Monat mit Vertrag bestellen.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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