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Oukitel Original One und Pure im Kurztest

“Oukitel – finely designed affordable smartphones”. Bieten die Chinesen wirklich fein gestaltete und erschwingliche Smartphones? Diese beiden kosten 79,99 und 99,99 Euro. Nachdem chinesische Handys immer häufiger für Aufsehen sorgen, haben wir von handytarife.de zwei Mobiltelefone aus Fernost  unter die Lupe genommen.

Huawei, Honor, Xiaomi und Meizu sind nur ein paar der Namen die immer wieder auf sich Aufmerksam machen, weil sie einerseits bereits hohe Marktanteile im asiatischen Raum haben und zweitens mit sehr günstigen Preisen um Kunden werben. Dabei treten die beiden zuletzt genannten Hersteller bei uns noch nicht wirklich in Erscheinung, haben aber bereits Top-Modelle am Start, die zur Konkurrenz um Samsung Galaxy S6 und Apple iPhone 6 immer weiter aufschließen und dabei über 300 Euro günstiger sind.

 

Original One – Geiz mit Reizen

 

Das Ouktitel Original One hat eine wechselbare Rückseite, die in 5 Farben erhältlich ist. Darunter verbergen sich ein 1600 mAh Akku und insgesamt drei Slots für eine SIM- und eine Micro-SIM- und eine Micro-SD-Karte. Die bereits ab Werk aufgebrachte Schutzfolie ist einerseits zu begrüßen, da der Hersteller keine Angaben dazu macht, ob es sich um einen kratzfesten Bildschirm handelt, allerdings sind schon von Beginn an Luftblasen am Rand und um die Hörmuschel zu sehen. Die Verarbeitung und verwendeten Materialien passen zum aufgerufenen Preis.

Das 4,5 Zoll FWVGA Display löst mit 854 mal 480 Pixeln auf. Das ist recht wenig, aber lange nicht der schwächste Punkt. Auch das Betriebssystem Android 4.4 inklusive eigener Benutzeroberfläche, der Quad-Core-Prozessor und die beiden Kameras mit 5 Megapixeln hinten und 2 vorne sind in einer Preisklasse mit dem Nokia Lumia 530 angemessen. Traurig wird es, wenn man das Handy im Alltag nutzen möchte.

Links das Oukitel Original Pure, rechts das Original One

 

512 Megabyte Arbeitsspeicher sind definitiv zu wenig in der Android-Welt. Wenn es selbst bei einem simplen Spiel wie „Crossy Road“ ruckelt und das Starten der Kamera und die Wartezeit zwischen zwei Fotos Sekunden dauert, dann laufen hier Hard- und Software nicht Hand in Hand, sondern erwürgen sich gegenseitig. Die vom Hersteller versprochenen Features, um das Handy zu sperren, auf lautlos zu stellen, wenn es klingelt und den Anruf durch Schütteln anzunehmen funktionierten bei unserem Testgerät alle nicht.

 

Original Pure – Samsung Galaxy S4 nachempfunden

 

Für das Oukitel Original Pure werden 99,99 Euro aufgerufen und seine Ähnlichkeit zum Samsung Galaxy S4 kommt von der speckigen Rückseite. Diese ist abnehmbar, wobei der erste Klip schon beim dritten Öffnen abgebrochen ist. Auch dieses Smartphone ist ein Dual-SIM-Handy und nimmt eine Micro-SD-Karte auf. Dabei sträubt sich das chinesische Mobiltelefon hin und wieder die SIM-Karten zu erkennen.

 

Auch hier liest sich das Datenblatt keinesfalls so, dass man hier von Schrott ausgehen müsste, der die Seltene Erden verschwendet. Android 5.0, Quad-Core-Prozessor, immerhin ein Gigabyte Arbeitsspeicher und ein 5 Zoll großer qHD Display lassen es zwar gut ausgestattet, aber nicht als herausragendes Schnäppchen erscheinen. Es misst sich mit der Ausstattung und dem Preis mit dem Microsoft Lumia 535 und – machen wir es kurz – das China-Phone kann mit dem Windows-Handy nicht mithalten.

Bei dem Original Pure ist uns schon früh ein Klip abgebrochen

 

 

Wie beim Original One funktionieren die versprochenen Features beim Pure nicht. Dieses soll sogar noch zwei weitere Drei-Finger-Wischgesten beherrschen – tut es nicht! Einzig das Aufzeichnen des Buchstaben „C“ bei ausgeschalteten Bildschirm öffnet das Telefonbuch. Die beiden Kameras mit 8 und 2 Megapixel schneiden hier zwar besser ab, können das Ruder damit aber auch nicht mehr rumreißen.

 

Fazit: Schrott, der die Seltenen Erden verschwendet

 

China ist auf dem Vormarsch und treibt der Konkurrenz mit Produkten wie dem Meizu MX5 und auch dem Huawei P8 die eine oder andere Schweißperle auf die Stirn. Das passiert mit den beiden getesteten Modellen von Oukitel nicht. Sie sind zwar günstig und geben mit ihren Datenblättern an, doch dem zweiten Blick halten sie nicht stand, und somit relativiert sich der Preis auch wieder.  Das heißt China ist nicht gleich China und bis Oukitel ein ernsthafter Gegner für die etablierten Player ist, dauert es vielleicht nicht mehr lange. Ihre Zeit ist aber noch nicht gekommen!

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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