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Rufnummernmitnahme


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Wie funktioniert die Rufnummernmitnahme?

Seit dem 1. November 2002 ist es für Mobilfunk-Anbieter Pflicht, ihren Kunden die Möglichkeit zu bieten, ihre alte Handynummer zu einem neuen Anbieter mitzunehmen. Doch wie funktioniert eine solche Rufnummernmitnahme, die so genannte Rufnummernportierung? handytarife.de gibt Tipps für den Umzug zum neuen Provider samt eigener Telefonnummer.

Rufnummern-Mitnahme nennt sich auch Rufnummern-Portierung (englisch: Mobile Number Portability, kurz MNP). Darunter versteht man die Mitnahme der aktuellen Handynummer beim Vertragswechsel von einem Mobilfunkanbieter zu einem anderen.

Dank der Bundesnetzagentur ist dies seit Ende 2002 möglich. Sie legte fest, dass jeder Mobilfunkteilnehmer ein lebenslanges Recht auf die Nutzung seiner einmal zugewiesenen Rufnummer hat. Die Nummer ist somit Eigentum des Kunden und nicht des Anbieters. Mittlerweile existieren einheitliche Richtlinien, was die Mitnahme der Rufnummer betrifft. Lediglich im Prepaid-Bereich gibt es bei manchen Providern Einschränkungen. Diese sollten vor Vertragskündigung gezielt beim neuen Anbieter erfragt werden.

Welche Kosten entstehen?

Um die Rufnummer vom alten Anbieter zum neuen mitnehmen zu können, muss derzeit meistens eine Gebühr von rund 25 Euro an den alten Anbieter gezahlt werden. Generell wurde seitens der Bundesnetzagentur festgelegt, dass die anfallenden Gebühren den Wert von 30,72 Euro nicht übersteigen dürfen. Der neue Anbieter, zu dem die alte Nummer mitgenommen wird, verlangt dafür in der Regel kein Geld - im Gegenteil: Viele neue Provider belohnen den Umzug samt Nummer sogar mit Vergünstigungen und Gutschriften. Erfolgt der Vertragswechsel anbieterintern von Prepaid-Tarif auf einen Vertrag mit geregelter Laufzeit, ist auch dieser Wechsel kostenlos, und das Karten-Konto wird für den neuen Vertrag gutgeschrieben.

In fünf Schritten zur Rufnummernportierung

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Das Verfahren für die Rufnummernmitnahme ist bei allen Anbietern einheitlich und wurde von der Bundesnetzagentur geregelt. Wichtig ist hierbei, sich exakt an die Formalitäten und Fristen zu halten - sonst geht die Rufnummer verloren. Wer die folgenden Punkte beachtet, sollte mit der Rufnummern-Mitnahme keine Probleme haben.

Bis 2002 durfte der Antrag auf die Rufnummernportierung frühestens 123 Tage vor Vertragsende gestellt werden. Seit Mai 2012 ist es jedoch auch eine sofortige Rufnummernmitnahme möglich. Selbst nach Vertragsende hat man noch bis zu 30 Tage lang einen Anspruch auf seine Nummer, allerdings sollte man seinem ehemaligen Provider spätestens 15 Tage nach Vertragsende den Antrag auf die Rufnummernmitnahme zugesendet haben. Trotz Rufnummernmitnahme wird die SIM-Karte beim neuen Anbieter unbrauchbar und man erhält eine neue. Folglich sollte man darauf achten, dass alle wichtigen Daten auf den Handy-internen Speicher oder separat auf dem heimischen PC gesichert und anschließend wenn gewünscht auf die neue SIM-Karte übertragen werden.

Der neue Anbieter Ihrer Wahl benötigt nun alle vertragsrelevanten Daten. Am besten, Sie schicken für eine reibungslose Portierung eine Kopie Ihres alten Vertrags mit. Wird der Antrag auf Portierung online eingereicht, muss auf die Korrektheit der eingetragenen Daten streng geachtet werden. Die Portierung der Rufnummer wird dem Verbraucher am vorher gemeinsam festgelegten Wunschtermin in Form einer SMS vom neuen Mobilfunkanbieter mitgeteilt.

Zwischen Abschalten und wieder Aufschalten der Nummer durch die beteiligten Anbieter kann es aus technischen Gründen zu Empfangsunterbrechungen kommen. Diese dauern jedoch selten länger als wenige Stunden.

Sonderfall Prepaid

Bei Prepaid-Verträgen muss eine Verzichtserklärung ausgefüllt werden, in der unter anderem die Rufnummer, die mitgenommen bzw. auf die verzichtet werden soll, die SIM-Karten-Nummer sowie Name und Kundennummer des bisherigen Anbieters angegeben werden. Die Erklärung wird beim Anbieter eingereicht, der daraufhin die Rufnummer freigibt. Erst danach kann die Nummer von einem neuen Anbieter übernommen werden.

Netzvorwahl kann irreführen

Bei Rufnummernmitnahme bleibt auch die Netzvorwahl (z.B. 0171) erhalten. Früher ließ sich problemlos das Mobilfunknetz einer angewählten Rufnummer anhand ihrer Vorwahl erkennen. Durch die Option der Rufnummernportierung ist dies heute nicht mehr möglich. Ein ehemaliger o2-Kunde kann beispielsweise samt seiner 0179-Vorwahl längst im T-Mobile-Netz telefonieren. In Zeiten, in denen es zahlreiche Tarife und Flatrates gibt, die Preisvorteile für das Anrufen in bestimmte Netze anbieten, kann das für den Anrufer zu Problemen bzw. erhöhten Kosten führen. Es ist daher ratsam, vor dem Anruf das Netz der gewählten Nummer zu ermitteln. Dies funktioniert problemlos über anbieterspezifische Kurzwahl-Nummern.

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