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Navi-Apps fürs Handy: Worauf man achten sollte

Ostern naht und viele Reisende nutzen ihr Auto oder Wohnmobil, um an den Urlaubsort zu gelangen. Eine Navigations-App hilft, ohne Probleme das gewünschte Ziel zu erreichen und dabei mögliche Staus zu umfahren. Aber welche Daten braucht eigentlich eine App und wie was genau macht sie damit?

Moderne Smartphones liefern die Navigations-App gleich mit: iPhone-Nutzer finden Apple-Karten auf ihrem Gerät, Android-Nutzer erhalten Google Maps und Windows bietet seinen Kunden Nokia Drive+. Smartphone-Besitzer können sich zudem Navi Apps kaufen, die mehr bieten als die vorinstallierten Apps: Das Angebot reicht vom Wetterbericht über Benzinpreise bis hin zu Radarmeldungen. Damit eine App ihren Dienst leisten kann, verarbeitet sie Nutzerdaten. Aber welche Daten sind für eine App notwendig und wie geht die App mit diesen Daten um?

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Gerät empfängt Satellitensignale

Von einer guten Navigations-App sollten Anwender mindestens erwarten können, dass sie zuverlässig ans Ziel gebracht werden. Die Routenführung sollte dabei übersichtlich und immer aktuell auf dem Display dargestellt sein. "Dafür muss das Endgerät keine Daten an irgendwelche Server versenden. Es empfängt lediglich die Signale von GPS-Satelliten für eine korrekte Ortsbestimmung. Außerdem erhält es Satellitensignale für die Zeitkomponente. Diese Informationen werden dann in Echtzeit zu Positionsdaten umgerechnet und auf dem Gerät weiter verarbeitet", erklärt Hans Dieter Schober vom TÜV Rheinland.

Datenmissbrauch minimieren

Es gibt allerdings Apps, die Nutzerdaten an andere Server weiterleiten - der Eigentümer kann die Daten nicht mehr kontrollieren. Betroffen sind meist die Standortangabe und die Zeitangabe. "Anhand dieser Daten lassen sich Bewegungsprofile mit Geschwindigkeitsangabe bei der Fortbewegung erstellen", erklärt der TÜV Rheinland-Experte.

Um App-Nutzern mehr Schutz zu bieten, gibt es die "Check your App"-Prüfung von TÜV Rheinland. Der Datenverkehr der App wird mitgeschnitten und ausgewertet. Leitet die App ohne Wissen des Nutzers personenbezogene Daten weiter und ist das nicht für das Erfüllen ihrer Funktion notwendig, besteht die App den Test nicht.

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Artikel vom 12.04.2014

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