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Samsung Handy Testberichte

Samsung Galaxy A5 (2016)

Android | 5.2 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
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Samsung Galaxy A5 2016 im Test: Das Galaxy S5 Neo in wertiger Hülle?

Das Samsung Galaxy A5 2016 ist nicht ganz so rund gelutscht, wie das Flaggschiff Samsung Galaxy S7. Dennoch war die Redaktion von handytarife.de nach dem überzeugenden Auftritt des kleineren Neulings Galaxy A3 2016 gespannt, ob das A5 das Alltags-Smartphone des klugen Rechners sein könnte.

Das Samsung Galaxy S5 Neo ist eins der meistverkauften Smartphones beim Online-Versandhändler Amazon. Dabei ist es zwar seit der Präsentation des Samsung-Highend-Handys von 2014 einmal aufgefrischt worden und hat den Beinamen „Neo“ erhalten, doch mit seinem weniger wertigen Gehäuse sammelte es schon damals Kritik. Trotzdem ist es noch immer das auserwählte Mobiltelefon vieler Internet-Shopper. Nun kommt das Samsung Galaxy A5 2016 in Spiel, dessen Datenblatt nahezu eine Kopie des ehemaligen Flaggschiffs ist. Folgt nun die Wachablösung?

 

Design & Verarbeitung: Die Displaygröße erinnert an die S-Klasse

 

Wie schon der kleine Bruder in unserem Test, kann auch das Galaxy A5 2016 mit einem tollen Material-Mix glänzen. Zu den Rändern abgerundetes Corning Gorilla Glas vorne und hinten, das einen nahezu fließenden Übergang zum Aluminium-Rahmen schafft. Die glatte Rückseite fällt hier allerdings stärker ins Gewicht als beim A3, weil das A5 mit seinem 5,2 Zoll Full-HD-Bildschirm deutlich größer ausfällt und dementsprechend mit einer Hand schwerer zu fassen ist. Trotzdem erscheint es mit seinen sehr schmalen Rändern links und rechts vom Display kompakt.

Die Farbauswahl: Gold, Schwarz, Weiß und Pink-Gold - © handytarife.de

Leider hat man die gläserne Rückseite nicht zum Einbau der Qi-Technologie, und damit zum drahtlosen Aufladen genutzt, wie es auch schon beim Samsung Galaxy S6 der Fall war. Dafür unterstützt das getestete Mobiltelefon eine Schnellladefunktion, die das A5 zusammen mit seinem sehr ausdauernden 2900 mAh Akku zu einem echten Dauerläufer machen. Dabei ist es zwar nicht Spritzwasser- und staubresistent, wie das Samsung Galaxy S5 Neo, aber die verwendeten Materialien und die Verarbeitung sind dem Ex-Flaggschiff deutlich überlegen.

 

Apps & Bedienung: Lange Akkulaufzeit mit Sicherheit

 

Dieses Smartphone hat im Gegensatz zum S5 Neo einen Fingerabdrucksensor. Das vereinfacht das Entsperren enorm und veranlasst hoffentlich immer mehr Mensch dazu, eine Sicherheitssperre einzurichten. Denn die „Factory Reset Protection“ bewirkt, dass diese Mobiltelefone selbst nach dem vollständigen Löschen nicht ohne Freigabe des Eigentümers genutzt werden kann. Gelöscht werden können 11 Gigabyte von dem insgesamt 16 Gigabyte großen internen Speicher. Die Differenz entfällt auf das vorinstallierte System.

Dieses Feature macht das Entsperren komfortabler - © Screenshot

Dabei handelt es sich um Android 5.1, das es leider noch nicht so umfangreich wie Android 6.0 erlaubt, Apps auf einer Speicherkarte zu installieren. Diese hat das Galaxy A5 dem S6 voraus. So können bis zu 128 Gigabyte mit einer Micro-SD-Karte nachgerüstet werden. Daneben findet die Nano-SIM-Karte Platz. Das ausgezeichnete Arbeitstempo muss lobend erwähnt werden, da es erstaunlicherweise kaum langsamer als das S6 ist. Beim Wechsel des Gerätes hilft die App „Smart Switch“ von Samsung.

 

Foto & Video: Der optische Bildstabilisator bringt Schärfe

 

Das Samsung Galaxy A5 schießt ordentliche Fotos. Das wird auch mit dem optischen Bildstabilisator zusammenhängen, den man sonst nur in der Oberklasse der Smartphones findet. Die Farben erscheinen etwas realistischer, als bei dem kleineren Bruder A3. Es bietet zwar viele Features schon ab Werk und weitere können in Samsungs eigenem App-Store heruntergeladen werden, doch nicht alle Modi können abgerufen werden. So können Zeitraffer- und Zeitlupen- Videos  nicht aufgenommen werden. Die höchste Auflösung für Bewegtbilder beträgt 1080p, also Full-HD.

 

Samsung Galaxy A5 2016
Samsung Galaxy A5 2016
     
Im direkten Vergleich zum kleinere A3 zeigt sich besonders bei der zweiten...
(Klick zum Originalbild)
...Aufnahme der Zugewinn an Schärfe, die dem optischen Bildstabilisator zuzurechnen ist.
(Klick zum Originalbild)

 

Die Kamera auf der Rückseite schießt Fotos mit maximal 13 Megapixeln, wobei nur eine einzelne LED für etwas Beleuchtung sorgen kann. Bei näherer Betrachtung fällt hier auch auf, dass die sonst daneben angebrachten Sensoren zur Messung der Herzfrequenz fehlen. Die Frontkamera kommt auf 5 Megapixel und kann sich durchaus sehen lassen, mit einigen Modi für bessere Selfies. Die Auswahl für live eingeblendete Filter ist zwar sehr mau, aber der vorinstallierte „Foto-Editor“ bietet dafür viele Möglichkeiten zur Nachbearbeitung.

 

Internet, E-Mail und Multimedia: Der Oberklasse gewachsen

 

Fest integriert ist das Nachrichten-Magazin „Flipboard“, mit dem ein eigener News-Stream erstellt werden kann, der durch einen Wisch nach rechts vom Homescreen aus aufgerufen wird. Dazu gesellen sich auch noch einige vorinstallierte Apps von Microsoft und „My Knox“, um auf dem Handy sichere Bereiche zu schaffen, um zum Beispiel Dienst und Privat voneinander zu trennen. Außerdem gehört zur A-Klasse von Samsung weiterhin ein FM-Radio, das bei den S-Modellen wegrationalisiert wurde.

5,2 Zoll und FullHD laden zum Surfen ein - © Screenshot

Der Klang über das mitgelieferte Headset ist dabei recht bescheiden. Mit besseren Kopfhörern und der passenden Optimierung mit „Adapt Sound“ in den Einstellungen lässt sich mehr herausholen, aber weniger als im Galaxy S6. Die Browser von Samsung und Google sind vorinstalliert und laden auf dem großen, hochauflösenden Bildschirm zum Surfen ein. Auch auf der großen Tatstatur kann gut getippt werden. Allerdings könnte die Ablesbarkeit im Freien etwas besser sein. Hier fehlt es dem Bildschirm etwas an Leuchtkraft, die im direkten Vergleich das A3 umso mehr hat.

 

Fazit: Ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis

 

Das besondere am Samsung Galaxy A5 2016 ist die nochmal deutlich bessere Verarbeitung gegenüber dem Vorgänger. Dieser hatte eine Metall-Rückseite und nun setzt Samsung auch hier auf Glas. Das macht haptisch einen deutlich besseren Eindruck als das S5 Neo, doch es ist schade, dass man dem A5 2016 keine drahtlose Ladefunktion spendiert hat. So wäre der Tankvorgang neben der Schnellladefunktion per Kabel noch bequemer gewesen. Denn der Akku überraschte mit einer wirklich langen Ausdauer, mit der auch das A3 2016 punkten konnte.

 

Das A5 2016 erweckt von außen den Eindruck eines Oberklasse-Smartphones. Die Hardware streckt zwar ihre Arme nach oben aus, kommt allerdings nicht ganz heran. Die Performance kann sich sehen lassen und ist auch aufwendigeren Aufgaben gewachsen. Die Kamera ist allerdings eher Mittelklasse. Wer hier mehr erwartet, sollte sich in dieser Preisklasse das Honor 7 anschauen. Dennoch ist Samsung hier ein gutes Paket gelungen, dessen Aufpreis gegenüber dem S5 Neo gerechtfertigt werden kann, denn mit etwa 350 Euro ist das A5 2016 noch 100 Euro günstiger als das Galaxy S6.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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