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JBL Pulse 2 im Test: Fortsetzung mit neuem Schwerpunkt

Der erste Bluetooth-Lautsprecher mit dem Namen "Pulse" von JBL begründete eine neue Klasse unter den portablen Boxen. Recht hochwertigen Klang bieten mehrere Hersteller, doch der JBL Pulse 2 hebt sich von der Masse ab, weil er leuchtet. Ob ihm diese Fähigkeit einen Vorteil verschafft, klärt der Test von handytarife.de

Der erste JBL Pulse konnte in unserer Redaktion bereits überzeugen. Und selbst als UE mit dem Boom Lautsprecher mit einem ähnlichen Formfaktor und in derselben Preisklasse lieferte, konnte der Pulse mit seinem stimmungsvollen und dem eigenen Geschmack anpassbaren Lichtspiel überzeugen. Da wundert es nicht, dass der Audiospezialist einen Nachfolger auf den Markt gebracht hat. Der Pulse 2 ist eine Weiterentwicklung, die Kompromisse forderte, die nicht jedem gefallen werden.

Die Schaltzentrale mit beleuchteten Tasten - © handytarife.de

Zunächst hat man auf den Einbau eines NFC-Chips verzichtet. Das Pairing per Bluetooth geschieht also ganz klassisch über die Einstellungen und die Suche von kompatiblen Geräten in der Umgebung. Diese Koppelung per Funk ist auch notwendig, um Konfigurationen über die App vornehmen zu können. Dennoch ist die 3,5 mm Klinken-Buchse geblieben, um auch so Musik wiederzugeben und gleichzeitig Strom zu sparen, wenn man Bluetooth und Beleuchtung an der Box ausschaltet. Neben dem AUX-Anschluss liegt die Micro-USB-Buchse hinter einer recht fummeligen Abdeckung, die dazu beiträgt, dass der Lautsprecher spritzwassergeschützt ist. Per Funk verbunden lässt sich der Pulse 2 übrigens auch als Freisprecheinrichtung nutzen.

 

Über Tasten an der leuchtenden Röhre kann die Musik angehalten und weitergespielt bzw. Gespräche angenommen und beendet werden. Mit einer speziellen Connect-Taste kann ein weiterer Pulse 2 verbunden werden, um Stereo-Klang zu erzeugen. Der Lautsprecher selber, aber auch Bluetooth und die Beleuchtung, lassen sich ein- und ausschalten sowie die Lautstärke regulieren. Eine Anzeige zur Darstellung des Lautstärkepegels komplettiert die Schaltzentrale – wenn da nicht noch eine rot eingefasste Linse wäre. 

Hier übernimmt der Pulse 2 die Farbe des Osram-Kartons - © handytarife.de

Genau gegenüber von ihr sitzt eine Taste, mit der die Kamera ausgelöst werden kann. Der runde Drücker mit bunten Punkten und einem weißen Dreieck hat gleich zwei Funktionen. Kurz gedrückt, kann damit durch die verschiedenen Leucht-Modi gewechselt werden. Mit einem langen Druck und dem gleichzeitigen, sehr nahen Heranführen der Linse an ein Farbmuster kann der Pulse 2 die Farbe erkennen und gibt sie dann über seine Leuchtfläche wieder. Dafür braucht man hin und wieder etwas Geduld, aber wer den Lautsprecher vor einer zum Beispiel orangenen Wand nahezu verschwinden lassen will, der kann dies tun.

 

Die App ist notwendig, um neue Firmware-Updates herunterzuladen. So wurde zuletzt der Modus „Equalizer“ hinzugefügt, sodass der Lautsprecher zur Lichtorgel wird. Auch durch Schütteln oder Klatschen kann die Animation verändert werden, die in der App manuell ausgewählt „Welle“, „Feuer“, „Regen“, „Leuchtkäfer“, „Sterne“, „Feuerwerk“, „Sanduhr“, „Verkehr“ oder „Leinwand“ heißen, wobei letztere dem Nutzer abverlangt, auf dem Touchscreen des Smartphones ein Muster zu zeichnen, das dann auf dem Pulse 2 aufleuchten soll – funktioniert nicht wirklich.

Lichtspiele oder Spiel mit dem Licht! - © Screenshot

JBL hat sich also einiges einfallen lassen, um den Lautsprecher in vielen verschiedenen Designs und Farben leuchten zu lassen und sich dem Nutzer und seiner Stimmung bestmöglich anzupassen. Doch ein rundes Bild zeichnet dieses Chamäleon nicht, denn die neuen Funktionen scheinen zu Lasten des Klangs gegangen zu sein. Auch ohne den direkten Vergleich zum Vorgänger, ist dieser doch in deutlich besserer Erinnerung geblieben. Der Pulse 2 hört sich nicht schlecht an, doch dem Markennamen des Audiospezialisten wird er nicht gerecht. Während seine Lautstärke sehr ordentlich und eine von uns getestete Spielzeit von circa 9 Stunden, bei  5 Stunden Ladezeit, sehr gut ist, um auch lange Strand-Tage oder Grill-Abende zu unterhalten, umso weniger knackig sind die Bässe und auch bei den Höhen muss der Pulse 2 hinter seinen Vorgänger zurücktreten.

Laut ist er, und dank 6000 mAh Akku auch ausdauernd - © Screenshot

Fazit: Es überwiegen die Zweifel

 

Also wer 200 Euro für einen portablen Bluetooth-Lautsprecher ausgibt, der darf auch einen satten Klang erwarten. Dieser Prämisse ist der erste JBL Pulse auch gefolgt und bot mit seinen Lichteffekten ein nettes Plus an Ausstattung. Bei dem Pulse 2 scheinen die LEDs und die Kamera-Linse sich negativ auf die eigentliche Funktion auszuwirken. Vielleicht ist es auch der deutlich größere Akku, der dem Klang Volumen nimmt, doch nun ist es kein guter Lautsprecher mehr der leuchten kann, sondern eine Lampe, die Musik auf einem durchschnittlichen Niveau wiedergibt.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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