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Smartphone im Auto: VW Polo mit MirrorLink im Test

Der neue VW Polo bringt mit dem Discover Media Infotainment System eine neue Funktion mit, die man in Kooperation mit HTC schon im Februar beim Mobile World Congress in einem Golf anschauen durfte: MirrorLink. Damit wird der Bildschirm des Smartphones auf die zentrale Anzeige im Armaturenbrett gespiegelt. Wir haben uns für Sie mit der neue Technik im neuen VW Polo befasst.

Die Radaktion von handytarife.de durfte sich mal wieder in einem vor ein paar Jahren noch völlig fachfremden Gebiet bewegen. Mittlerweile verschmelzen die Bereiche Auto und Smartphone. Durch Elch-Tests räubernde Automobil-Redakteure müssen vor Fahrtantritt erstmal die technische Hürde nehmen und ihr Smartphone mit dem Fahrzeug koppeln und Handy-Redakteure koppeln ihre Mobiltelefone noch bevor sie im Auto sitzen und dann hoffen, die Testfahrt heil zu überstehen.

 

 

Das Projekt der CCC

 

In unserem letzten Fahrzeug-Test mit dem Opel Adam kamen wir zu folgendem Fazit:

 

„Opel macht mit dem System aber auch vieles richtig und zeigt einen vielversprechenden Weg auf, der zu einer Second-Screen-Lösung führen könnte. Wenn ich die Hard- und Software in Form meines Smartphones immer bei mir habe, warum sollte ich dann viel Geld für ein weiteres System in meinem Auto ausgeben, das in der Regel weniger kann, als mein Handy, viel mehr kostet und dessen Bedienung ich extra erlernen muss. Ein Abbild meines Smartphone-Displays auf einem größeren zentralen Bildschirm in meinem Auto könnte vieles erleichtern und ich denke, dass IntelliLink von Opel ein Zwischenschritt ist, der mit 300 Euro am Ende ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis bietet. „

 

Das Car Connectivity Consortium (CCC) hat sich zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen Standard zu entwickeln, mit dem man so viele verschiedene Smartphones wie möglich im Auto nutzen können soll. Zu dem Zusammenschluss gehören viele namhafte Autohersteller, wie GM (zu denen auch Opel gehört), BMW, Mercedes, Peugeot-Citroen, Toyota und eben VW. Mit Sony und Pioneer, sind unter anderem zwei Firmen dabei die es ermöglichen, die Technik nachzurüsten und auch Software- und Chip-Hersteller sind mit von der Partie. Summa summarum sind es 99 Firmennamen, die auf der Website des Car Connectivity Consortiums aufgezählt werden.

 

Vereinfacht geht es darum ein gemeinsames Siegel zu entwickeln, das nach der Einhaltung aufgestellter Regeln und standardisierter Tests gleichermaßen einem Auto, einem Smartphone oder einem Infotainment-System zum Nachrüsten verliehen werden kann, sodass sich Kunden der Kompatibilität sicher sein können. So etwas gibt es zum Beispiel schon mit „DLNA“ und „Miracast“ zum drahtlosen Koppeln von PCs, Fernsehgeräten und Smartphones.

 

 

Der Polo in Cornflower Blue

 

Die Farbe hat uns direkt überzeugt. Cornflower Blue ist eine schöne Abwechslung im Einheitsbrei der Autolackierungen ohne zu knallig oder extravagant zu wirken. Kostenpunkt: 240 Euro. 4 Türen mit elektrischen Fensterhebern vorne und hinten sind für 800 Euro Teil unseres Testwagens. Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung und Safe-Sicherung (290 Euro), Klimaanlage „Climatronic“ (320 Euro), Kopfairbagsystem für Front- und Fondpassagiere inklusive Seitenairbags vorne (485 Euro) und das Winterpaket (415 Euro).

 

Sie sehen schon, es gab ein paar Extras, die den Basispreis in die Höhe steigen ließen.

 

Das Infotainment-System mit Radio „Composite Media“, Navigationsfunktion “Discover Media”, Sprachbedienung und USB-Schnittstelle inclusive AUX-IN kostet 1105 Euro.

Drei Ausstattungsmerkmale wollen wir aber neben MirroLink, wozu wir später kommen, noch herausgreifen:

 

  • Digitaler Radioempfang DAB+ für 225 Euro:

Immer mitbestellen! Nie wieder rauschen auf den Ohren, wenn aus unerfindlichen Gründen mal wieder das Signal verschwindet, kein nerviges Sendersuchen, wenn man aus dem FM-Sendegebiet herausfährt und eine hübsche Darstellung auf dem Bildschirm mit Senderlogo, Interpret und Titel machen DAB+ zu einer zugegebenermaßen nicht günstigen aber sinnvollen Sonderausstattung.

Composition Media Radio mit DAB+

 

 

  • Multifunktions-Lederlenkrad (3 Speichen) mit Dekor im Chrom matt:

 

Das ist ein schönes Lenkrad. Es fasst sich toll an, also wer Wert auf Haptik legt, ist hier richtig. Alle notwenigen Tasten befinden sich hier und es ist unten abgeflacht, was in Verbindung mit den kompakten Maßen sehr sportlich wirkt. Für 160 Euro nicht zu hoch bepreist.

 

  • Rückfahrkamera „Rear View“:

 

Der Opel Adam hatte einen Park-Assistenten, der Polo hat eine Rückfahrkamera, die 270 Euro kostet und zweifelsohne mit dem Bild und den eingeblendeten Hilfslinien bei akustischer Untermalung durch die Abstandswarner beim Einparken hilft. Doch der Polo ist ein Kleinwagen und sollte eigentlich gut einzuparken sein. Das verhindert das schmale Fenster in der Heckklappe, so dass auch dieses Ausstattungsmerkmal für den einen oder anderen sinnvoll sein kann.



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