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LG Handy Testberichte

LG Class H650E

Android 5.1 | 5 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
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LG Class H650E im Test: Empfehlenswerte Mittelklasse

Ein Mitteklasse-Smartphone von LG hatten wir schon länger nicht mehr in der Redaktion. Dann ist die Spannung immer etwas größer, weil es Potenzial für eine Überraschung gibt – im Positiven, wie im Negativen. Das LG Class überzeugt nicht nur mit einer tollen Haptik. Im ausführlichen Testbericht von handytarife.de lesen Sie alles zu der positiven Überraschung.

Auf dem Datenblatt weist das LG Class, das man hierzulande eigentlich unter dem Namen Zero verkaufen wollte, dann aber doch nicht tat, wobei der Gerätename in den Einstellungen weiterhin „LG Zero“ lautet und auf der Anleitung wiederum LG-H650E steht, Ähnlichkeiten zum deutlich günstigeren Samsung Galaxy J5 auf. Beide arbeiten mit demselben Prozessor, gleich viel Arbeitsspeicher und besitzen 5 Zoll große HD-Displays. Trotzdem hat das LG Class einiges zu bieten, das den Aufpreis rechtfertigen kann.
 

Design & Verarbeitung: Das schlanke Design macht was her!


Die RearKeys auf der Rückseite zum Ein- und Ausschalten des LG Class und zur Regelung der Lautstärke bilden zusammen mit der Kamera und der Foto-LED einen Buckel. Das führt im Vergleich zum LG G4, das ohne diese Erhebung auskommen muss, zu einer leichteren Auffindbarkeit der Tasten. Trotzdem bleibt das Bedienkonzept ungewöhnlich – beim LG G5 werden die Koreaner darauf verzichten. Das LG Class liegt auf einer flachen Oberfläche auch nur solange stabil, wie auf der unteren Hälfte des Bildschirms getippt wird – weiter oben wackelt es nach rechts und links.

Schickes Design in hochwertiger Hülle - © handytarife.de

Das verwendete Metall verleiht Wertigkeit und die Plastikkappen an der Ober- und Unterkante fallen kaum auf. Eine sehr  schwer zu entfernende Folie an diesen Kanten sollte entfernt werden, um einen gleichmäßig matten Look zu bekommen. Die dort untergebrachten, offene Schrauben passen zur Designsprache - sind aber Geschmackssache. Eine ab Werk aufgebrachte Displayschutzfolie ist praktisch, verkratzt aber schnell und ist wegen des gewölbten 2,5D Glas nicht flächig aufgebracht. Das in dieser Preisklasse nicht übliche, sehr kratzfeste Corning Gorilla Glas 3 verzeiht aber auch vieles.

 

Apps & Bedienung: LG erleichtert Gerätewechsel mit eigenem Assistenten

 

Nicht nur von außen kommt das das LG Class hochklassig an. Zwar klafft bei Prozessor, Arbeitsspeicher und 5 Zoll HD-Display noch eine deutliche Lücke hinauf zum Oberhaus, doch die Software-Features der Koreaner bieten einiges an Mehrwert. Mit QuickMemo+ lassen sich auf die Schnelle Screenshots erstellen, im Ausschnitt anpassen und mit Notizen versehen. Microsoft hat es bei seinem Lumia 950 gerade leider wieder abgeschafft, beim LG Class gib es die Funktion auch in der Mittelklasse: KnockOn ermöglicht es, den Bildschirm aus dem Standby aufzuwecken indem man zweimal darauf tippt – also anklopft.

Die Schriftart kann geändert werden. - © Screenshot

Die Konzerneigene Oberfläche wurde über das noch recht aktuelle Android 5.1.1 gestülpt, das hier von keinen Stagefright-Sicherheitslücken betroffen ist. Des Weiteren bieten sich viele Funktionen zur Personalisierung. So lassen sich auf dem Sperrbildschirm Shortcuts zum Schnellzugriff unterbringen, die aber verschwinden, wenn man sein Smartphone empfehlenswerter Weise mit einem Code schützt. Dies kann hier auch ein Klopfmuster sein: Der Knockcode. Mit der LG World gibt es einen hausgemachten App-Store, der auch Hintergründe und andere Schriftarten anbietet.

 

Foto & Video: Einfach gute Fotos schießen

 

Beide Kameras machen Aufnahmen von ordentlicher Qualität, aber der Reihe nach. Die in dem Buckel auf der Rückseite untergebrachte 13 Megapixel Linse besticht mit ihrer Einfachheit. Zwei Modi: Automatisch und Panorama, drei Formate: 1:1 (z.B. für Instagram) 16:9 und 4:3, wobei letztere in der höchsten Auflösung knipst. Um Aufnahmen in schwierigen Lichtverhältnissen zu verbessern gibt es eine HDR-Automatik und die Foto-LED. Auslösen lässt sich ein Foto auch mit den Worten „Cheese“, „Smile“, „Whisky“, „Kimchi“, „LG“.
 

LG Class
LG Class
     
Die Referenzaufnahme ist schon recht gut...
(Klick zum Originalbild)
...dieses Foto besticht mit ordentlicher Schärfe.
(Klick zum Originalbild)

 

Dabei löst die Selfie-Cam auch aus, indem man seine offene Handfläche in die Front-Kamera hält uns zu einer Faust ballt. Ihre 8 Megapixel sind ordentlich und sie verfügt über einen Modus zur Verschönerung, der sich in seiner Intensität in acht Stufen anpassen lässt, um Schönheitsfehler zu verdecken. Weitere Modi oder Filter sucht man bei dem LG Class vergebens. Wer das braucht lädt sich am besten Adobe Photoshop Express oder Vignette  herunter, um Fotos zu bearbeiten und in den sozialen Netzwerken zu teilen. Videos dreht das Handy maximal in FullHD-Auflösung.

 

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Für den Alltag gerüstet

 

Das LG Class kann durchaus auch als Musik-Player überzeugen. Der Lautsprecher auf der Rückseite hallt zwar und das mitgelieferte Headset ist viel zu dumpf, doch mit besseren Kopfhörern erreicht man einen ordentlichen Klang, auch ohne Equalizer. Dieses Mobiltelefon besitzt eine tolle Tastatur, auf der sich treffsicher tippen lässt und deren Schrift sich ebenfalls anpassen lässt. E-Mails werden über den vorinstallierten Client, oder eben über die Anbieter-App abgefragt. Dabei ist die GMail vorinstalliert und viele andere lassen sich aus dem Play-Store herunterladen.

Die verspielte Schriftart heißt "Sjicecream". - © Screenshot

Das Tor zum Internet ist der vorinstallierte Chrome-Browser. Schön ist auch, dass LG an der Benachrichtigungs-LED neben der Front-Kamera festhält, um neuen Benachrichtigungen durch das Blinken zu signalisieren – allerdings nur in rot. Bei einem so flachen Handy müssen leider Abstriche beim Akku gemacht werden. Stundenlang sollte man nicht auf seinen Bildschirm schauen und das LG Class ist mit seinem 2050 mAh Akku definitiv ein Kandidat, der täglich an die Steckdose muss. Von den angegebenen 16 Gigabyte Speicher sind 10,3 Gigabyte frei, die sich per Micro-SD-Karte um bis zu 128 Gigabyte aufstocken lassen.

 

Fazit: Gut gemacht LG!

 

Dieses Smartphone wird zu Recht einige Fans finden. Weit weg von den Flaggschiffen ist es doch schön zu sehen, dass es auch noch Handys für die Masse gibt, die trotzdem gut gemacht sind und nicht aus einer Kiste Restposten zusammengewürfelt sind. Der Buckel auf der Rückseite ist natürlich nicht schön, aber wenn selbst Apple und Samsung diese Höcker bei ihren High-End-Smartphones nicht vermeiden können, dann ist dies zumindest keine Frage des Geldes, das man für ein Handy auszugeben bereit ist. Der Einsatz von Metall hebt das LG Class in dieser Klasse von seinen Konkurrenten ab.

 

Auch wenn dem einen oder anderen ein paar Einstellungen im Kamera-Menü fehlen, macht dieses Mobiltelefon auf Anhieb vorzeigbare Bilder, fokussiert automatisch und löst auch schnell aus. Die Hardware ist den alltäglichen Aufgaben rund um Whatsapp, im Internet surfen, E-Mails verwalten und nicht allzu anspruchsvollen Spielen gewachsen. Das System bietet einige Feature, die es von der Konkurrenz abheben, die aber auch Speicherplatz brauchen, sodass über den Zukauf einer Speicherkarte nachgedacht werden sollte. Alles in allem ein schicker Allrounder, der sich kaum Schwächen leistet.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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