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Smartphone-Nachfrage sinkt in Westeuropa weiter

Die Nachfrage nach smarten Mobiltelefonen belief sich in Westeuropa im zweiten Quartal 2017 auf insgesamt 28,7 Millionen Stück. Das sind drei Prozent weniger als im Vorjahresquartal, womit die Entwicklung seit nunmehr drei Quartalen in Folge rückläufig ist. Doch der Umsatz steigt.

Die größten Märkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich sind gesättigt, so sank die Nachfrage um vier Prozent, fünf Prozent und sieben Prozent. Die Gesellschaft für Konsumforschung erwartet allerdings, dass wichtige neue Produktvorstellungen im vierten Quartal den Rückgang für das Gesamtjahr auf 0,4 Prozent abmildern werden.

 

Damit werden die Experten der GfK in erster Line das iPhone 8, 7S, 7S Plus, aber auch das Samsung Galaxy Note 8, das Google Pixel 2 und das Huawei Mate 10 meinen, die gemeinsam dann ein Verkaufsplus von 4 Millionen Handys ausmachen müssten, um den von der Gfk prognostizierten Rückgang für das Gesamtjahr zu erreichen. Denn die Experten gehen bei den stagnierenden Verkaufszahlen dennoch von einem Umsatzplus aus, was für eine hohe Erwartungshaltung an die hochpreisigen Top-Smartphones im Weihnachtsgeschäft spricht.

 

Höherer Stellenwert im Alltag

 

Global sind die Verkaufzahlen um 4 Prozent auf 346,9 Millionen Smartphones gestiegen, deren Verkaufswert weltweit 9% über dem des Vorjahresquartals lag. Insgesamt scheint also die Bereitschaft mehr Geld für ein Handy auszugeben zu steigen. Das ergibt sich aus den GfK Point of Sales Measurement-Daten aus mehr als 75 Märkten, die monatlich erhobene werden.

 
Auf den höheren Stellenwert von Mobiltelefonen für die Nutzer weist der Global Mobile Concumer Trend Report von Deloitte hin, der mit fünf Kernaussagen aufwartet:
 

  1. Mobile Kommunikation in allen Formen und Größen—Nahezu 80 % der Konsumenten weltweit haben Smartphones, fast 10 % besitzen Wearables, mehr als 50 % haben Tablets, und 7 % nennen alle drei Geräte ihr Eigen.
     
  2. Konsumenten können nicht von ihren kleinen Bildschirmen ablassen - 93 % der Konmsumenten in der ersten Welt gucken binnen einer Stunde nach dem Aufwachen auf ihr Smartphone.
     
  3. SMS und Instant-Messenger sind die Favoriten - Weltweit checken die meisten Nutzer nach dem Aufstehen als erstes, ob sie SMS oder andere Text-Nachrichten bekommen haben.
     
  4. Mobile Payment entwickelt sich schneller—47 % der Konsumenten in der ersten Welt berichten, dass sie Mobile Payment in Geschäften verwenden verglichen mit 20 5 in Entwicklungsländern.
     
  5. Mobilfunk versus WLAN, regionale Vorlieben— in entwickelten Märkten liegt die LTE-Geschwindigkeit über der Downloadrate im WLAN. Für Nutzer in China ist das 4G-Netz schneller, wenn sie pendeln oder in Einkaufzentren, wogegen es in Mexiko andersherum ist.

 

Im Mobile Payment Reports 2017 von PwC gaben 13 Prozent der Befragten in Deutschland an, bereits via Smartphone mobil zu bezahlen. Damit liegen wir also noch ein ganzes Stück hinter den Entwicklungsländern. Ansonsten zeigen diese Kernaussagen die Rolle, die ein modernes Handy im Alltag spielt und könnten auch die gestiegene Zahlungsbereitschaft bei den Kunden erklären.

Nützliche weiterführende Informationen:

Haben Smartphones eine Generation zerstört?

YouGov-Studie: Nur wenige nutzen Trainings-Apps

PwC-Studie: Mobile Payment fehlt die Akzeptanz

BLIKK-Studie 2017: “Kleinkinder brauchen kein Smartphone”

Smartphone-Sucht: Die Abhängigkeit von Apps

Artikel vom 28.07.2017

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