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Mit einem jungen Schweden nach Frankreich

Für Sensus Connect gibt es eine App! James Bond Fans, die nun hoffen, dass sie sich auf die Rückbank legen und von dort aus das Fahrzeug steuern können („Der Morgen stirbt nie“), müssen wir leider enttäuschen. Was die App für Nicht-Agenten bringt und das neue Infotainment-System von Volvo kann, erfahren Sie in unserem ausführlichen Bericht.

Das Sensus Connect von Volvo ist nun das dritte Infotainment-System, das wir unter die Lupe nehmen konnten. Die fortschreitende Vernetzung führt dazu, dass mehr und mehr Autokäufern eine reine Freisprecheinrichtung nicht mehr ausreicht. Sie wollen, dass ihr Fahrzeug mit dem Internet verbunden ist und ihnen den Funktionsumfang bietet, den sie von ihrem Smartphone gewöhnt sind. Die von uns getesteten Systeme IntelliLink von Opel und MirrorLink im VW Polo versprachen durch das Spiegeln der Smartphone-Apps auf den Touch-Bildschirm in der Mittelkonsole nah an der gewöhnten Bedienung des eigenen Mobiltelefons zu sein, doch sie enttäuschten. Volvo geht mit seinem eigenen System einen anderen Weg: ohne Touchscreen und mit eigens installierten Apps.

 

Auf der ersten Seite behandeln wir den Volvo V60, um uns auf Seite 2 Sensus Connect zu widmen.

 

Mit einem Volvo des neusten Modelljahrs ins historische Verdun und dann an die Atlantikküste. Das klingt nach Sommer - und da fand der Test auch statt, dessen Veröffentlichung sich nun in den Herbst verschoben hat. So ist das im Redaktionsalltag manchmal. Deswegen sind die Fotos bei bestem Wetter entstanden und transportieren hoffentlich noch ein paar sommerliche Gefühle.

Um 7 Uhr morgens in Verdun

 

Was Schwedinnen nachgesagt wird, gilt auch für den Volvo V60 D5 Ocean Race Modelljahr 2015: Er ist schön. Design ist natürlich Ansichtssache, aber wenn man sich das biedere Aussehen älterer Volvos und das damit verbundene Image anguckt, dann sind die aktuellen Modelle des schwedischen Herstellers ein riesiger Schritt nach vorne. Das möchte die Marke auch mit der Technik transportieren, die nicht mehr nur sicher sondern auch frisch, jugendlich und modern daher kommen soll. So transportiert das Design die inneren Werte nach außen – sollte man meinen, ist aber nicht so.

 

Erstmal fahren!

 

Über 3800 Kilometer haben wir mit dem Volvo V60 abgespult. Unser Testwagen hatte einen 5-Zylinder-Dieselmotor mit 215 PS verbaut. Die Kraft wurde bei unserem Fahrzeug alleine über die Vorderachse auf die Straße gebracht. Das merkt man bei stärkerem Beschleunigen auch in der Lenkung, allerdings fühlt man sich dabei nicht unsicher. Wenn das manuelle Sechsgang-Getriebe flott bedient wird, dann ist der Spurt von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in 7,5 Sekunden möglich. Das ist schon recht dynamisch und macht auch Spaß. Das Touring-Fahrwerk, das eigentlich komfortabel ausgelegt sein soll, ist sehr straff, was unserem Fahrer entgegen kam, allerdings nicht jedem gefällt. Die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h kann erreicht werden – allerdings nicht, wenn man sich in Frankreich an die Straßenverkehrsordnung hält (Tempolimit 120).

Schöner Schwede!

 

Der vom Hersteller angegebene Verbrauch von 4,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern ist in der Realität unerreichbar. Mit einer 6 vor dem Komma muss man sich im Bord-Computer anfreunden können. Unsere dynamische Fahrweise wurde mit 7,8 Litern quittiert. Im Slang des Gebrauchtwagenmarktes bezeichnet man die Ausstattung unseres Testwagen mit „volle Hütte“.  Mit der Top-Ausstattungslinie „Ocean Drive“ kommt der V60 unter anderem mit Ledersitzen, deren Nähte in orange abgesetzt sind, und einer Gepäckraumabdeckung, auf der eine Weltkarte mit den Stationen „der Neuauflage der härtesten Segelregatta der Welt“ (wenn man den Volvo Presse-Informationen Glauben schenkt) zu sehen ist. Auf dieser Basis und mit der Sonderausstattung kommt man auf einen Kaufpreis von über 53.000 Euro.

 

Assistenten über Assistenten

 

Das City Safety System ist serienmäßig und warnt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h vor einem drohenden Unfall akustisch und visuell. In Verbindung mit einer Kamera, die auch Verkehrsschilder erkennen kann, und einem Radarsystem, das die Basis für  das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem mit Stauassistent und Distanzwarner ist, kann optional auch ein Notbremsassistent geordert werden, um Unfälle zu verhindern oder wenigstens die Aufprallgeschwindigkeit zu minimieren. Da uns niemand vor das Auto gelaufen ist und sich auch kein Freiwilliger in der Redaktion finden ließ, konnten wir das System nicht in Gänze testen. Die visuelle und akustische Warnung funktionierte aber.

 

Wenn man mit dem Volvo fährt und sich auf die Assistenten verlässt, ist man geneigt etwas faul zu werden: Auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achtet man nicht mehr, weil sie, dank der Kamera, im Tacho eingeblendet werden – allerdings nicht immer.  Auf der Autobahn wird das Geschwindigkeits- und Abstandregelsystem genutzt, indem im Tempomat einstellt wird, wie schnell man maximal fahren möchte, wie groß der Abstand zum Vordermann sein soll, woraufhin das Auto selbständig beschleunigt und abbremst. Driver Alert und der Spurhalteassistent informieren nicht nur bei unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrbahn, sondern auch bei Übermüdung.

BLIS im Einsatz auf der Autobahn

 

BLIS (Blind Spot Information System) überwacht die toten Winkel und führt dazu, dass man die Außenspiegel nicht mehr benutzt und beim Rückwärtsfahren guckt man auch nicht mehr in den Innenspiegel oder nach hinten, weil die Rückfahrkamera mit Hilfslinien genau zeigt, wohin das Fahrzeug fährt. Diese Systeme können alle helfen den Straßenverkehr sicherer zu machen und Unfallzahlen zu senken, doch mit dem wachsenden Vertrauen in diese Assistenten darf uns nicht passieren, dass die Konzentration darunter leidet!



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