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Launcher von Nokia und Google

Wer seinem Android-Betriebssystem auf dem Smartphone ein neues Aussehen geben möchte, muss nicht zwangsläufig rooten, flashen und damit die Gewährleistung aufs Spiel setzen. Abhilfe bieten Launcher, die einfach als App heruntergeladen werden können. handytarife.de hat sich zwei Alternativen angesehen.

Nokia? YUP!

 

Der Nokia Z Launcher für Android befindet sich zwar noch in der Testphase und kann nicht auf jedem Android-Handy installiert werden, aber wir konnten schon einen ersten Blick darauf werfen – und der ist vielversprechend. Zunächst bleibt die Installation Nutzern der Mobiltelefone Nexus 5, Galaxy S5, S4, S3, Moto X, HTC One and Sony Xperia Z1, die zusätzlich eine Einladung per Mail anfordern müssen, vorbehalten. Anfangs klappte die Installation auch auf einem Huawei Ascend P7, auf dem wir uns den Launcher angeschaut haben.

 

Dieser Launcher spielt seine Fähigkeiten besonders dann aus, wenn man viele Apps installiert hat. Denn indem man einfach den Anfangsbuchstaben als Wischgeste auf den Startbildschirm schreibt, werden die installierten Anwendungen sortiert angezeigt. Reicht der erste Buchstabe noch nicht, dann schreibt man einfach weiter bis die Liste die passende Sortierung anzeigt. Diese vereinfachte Suche soll aber so oft wie möglich gar nicht nötig sein, weil der Z Launcher der Finnen das Nutzungsverhalten aufzeichnet und davon lernt.

Der Nokia Z Launcher sortiert vor

 

Auf dem Startbildschirm werden neben der Uhrzeit und anstehenden Terminen die sechs Applikationen angezeigt, die der Nutzer gemäß seinem Rhythmus braucht. Wer nach dem Aufstehen also regelmäßig die Sozialen Medien und Nachrichten checkt, bekommt die passenden kleinen Programme aufgelistet, wogegen später zum Beispiel Apps mit dem Fernsehprogramm, Messenger und die häufig nach Feierabend angerufenen Kontakte auf dem Startbildschirm erscheinen. Seine Informationen bekommt der Launcher aber nicht nur aus Gewohnheiten: Wenn im Terminkalender ein Flug eingetragen ist, dann schlägt der finnische Helfer von sich aus die App zum Online-Check-In vor.

 

Noch gibt es den Z Launcher von Nokia nur auf Englisch und eine kleine Auswahl von Android-Smartphones, doch das bisher gesehene reicht aus, um mit großen Erwartungen die Testphase abzuwarten, da sich hier eine alltagstaugliche und gute Entwicklung der Finnen andeutet.

 

Zum Nokia Z Launcher

 

Die Google-Oberfläche

 

Samsung TouchWiz, HTC Sense und Huawei EmotionUI – das sind die herstellereigenen sogenannten User-Interfaces, also die Benutzeroberflächen, die dem Android-Betriebssystem übergestülpt werden, um den Marken ein individuelles Auftreten zu ermöglichen. Das schlichte Design, das von Google programmiert wird und sich Stock-Android nennt, hat aber viele Fans. Bei günstigen Smartphones ist diese häufig zu finden, weil die Kosten niedrig gehalten werden soll und natürlich auch bei den Nexus-Modellen, die direkt von Google selbst stammen. Anhängern dieser Benutzeroberfläche konnten bisher spezielle Google-Editionen von höherpreisigen Handys kaufen, die allerdings nur in den USA erhältlich sind, oder versuchen ein neues Betriebssystem aufzuspielen, womit häufig der Verlust der Garantie einhergeht.

Endlich hat das Huawei Ascend P7 ein richtiges Menü

 

Die EmotionUI von Huawei zeichnet sich dadurch aus, dass die keinen App-Drawer, also kein gesondertes Menü mehr hat, indem die installierten Apps aufgelistet sind. Wie beim iPhone werden alle Applikationen auf den Startbildschirm gelegt. Wer viele Programme verwendet muss sich dann selber eine Sortierung mit Ordnern ausdenken, damit es nicht zu unübersichtlich wird. Der Google Now Launcher kann aber auch Abhilfe schaffen. Er lässt die Benutzeroberfläche wieder wie klassisches Android aussehen.

 

Am unteren Bildschirmrand rahmen die konfigurierbaren, über den Startbildschirmen schwebenden Apps die Schaltfläche zum Menü ein. Oben schwebt die Google-Suchleiste, deren Sprachsteuerung nicht mehr nur auf Knopfdruck startet, sondern auch auf die Worte „OK Google“ reagiert und Befehle entgegen nimmt. Mit einem Wischen nach links gelangt man in zur Google-Now-Ansicht, wo der Suchmaschinengigant basierend auf den vom Nutzer gesammelten Daten Informationen unter anderem zum Wetter, Terminen, Aktienkursen und Fußballergebnissen anzeigt.

Die Now-Karten dürfen natürlich nicht fehlen

 

Wer Stock-Android mag und seinem Smartphone ein neues Aussehen geben möchte, der findet mit dem Google Now Launcher eine Alternative für alle gängigen Mobiltelefone mit dem Android-Betriebssystem. Wer zusätzlich auch die Sprachsteuerung gerne nutzt, der sollte den Launcher einfach mal ausprobieren.

 

Zum Google Now Launcher

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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