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Vergleichstest: Sony SmartBand Talk & Huawei TalkBand B1

Sony und Huawei bieten nun auch schmale, smarte Armbänder an. Sie sammeln mit Sensoren allerlei Daten und wollen uns mit cleveren Funktionen im Alltag zu Seite stehen. Die Besonderheit beider Wearables ist die Möglichkeit mit ihnen zu reden. Die Redaktion von handytarife.de fasst ihre Erfahrungen für Sie zusammen.

Die beiden Armbänder gibt es hin und wieder im Bundle zu einem Smartphone des Herstellers hinzu. Sie definieren sich zum einen durch ihre Gesundheitsfunktionen als Activity-Tracker doch die Fülle solcher Fitness-Bänder mit sehr ähnlichen Features zwingt die Hersteller dazu, irgendwie aufzufallen oder Nischen zu besetzen. Dabei muss sich die Technik auf kleinstem Raum unterbringen lassen und widerstandsfähig sein.

 

Design & Verarbeitung: Gummi dominiert

 

Das SmartBand von Sony ist schlanker, etwas leichter und das Armband weniger starr als beim Huawei TalkBand. So wirkt es etwas hochwertiger. Während das Gummi-Armband der Chinesen in schwarz, grau und blau erhältlich ist und man sich zwischen den Größen L und S entscheiden muss, bekommen Kunden des japanischen Technologiekonzerns das Armband in zwei Größen in schwarz oder weiß. Beide Wearables besitzen eine IP-Zertifizierung und sind damit den alltäglichen Widrigkeiten aus Wasser und Staub gewachsen. Auch die Tasten des Huawei überzeugten in unserem Test weniger, als die des Sony Activity-Trackers.

 

Apps & Bedienung: Viele Gemeinsamkeiten

 

Option Talk

 

Hier ist aufgrund besonderer Kreativität das chinesische Produkt hervorzuheben. Durch einen kräftigen Druck auf die Taste unterhalb der Anzeige löst sich das gesamte Display aus dem Armband heraus und entpuppt sich als eigenständiges Bluetooth-Headset. Dieses wird mit einem Gummi-Fähnchen, von denen drei verschiedene Größen mitgeliefert werden, in der Ohrmuschel fixiert. Ein ähnliches Prinzip verwenden auch die JBL J46BT In-Ear-Kopfhörer. Das SmartBand SWR30 hat ein Mikrofon und einen Lautsprecher verbaut. Damit kann man wie Michael Knight telefonieren oder auch Befehle per Sprachsteuerung ausführen lassen.

Beim Talkband von Huawei ist der USB-Stecker im Armband integriert, Sonys SmartBand wird über eine Micro-USB-Buchse aufgeladen.

 

Option Fitness

 

Die Huawei TalkBand App für Android und iOS zeichnet die täglich gegangenen Schritte auf, errechnet daraus die zurückgelegte Distanz und erkennt auch, wenn man sich sportlich betätigt. Dies wird als „Übungszeit“ gesondert ausgewiesen. Dabei kann ein Ziel für die Verbrennung von Kalorien oder für die gemachten Schritte festgelegt werden. Das TalkBand B1 zeigt den Fortschritt in der App oder auf dem minimalistischen Display. In der Applikation können Statistiken abgerufen werden und auch ein Alarm eingestellt werden, der den Träger daran erinnert sich zu bewegen.

 

Mit dem Fitness-Tracker von Sony verfahren die Japaner bei der Nutzung  zweigeteilt. Die SmartBand App dient der Einrichtung und Installation von Zusatzfunktionen, während die Lifelog-App die Daten des Armbandes sammelt. Dabei können einige Parameter manuell eingegeben werden. Die Startansicht offenbart zur Zeit noch den Fehler, dass die tatsächlichen Aktivitäten erst nach dem Anklicken angezeigt werden. Schritte und die Dauer von Gehen und Laufen lassen sich auch auf dem E-Ink-Dsiplay anzeigen, das gut ablesbar ist, aber bauartbedingt recht träge reagiert.

 

Sony SmartBand Talk SWR30
 
Huawei TalkBand B1
     
Sony sammelt die Daten in einer weiteren App...   ...während Huawei nur die eine Applikation anbietet.

 

Option Wecker

 

Die Activity-Tracker sammeln regelmäßig auch die Schlafdaten und zeigen dem Träger an, wann er eingeschlafen ist und wann er welche Schlafphase durchlaufen hat. Die logische Konsequenz ist, diese Sensoren auch für einen Wecker zu verwenden, der bevorzugt dann zur Tat schreiten soll, wenn man sich in einer leichten Schlafphase befindet. Beide Armbänder lassen dabei die Konfiguration einer Weckzeit mit einem Zeitfenster von maximal einer halben Stunde zu. Gelangt man innerhalb dieser 30 Minuten nicht in eine Leichtschlafphase wird man zur eingestellten Zeit geweckt.

 

Dies geschieht mit dem Huawei per Vibration. Bei Sony kann auf Wunsch zusätzlich ein Alarmton abgespielt werden. Während die Chinesen nur die Einstellung einer Weckzeit zulassen, die man für die verschiedenen Wochentage zu- oder abschalten kann, darf bei Sony aus den Vollen geschöpft werden. Dort lassen sich bei Bedarf Wecker für jeden einzelnen Wochentag einstellen.

 

Sony SmartBand Talk SWR30
 
Wish-App
     
Sanfter bzw. intelligenter Wecker bedeutet, dass der Nutzer...   ...mithilfe der Sensoren im Armband in einer leichten Schlafphase geweckt wird.

 

Option Sony

 

Während das TalkBand B1 von Huawei keine weiteren Features bietet, können auf dem Sony SmartBand SWR30 weitere Apps genutzt werden, die teilweise vorinstalliert sind oder heruntergeladen werden werden müssen.  Das geht schon mehr in die Richtung einer Smartwatch, der das japanische Armband ähnlicher ist, als der Konkurrent. Beim TalkBand B1 ist die Anzeige grundsätzlich ausgeschaltet. Durch die Drehung des Handgelenks soll zwar die Uhrzeit aufleuchten, doch dies gelingt nicht immer. Sony verbaut einen E-Ink-Display, der von E-Book-Readern und auch der Pebble Smartwatch bekannt ist.

 

Diese Technologie ist besonders stromsparend und punktet mit einer guten Ablesbarkeit im Sonnenlicht. So wird die Uhrzeit auf dem japanischen Fitness-Tracker permanent angezeigt. Die Steuerung der Apps erfolgt durch sehr festes Tippen auf das Armband – fast schlagen – denn die Funktionen werden durch Erschütterung aktiviert. Durch die Trägheit des Bildschirms beim Wechseln der Anzeige handelt man leicht voreilig, was zu Fehleingaben führt. So ist die Kalenderansicht sicher nicht die sinnvollste Erweiterung. Die Nutzung als Fernauslöser für die Handykamera oder zum Starten und Pausieren der Musik dagegen schon. Dazu lassen sich noch viele weitere Funktionen installieren.

Auf dem SmartBand Talk SWR30 lassen sich weitere Apps installieren.

 

Fazit: Für Plaudertaschen oder Smartwatch-Fans

 

Pfiffig ist die Idee von Huawei, auf die Micro-USB-Buchse zu verzichten, über die das Sony SmartBand aufgeladen wird. Die Chinesen integrieren einen USB-Stecker an einem Ende des Armbandes, sodass es direkt in einen Computer oder einen Ladeadapter gesteckt werden kann. Der Akku das TalkBand B1 ist 90 mAh groß, womit man über etwa 5 Tage kommt, wobei die Kapazität für 7 Sprechzeit reicht. Die Japaner verbauen dagegen einen 70 mAh Akku, der nicht über drei Tage Nutzung kommt. Längere Gespräche wird man mit diesem Wearable wohl nicht führen. Der Funktionsumfang des SmartBand Talk SWR30 ist ganz klar größer, wofür man mit etwa 150 Euro auch etwas mehr zahlen muss, als für den Konkurrenten von Huawei für knapp 110 Euro. Ihre Aufgaben als Fitness-Tracker erfüllen beide gut. Geht es um die Option Talk, dann dient das TalkBand B1 dieser Aufgabe mit einer kreativen Idee.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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