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Öko-Handys


© Fairphone

Umweltschutz mit dem Handy: Öko-Handys und Co.

Die wenigsten Handy-Nutzer sind sich im Klaren darüber, wie ein Mobiltelefon sachgemäß entsorgt werden kann oder welche Umweltbelastungen sich in den kleinen Gehäusen verbergen. handytarife.de erklärt, wie einfach man mit seinem Handy einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.

Viele Funktionen sollen sie haben, einen schnellen Internetzugang und natürlich gut aussehen - Handys und vor allem Smartphones sind in den letzten Jahren für viele Verbraucher zum ständigen Begleiter geworden. So hat inzwischen wohl jeder Bundesbürger mindestens ein ausrangiertes Handy zu Hause herumliegen.

Gefährliches Innenleben

Seit 2006 das Elektro- und Elektronikgesetz in Kraft trat, ist es verboten, Mobiltelefone im Hausmüll zu entsorgen. Das macht Sinn, wenn man sich vor Augen führt, dass in Handys eine Vielzahl von Edelmetallen verarbeitet wird. Auch umwelt- und gesundheitsschädliche Metalle sind in Handys verbaut. Schadstoffe wie Blei, Quecksilber, Beryllium, Kadmium, Antimon und gefährliche Flammschutzmittel sind keine Seltenheit und vor allem in Leiterplatten, den Flüssigkristalldisplays (LCD) und den Akkus zu finden. Macht man sich diese Tatsache bewusst, sollte für jeden Handynutzer leicht nachvollziehbar sein, dass ein Mobiltelefon keinesfalls simpel im Hausmüll entsorgt werden darf. Denn auf diesem Wege ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Stoffe durch die Müllverbrennung in die Umwelt gelangen.

Doch auch ungefährliche Metalle wie Gold, Silber und Palladium werden verarbeitet und können wiederverwertet werden. Die Mengen in jedem einzelnen Handy sind zwar gering, in der Summe kann daraus aber ein erheblicher Beitrag zum schonenden Umgang mit knappen Ressourcen geleistet werden.

Mobiltelefone sachgemäß entsorgen

Wer sein Handy also umweltgerecht und nachhaltig entsorgen möchte, sollte sein Althandy recyceln lassen. Entweder man gibt das Gerät im Händlershop oder einer zentralen Sammelstelle ab, oder man sendet es kostenlos per Post zurück. Weitere Informationen zu diesem Prozedere liefert der Webauftritt der Deutschen Umwelthilfe.

Zudem gibt es im Internet diverse Anbieter, die ausrangierte Geräte ankaufen und einen Teil des Ankaufspreises für einen guten Zweck spenden. Gutes tun und die Umwelt davon auch noch profitieren lassen ist also durchaus möglich. Mehr Informationen hierzu finden Sie im handytarife.de Ratgeber Handy Recycling

Mit Öko-Handys einen Beitrag leisten

Wer bereits vor der Entsorgung seines Mobiltelefons etwas für die Umwelt tun möchte, kann sich durch eines der neuartigen Öko-Handys ein reineres Gewissen zulegen. 2013 setzte das Fairphone neue Maßstäbe hinsichtlich Rohstoffverwendung, Recycling und sozialer Verantwortung. Dieses Smartphone aus den Niederlanden erhob als erstes den Anspruch soziale Werte und Nachhaltigkeit an erste Stelle in seiner Wertschöpfungskette zu stellen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Carsten Waldeck mit seiner deutschen Firma SHIFT, die darauf achtet, dass bei der Smartphone-Produktion keine Menschen ausgenutzt werden, und dass weder das Konfliktmaterial Coltan verbaut, noch die Umwelt unnötig belastet wird.


Technik-Innovationen im Sinne der Umwelt

Fest steht, dass die neuste Generation der Handys sowie anderer Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik zunehmend umweltfreundlicher werden. Die meisten von ihnen sind inzwischen frei von gefährlichen Chemikalien und verbrauchen weniger Energie. Es gibt viele Konzepte für das umweltfreundliche Aufladen von Akkus und Batterien. Ebenso werden vermehrt recycelte Materialen verwendet und ein höheres Augenmerk auf die verarbeiteten Stoffe gelegt. Konzepte zum Umweltschutz und zum Energiesparen  werden kontinuierlich weiterentwickelt. Von Solarzellen bis Windenergie sind alle Ideen vertreten.

So sind bereits Ersatzakkus für Mobiltelefone, sogenannte PowerPacks, im Handel erhältlich, in denen Solarzellen eingebaut sind. Diese allein haben jedoch noch nicht die Energie um ein Handy in angemessener Zeit vollständig aufzuladen. Entsprechend dienen die Solarzellen hier lediglich der umweltfreundlichen Unterstützung der normalen Batterieakkus. Ebenso gibt es erste Lösungen, um den Akku unterwegs durch die in der Bewegung erzeugten Energie beim Fahrradfahren, aber auch durch spezielle Schuhsohlen im Gehen aufzuladen.

Die Zukunft ist grün

Ob und wann Batterie-Technologien in den Handel kommen, die in der Herstellung und Entsorgung keine Umweltbelastung mehr darstellen, bleibt abzuwarten. Bis dahin kann jeder einen Beitrag für den Erhalt der Umwelt leisten, indem er achtsam mit alten Handys und anderen ausrangierten Elektrogeräten umgeht und sie recyceln lässt, statt sie unsachgemäß im Hausmüll zu entsorgen. Ebenso steht außer Frage, dass Umweltfreundlichkeit keinesfalls einen Qualitätsverlust bedeuten muss. Technikspaß im Multimediazeitalter und ein grünes Bewusstsein schließen sich nicht mehr aus. Ganz im Gegenteil.



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