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Zwei ganz unterschiedliche Bluetooth-Lautsprecher

Die UE Boom kommt von einem Audio-Spezialisten. Gleichzeitig hat man viel Wert auf Design gelegt. Der M 900 von Muse erinnert da mehr an einen Kassettenrekorder aus den 90er Jahren, doch er versteckt hinter dieser Fassade auch Qualitäten. Die Redaktion von handytarife.de stellt die beiden Lautsprecher vor.

So unterschiedlich sie aussehen, sie halten beide einen raueren Umgang aus. Die Boom ist wasser- und schmutzabweisen – ohne dass UE dies genauer spezifiziert – und der M 900 ist nach IPX4 gegen Spritzwasser mit erhöhtem Druck geschützt. Beide haben ihren Einsatz am Strand der französischen Atlantikküste gut überstanden und beweisen, dass sie mit Stößen, Spritzwasser und Sand umgehen können.

 

Design & Verarbeitung: Die Schöne und das Biest

 

Unsere UE Boom ist in schlichtem schwarz gehalten mit einem roten Label und ebenfalls in rot abgesetzten Tasten für die Lautstärke. Das erhältliche Farbspektrum ist hingegen ein Eldorado für Individualisten: viele verschiedene Farbkombinationen und teilweise limitierte, von prominenten designte Lautsprecher ordnen ihn im gehobenen Preissegment ein. Größe und Gewicht entsprechen in etwa einer 0,5 Liter Dose mit 538 Gramm. Die verwendeten Materialien sind Gummi und ein Stoff aus Polyester, den das Lautsprecher-Gitter überzieht. Die Klinken- und Micro-USB-Buchse können mit einer Abdeckung vor Feuchtigkeit und Staub geschützt werden. Die Verarbeitung ist sehr gut.

 

UE Boom
 
Muse M 900
     
UE Boom und Muse M 900 im...   ...Test am französischen Strand

 

Mit 2,2 Kilogramm ist der M 900 deutlich schwerer und seine Größe stößt mit 25 mal 21 mal 33 Zentimetern an die Maße eines Picknickkorbes. Daran erinnert auch der massive Tragegriff. Erhältlich ist der Lautsprecher von Muse in weiß und schwarz und kostet dabei nur die Hälfte von einem UE Boom. Das weiße Plastik ist schmutzanfällig und in den Rippen vorne sammelt sich schnell der Sand. Das verwendete Plastik fühlt sich nicht hochwertig an, doch dafür gesteht man ihm Nehmerqualitäten zu. Der Eingang für das Netzteil und der Aux-In werden mit einer Kappe geschützt.

 

Apps & Bedienung: Analog und Digital

 

Der M 900 hat oben sechs Tasten: Power, Bass, Lauter, Leiser, Play/Pause und Annehmen/Auflegen. Drei LEDs informieren über die Bluetooth-Verbindung, den eingeschalteten Bass und den niedrigen Ladestand des Akkus. Das sind weitaus weniger Funktionen als beim UE Boom, allerdings offenbart die Beschränkung auf Tasten auch Vorteile: Das Annehmen und Beenden von Gesprächen und auch das Pausieren der Musik am Lautsprecher kann sehr praktisch sein und ist mit der Boom nicht möglich.

 

Für die gibt es dafür eine eigene App. Diese erkennt in einer netten Animation nicht nur die Farbe der genutzten Box sondern informiert auch über Updates für den Lautsprecher, der dann per Micro-USB mit einem PC verbunden werden muss, um die Datei mithilfe eines Update-Programms herunter zu laden. In der App können verschiedene Equalizer ausgewählt und der Klang kann individuell angepasst werden. Innerhalb der App wird der Ladestand des Akkus angezeigt oder man drückt gleichzeitig die Lauter- und Leiser-Taste, um per Sprachausgabe darüber informiert zu werden.

 

UE Boom
 
Muse M 900
     
Viele Einstellungen per App...   ...und Muse setzt auf Tasten

 

Außerdem lässt sich einstellen, ob Benachrichtigungstöne ebenfalls über die Boom wiedergegeben werden sollen. Ebenfalls lässt sich mit der App ein Wecker einstellen: Mit der Angabe der Weckzeit,  -musik, -lautstärke und ob dies täglich wiederholt werden soll, fungiert die kleine Box als Wecker ohne dabei viel Strom zu verbrauchen. Das funktioniert, indem die Boom Bluetooth 4.0 nutzt und so nur die nötigsten Daten sehr energiesparend zwischen Smartphone und Lautsprecher übertragen werden. Erst zur eingestellten Weckzeit wird auf das Bluetooth-Protokoll zur Audio-Wiedergabe umgeschaltet – clever!

 

Technik & Koppelung: Mono und Stereo

 

Die Ausmaße des Muse-Lautsprechers kommen nicht von ungefähr: Verbaut sind zwei 5 Watt Speaker, die nach vorne gerichtet sind und nach hinten raus wummert ein 20 Watt Subwoofer, den man mit einer gesonderten Taste zu- und abschalten kann. Damit kann man eine ordentliche Strandparty veranstalten. Der verbaute Akku, dessen Kapazität nirgends genannt wird, hält etwa 8 Stunden durch. Mit zugeschaltetem Bass und höherer Lautstärke ist die Laufzeit auf zwischen 4 und 5 Stunden verkürzt. Die Soundqualität ist der Preisklasse angemessen.

 

UE gibt an, dass der Akku der Boom unglaubliche 15 Stunden durchhalten soll – 12 Stunden sind realistisch, wenn man gemäßigt Musik hört, und das ist immer noch ein sehr guter Wert. Damit ist ein ausgedehnter Strandtag überhaupt kein Problem. Schwieriger wird es da eine so lange und abwechslungsreiche Playlist zusammen zu stellen. Die Boom kann mit einem zweiten baugleichen Lautsprecher verbunden werden, um in Stereo wiederzugeben. Sonst bleibt sie bei Mono mit einem wirklich satten Klang, der mit dem herausragenden JBL Pulse mithalten kann.

Gekoppelt werden beide Boxen problemlos per Bluetooth, wobei die Boom den Prozess noch vereinfachen kann, wenn das Smartphone NFC-fähig ist und so nur an den Gummi-Balken, der die Polyester-Hülle unterbricht, gehalten werden muss, um den Pairing-Prozess zu initiieren. Außerdem haben beide ein Mikrofon verbaut, das sie zur Freisprecheinrichtung macht. Über die Klinken-Buche, die beide besitzen, können ältere Geräte angeschlossen werden, die nicht über Bluetooth verfügen oder es kann Akku gespart werden, weil keine Funkverbindung benötigt wird.

 

Fazit: Was kostet der Spaß?

 

Die UE Boom schlägt ab 159 Euro bei Amazon zu Buche. Dafür ist sie sehr transportabel, hat einen herausragend starken Akku, viele Funktionen und einen Klang, der neben dem JBL Pulse zum annähernd gleichen Preis, zu den besten gehört. Den Muse M 900 bekommt man schon für unter 90 Euro bei Amazon.  Er macht seine Sache auch sehr ordentlich und lädt mit seinem guten Preisleistungsverhältnis zu spontanen Partys ein, bei denen auch mal ein Getränk über die Box von gegossen werden kann. 

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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