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Misfit Ray im Test: Volle Patrone

Den Misfit Ray Fitnesstracker gibt es mittlerweile unter 70 Euro. Seit nunmehr einem Jahr gehört der Hersteller zu Fossil. Wir haben den Ray als das letzte Wearable getestet, das noch vor dem Zusammenschluss der beiden amerikanischen Unternehmen entwickelt wurde. Ist Misfit ein Geheimtipp oder zurecht hierzulande unbekannt?

Das Gehäuse aus Flugzeugaluminium ist in den Farben „Carbon Schwarz“, Roségold, Marine, Forest, Silber und Gold eloxiert. Damit schielte der Hersteller auf das Geschäft mit Accessoires, in dem auch Fossil erfolgreich unterwegs ist. Dieser potenziellen Konkurrenz kam man durch eine Akquisition über fast eine viertel Milliarde Dollar zuvor. Mit Leder-Armband kostet das Wearable 83,99 Euro, das auch an einer Halskette befestigt werden kann, die für 39,99 Euro bestellbar ist. Damit lässt sich der Ray nicht nur wie ein Schmuckstück tragen. Er sieht in seiner schlichten zylindrischen Form auch wie eins aus.

Um die Genauigkeit zu erhöhen, kann in der App festgelegt werden, wo man den Ray am Körper trägt. - © Screenshot

Im Test des Misfit Shine waren wir angetan von dem schlichten Design und der präzisen Verarbeitung. Der Ray ist mit einem Gewicht von 8 Gramm sehr leicht. So vergisst man im Alltag schnell, dass man ihn am Handgelenk trägt und er wiegt auch nicht schwer, wenn er um den Hals getragen wird. Mit seinem Plastik-Armband gelingt es ihm aber kaum einen wertigen Eindruck zu machen. So praktisch dies beim Sport ist, umso stilsicherer ist man mit einem Leder-Armband oder einer Halskette unterwegs.

 

Bluetooth 4.0 spart Energie

 

Synchronisiert werden die Daten manuell per Bluetooth. Das heißt, dass der Ray nur durch einen Knopfdruck in der App seine Daten überträgt. Dadurch wird Energie gespart. Die Daten werden in Punkte umgerechnet. Zu einzelnen Aktivitäten lassen sich auch die zurückgelegte Strecke und der Kalorienverbrauch anzeigen. Hierfür muss nach der Registration in der Misfit App auch ein Profil mit Körpergröße und Gewicht angelegt werden. Hier wird dann auch der Fitnesstracker problemlos hinzugefügt. Aber Achtung: Wer seinen Ray verkauft oder verleiht, muss ihn vom eigenen Benutzerkonto trennen, damit der nächste ihn nutzen kann.

 

Das getestete Wearable ist bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht. Das sollte es auch sein, denn es kann nicht nur Schwimmaktivitäten aufzeichnen, es lässt sich zusätzlich mit der „Speedo App“ verbinden, sodass Schwimmer etwas tiefer in ihre Daten hervordringen können. Denn ansonsten eignet sich der Ray eher für diejenigen, die einen Eindruck darüber gewinnen wollen, wie viel sie sich bewegen, und wie viel sie schlafen. Genaue Daten über Trainingseinheiten oder Tipps zur Verbesserung der Fitness oder des Schlafs werden weiterhin nicht gegeben.

Das individuelle Fitness-Ziel wird in Punkte umgerechnet und an jedem Wochentag ermittelt. - © Screenshot

Erkannt wird neben Jogging auch Walking, Fahrradfahren, Yoga, Basketball, Tennis, Fußball und Tanzen. Um sich mit Freunden vergleichen zu können, ist es nach der Registartion auch möglich die Misfit App ohne ein Wearable alleine über die Sensoren des Handys zu nutzen. In einer Freundesliste kann man dann seinen eigenen Wettkampf führen. Verbindungen mit anderen Apps sind mit "Runkeeper", "Walgreens", "MapMyFitness" und "MyFitnessPal" zwar gegeben, aber diese gehören nicht zu den am weitesten verbreiteten Applikationen.

 

Noch nicht alle Funktionen in Deutschland angekommen

 

Die Fitnessdaten lassen sich allerdings auch mit Google Fit und Apple Health synchronisieren. Die App "Misfit Link" ermöglicht im Zusammenspiel dem Dienst IFTTT eigene Befehle, um zum Beispiel über diesen Umweg die Aktivitätsdaten bei UP hochzuladen, wenn man sich mit einem Freund vergleichen will, der beispielsweise einen Jawbone Up 3 trägt. Ebenso kann das Wearable über diese Anwendung zur Fernbedienung für Selfies oder Präsentationen gemacht werden. Diese Features sind in Deutschland aber noch nicht in der App verfügbar. Außerdem ist es für den Nutzer unpraktisch sich in der Fitness App von Misfit zum Beispiel auch über "WeChat", Google oder "Line" registrieren zu können, in der Misfit Link App aber dann nur per Facebook.

Die gängigsten Messenger werden unterstützt und können durch verschiedene Vibrationsmuster und Farben der Benachrichtigungs-LED unterschieden werden. - © Screenshot

Der Misfit Ray kann auch Benachrichtigungen zu vielen verschiedenen Apps mit einer konfigurierbaren Farbe der Status LED und per Vibration. Wenn man in Ruhe einschlafen können möchte, muss man diese aber auch stets wieder stummschalten. Ebenso kann ein Alarm eingestellt werden, der schlafphasenabhängig bis zu einer festzulegenden Uhrzeit aufwecken soll. Der Vibrationsalarm ist aber recht schwach und verbraucht, wie auch die Benachrichtigungen, Energie zu Lasten der Batterielaufzeit. Auch der 3-Achsen-Beschleunigungssensor und die Bluetooth-Verbindung zur Synchronisation mit der App verbrauchen den Strom, den drei Knopfzellen liefern, die maximal 6 Monate halten sollen. Beim Austausch ist zu beachten, dass die Bedienungsanleitung nur die Kennzahl „393“ liefert. Hierzulande sollte auf die gängigeren Bezeichnungen „AG5“ und „LR48“ geachtet werden, die nicht nur den Formfaktor beschreiben, sondern auch eine Identifikation als langlebige Alkaline-Batterie zulassen.

 

Fazit: Smarter Schmuck zum fairen Preis

 

Misfit gelingt es wie kaum einem anderen, seine Fitnesstracker schick zu verpacken. Auch die neue Uhr „Phase“ mit einem klassischen Zifferblatt und der Technik, um Fitnessdaten aufzuzeichnen wird als nächstes Accessoire in diese Kerbe schlagen und für 179 Euro auf den Markt kommen. Gefallen kann man auch daran finden, dass man diese Wearables eben nicht ständig aufladen muss, wie es zum Beispiel bei einem Jawbone UP 3 der Fall ist. Dafür büßt man ein paar Funktionen ein, die den ambitionierteren Selbstvermessern sicher fehlen werden. Für Einsteiger und Hobby-Sportler ist der Misfit Ray eine stilsichere Alternative.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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