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Samsung Handy Testberichte

Samsung Galaxy A3 (2016)

Android | 4.7 Zoll | 13 MP
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Samsung Galaxy A3 2016 im Test: Edel und kompakt

Gerade gehörte das Samsung Galaxy A3 zu den vorzeigbaren Mittelklasse-Smartphones, da schmeißen die Koreaner auch schon den Nachfolger mit der Versionsnummer 2016 hinterher. Doch tatsächlich liegt bereits etwa ein Jahr zwischen Vorgänger und Nachfolger. handytarife.de verrät Ihnen, was das Neue kann.

In der Werbung und mehreren Online-Shops wird das Samsung Galaxy A3 2016 übrigens mit einer grau hinterlegten „6“ gekennzeichnet. Das A3 aus dem Jahr 2015 geht für circa 170 Euro über die Ladentheke und macht so dem Galaxy J5 Konkurrenz. Für etwa 100 Euro mehr kann man nun das neuste A3 erwerben. Damit liegt der Preis jetzt schon  knapp 60 Euro unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers und verortet das Handy in der Mitteklasse, wo man auch schon einiges erwarten kann, wie es zum Beispiel das Honor 5X vorführt.

 

Design & Verarbeitung: Schmeichelnd handlich

 

In Wirklichkeit hat das Samsung Galaxy A3 das Design des S7 vorweggenommen und weist deswegen einige Ähnlichkeiten auf. Dazu gehören die zu den Rändern hin abgerundeten Glasflächen auf Vorder- und Rückseite, die aus kratzfestem Corning Gorilla Glas bestehen und von einem kühlen Aluminium-Rahmen umschlungen werden. Auch der Kamera-Buckel ist kleiner geworden und erscheint uns nahezu identisch mit dem des Galaxy S7, auch weil das Glas über der Linse von einem Aluminium-Kranz gehalten wird, der in der Farbe des Rahmens gehalten ist.

Erhältlich in den Farben: Gold, Schwar, Weiß und Pink-Gold - © handytarife.de

Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger gewachsen. Es misst nun 4,7 Zoll in der Diagonalen, wodurch das Handy aber nur etwas länger geworden ist. Die Veränderungen in Breite und Höhe sind kaum spürbar. Dafür ist es nun deutlich schwerer: Gute 20 Gramm hat es zugelegt, die dem Handy neben den haptisch ansprechenden Materialien Wertigkeit verleihen. Von außen könnte man tatsächlich denken, dass es sich um ein Samsung Galaxy S7 mini handelt, wobei die verbaute Hardware nichts mit der Oberklasse zu tun hat, auch wenn der Bildschirm nun wenigstens in HD auflöst.

 

Apps & Bedienung: Leider kein Fingerabdrucksensor

 

Während man bei Haptik und Design keine Abstriche gegenüber teureren Smartphones machen muss, wurde bei den inneren Werten einiges eingespart. Doch merkt man das überhaupt? Natürlich merkt man das, weil es sonst mehr als unverständlich wäre, warum ein Handy 370 Euro Aufpreis wert sein sollte. Aber ob das jeder braucht, steht auf einem anderen Blatt. Mit dem Samsung Galaxy A3 navigiert man trotz abgespecktem Prozessor und Arbeitsspeicher durchweg flüssig durch die Menüs. Ab Werk sind einige Microsoft-Apps und der Nachrichten-Stream „Flipboard“ vorinstalliert.

Der Akku überraschte im Benchmark und im Alltag mit seiner Ausdauer. - © Screenshot

Vom internen Speicher mit 16 Gigabyte sind dann noch etwa 11 Gigabyte frei, wobei eine breite Schublade am rechten Rand eine Nano-SIM- und eine Micro-SD-Karte aufnehmen kann, wodurch das A3 den erweiterbaren Speicher sogar dem Samsung Galaxy S6 voraus hat. Ausgeliefert wird das Galaxy A3 2016 mit Android 5.1. Ein Update auf Googles mobiles Betriebssystem Marshmallow 6.0 ist zwar wahrscheinlich, aber der Termin steht noch in den Sternen. Die Funktion zum schnelleren bzw. drahtlosen Aufladen fehlt diesem Handy übrigens.

 

Foto & Video: Hier lässt das A3 leicht Federn

 

Die Hauptkamera mit 13 Megapixeln und Foto-LED muss ohne optischen Bildstabilisator auskommen, den das Galaxy A5 2016 hingegen spendiert bekommen hat. Die Farben erscheinen auf den Fotos schnell sehr blass und insgesamt häufig dunkler als die Realität, doch dafür stimmen Auto-Fokus, Schärfe und Auslösegeschwindigkeit den Fotografen durchaus positiv. In Samsungs eigenen App-Store können weitere Modi heruntergeladen werden, allerdings müssen Fans von Videos sich mit der reinen Aufnahme in Full-HD begnügen -  kein Zeitraffer, keine Zeitlupe.

 

Samsung Galaxy A3 2016
Samsung Galaxy A3 2016
     
Für Schnappschüsse ist das Samsung Galaxy A3 2016...
(Klick zum Originalbild)
...gut geeignet, es neigt allerdings zur Unschärfe.
(Klick zum Originalbild)

 

Auch für die 5 Megapixel Frontkamera können Freunde des richtig in Szene gesetzten Selbstporträts Erweiterungen herunterladen, um das Gesicht aufzuhübschen, Gruppen-Selfies zu erstellen  oder auch animierte GIFs. Damit ist das A3 für Status-Updates in den Sozialen Netzwerken gut gerüstet und reicht zur Betrachtung geschossener Fotos auf dem Handy-Display völlig aus, solange die Aufnahmen bei guten Lichtverhältnissen gemacht werden. Es muss sich aber bei der Kamera hinter dem etwas günstigeren LG Class H650E einsortieren.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Mehr als gerüstet

 

Die Benutzeroberfläche TouchWiz von Samsung mag für den einen oder anderen manchmal etwas verworren erscheinen, doch hier verstecken sich auch manche wertvolle Funktionen. Wie schon beim Galaxy J5 lobend zu erwähnen war, können „Adapt Sound“ und „Alive+“ das Hören von Musik mit Kopfhörern noch um einiges verbessern, ohne dabei jedoch an die Qualität der Oberklasse heranzureichen. Der Lautsprecher ist zwar laut genug, um auch die Freisprechfunktion zu gewährleisten, aber der Klang ist monoton und reicht lediglich zur Kommunikation aus.

Das sehr helle Display macht auch im Freien Spaß - © Screenshot

Das Display eignet sich im Gegensatz zum Vorgänger nun deutlich besser für das Surfen im World-Wide-Web und Betrachten von Videos. Ins Internet geht es dabei mit dem Datenturbo LTE (passenden Tarif vorausgesetzt). Die Tastatur fällt auf dem schmalen Smartphone etwas kleiner aus, als bei den mittlerweile 5 Zoll und größeren Mobiltelefonen. Längere Texte werden damit etwas früher anstrengend, aber dafür erreichen auch kleinere Hände entspannt jeden Buchstaben. NFC und 5 Gigahertz WLAN fehlen, aber Bluetooth 4.1 ist an Bord.

 

Fazit: Nicht ganz billig, aber gut

 

Wem das Design des Samsung Galaxy S7 gefällt, wer auf kompakte Handys steht, aber Geld sparen will oder muss, der sollte das Galaxy A3 2016 zumindest vorher mal in die Hand nehmen. Denn wer sich darüber im Klaren ist, was das intelligente Mobiltelefon zu leisten im Stande sein soll, der muss zumindest haptisch kaum Kompromisse eingehen. Das neue A3 löst die Aufgaben des Alltags zuverlässig. Sehr aufwendige Spiele, Multitasking und Videobearbeitung überlässt es gerne seinen Geschwistern aus der Oberklasse.

 

Doch Clash of Clans, Cut the Rope und andere kurzweilige Spiele sind kein Problem. Die Kamera ist okay. Sie muss zwar auf einen optischen Bildstabilisator verzichten und stößt bei schwachem Licht schnell an ihre Grenzen, doch für mehr muss man tiefer in die Tasche greifen und zum größeren Galaxy A5 2016 greifen. Kompakt und edel wird dieses Smartphone bestimmt seine Fans finden, die sich vom Einheitsbrei der 5-Zoll-Mittelklasse abheben wollen. Dazu könnte auch die sehenswerte Farbe Pink-Gold beitragen, die neben weiß, schwarz und gold die wohl auffälligste ist.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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