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Was ändert sich ab 1.1.2017?

Obwohl sich regelmäßig zum ersten eines Monats Änderungen ergeben, so übt der Jahreswechsel doch auf viele eine Gewisse Faszination aus. Alles neu im neuen Jahr! Die Redaktion von handytarife.de hat für Sie die Neuerungen zum Start ins Jahr 2017 zusammengefasst, die mehr oder weniger mit dem Thema Mobilfunk zu tun haben.

Free-Wifi bei der Deutschen Bahn

 

Zum Jahreswechsel sollen nun alle ICE der Deutschen Bahn so ausgestattet sein, dass kostenloses WLAN auch in der 2. Klasse zur Verfügung steht. Dabei wird aber zwischen den verschiedenen Tickets weiterhin ein Unterschied gemacht: In der Holzklasse wird man nach dem Verbrauch von 200 Megabyte gedrosselt. Und auch vorher steht mit einer maximalen Bandbreite von 1 Mbit/s kein rekordverdächtiger Wert auf dem Datenblatt.

 

Damit sind Besuche von Internetseiten, der Abruf von E-Mails und die Verwendung von Messengern und den Sozialen Netzwerken möglich, aber Video-Streaming wird damit in keiner hohen Qualität möglich sein. Dem steht natürlich auch das Gratis-Volumen entgegen, das nicht nachgebucht werden kann. Die Deutsche Bahn bietet allerdings zusammen mit Maxdome eine Mediathek aus 50 Filmen an, die sich auf Speichern im Zug befinden und über WLAN abgerufen werden können.

© Deutsche Bahn AG

Whatsapp kurbelt den Smartphone-Absatz an

 

Whatsapp streicht Unterstützung älterer Betriebssysteme. Das zu Facebook gehörende Unternehmen, das wegen der Datenweitergabe an das Soziale Netzwerk gerade in der Kritik steht, begründet den Schritt mit der fehlenden Funktionalität folgender Plattformen:

 

• Android 2.1 & 2.2

 

• iOS 6 (bis iPhone 3GS)

 

• WindowsPhone 7

 

Eine Galgenfrist bis 30. Juni 2017 haben Handys mit Blackberry OS & Blackberry 10 bzw. Nokia S40 & Symbian S60 erhalten. Wer den Messaging-Dienst auch im Jahr 2017 und darüber hinaus nutzen möchte, muss Wohl oder Übel über die Anschaffung eines neuen Smartphones mit aktuelleren Betriebssystem-Versionen von Google, Apple und Microsoft nachdenken. Unsere stets aktuellen Testberichte und die Geräte-Datenbank helfen Ihnen dabei, ein neues Mobiltelefon zu finden.

 

Was tut sich beim EU-Roaming?

 

Eigentlich sollte EU-Roaming schon längst der Geschichte angehören, doch nachdem die Preise nur Schritt für Schritt gesenkt wurden, wird die Gebühr voraussichtlich erst am 15. Juni 2017 fallen, sodass die inkludierten Pakete bzw. Preise für eine SMS oder eine Minute telefonieren auch im Ausland gelten. Wer sich jetzt aber schon freut, einen Vertrag in einem anderen EU-Staat abzuschließen, wo die Preise unter den hiesigen liegen, der hat sich zu früh gefreut. „Permanent Roaming“ sollen die Mobilfunkanbieter verbieten können. Wie dies in der Praxis aussehen soll, wurde gerade durch die EU-Kommission konkretisiert: die Provider dürfen nach vier Monaten den Kunden benachrichtigen, dass sie weitere zwei Wochen später die Reißleine ziehen werden, um doch Gebühren zu erheben. Damit die Preise im Heimatland aber nun nicht steigen, haben Andrus Ansip (Kommissar für den digitalen Binnenmarkt) und Günther Oettinger (Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft) folgende Lösung vorgestellt:

 

Wer eine Prepaid-Karte nutzt, der kann das zum Zeitpunkt der des Auslandsaufenthalts aufgeladene Guthaben zu den Preisen verbrauchen, die die Mobilfunkanbietern untereinander verrechnen. Bei Vertrags-Kunden gelten die Flatrates für telefonieren und Simsen auch im Ausland. Hier wird die monatliche Grundgebühr als Roaming-Guthaben für Auslands-Daten gewertet und verdoppelt, sodass ihm rechnerisch zweimal so viel Inklusivvolumen zur Verfügung steht. Die Großhandelspreise für eine Minute telefonieren, eine SMS und ein Megabyte Daten muss die EU-Kommission nun mit dem EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten abstimmen.

 

Hier geht’s zum Roaming Fact-Sheet der EU-Kommission

 

Anfang Dezember meldete heise.de, dass der Ministerrat auf einen Großhandelspreis von 10 Euro pro Gigabyte verständigt habe. Betrachtet man aber nun beispielsweise den WinSIM LTE All 3 GB Tarif zu einem Effektivpreis von 10,41 Euro im Monat, dann wird deutlich, dass damit das Motto der EU-Kommission „roam like at home “ gar nicht möglich ist. Würde die monatliche Grundgebühr als Guthaben verrechnet, dann bekäme man als 2-Jahres-Vertrag auf Reisen nur etwa 2 Gigabyte als Daten-Roaming. In den kommenden Wochen werden also in den Verhandlungen noch wichtige Weichen für die Abschaffung des EU-Roamings gestellt.

 

Mobilfunk-Provider senden auf neuen Frequenzen

 

5,1 Milliarde Euro hat der Bund mit der neuerlichen Versteigerung von Frequenzen für den Mobilfunk eingenommen. Die ersteigerten Blöcke sind nun deutlich weniger fragmentiert und liegen für die Deutsche Telekom, Telefonica und Vodafone nebeneinander. Die bis 2033 vergebenen Lizenzen sind nicht mehr technologiegebunden, sodass die Mobilfunkanbieter selber entscheiden können, ob sie in ihren Blöcken per GSM, UMTS, LTE oder 5G funken. Für den Endkunden verändert sich mit der Umstellung erstmal nichts. Ob die Zukäufe im 1800-MHz-Band durch Vodafone zu Veränderungen in der Qualität führen, wird sich zeigen. Genauso bei Telefonica, die, nach der auferlegten Abgabe von Frequenzen wegen des Zusammenschlusses mit E-Plus, die nun nötige Integration des 2100-MHz-Bandes aus der Auktion im Jahr 2010 vorantreiben müssen.

 

TMC wird eingedampft

 

Nach der Übernahme von Media Broadcast durch Freenet wurde der neue DVB-T2 mit dem Namen „Freenet TV“ gebrandet und man scheint sich auch beim Radio für eine digitalere Zukunft aufzustellen. Dafür wurde nicht nur DAB+ mit nun 110 Sendestandorten weiterausgebaut, sondern auch Verträge mit privaten Sendeanstalten zum Jahr 2017 gekündigt, die TMC-Daten übermitteln. Über den „Traffic Message Channel“ werden aktuelle Verkehrsdaten an Navigationssysteme übertragen. Dafür erhielten die Radiosender bisher einen sechsstelligen Geldbetrag und fürchten nun um ihre finanzielle Grundlage, berichtet Meedia.
 

Diese Entwicklung könnte die Folge von immer mehr Navi-Apps auf Handys sein und auch der Verbindung von in Fahrzeugen verbauten Navigationssystemen mit dem Internet, die ihre Meldungen über Verkehrsbeeinträchtigungen auf diesem Wege erhalten.

 

In weiteren Bundesländern werden Rauchmelder Pflicht

 

In Nordrhein-Westfalen und im Saarland müssen ab dem 1.1.2017 auch bestehende Wohnungen, also Wohnraum, der nicht als Neu- oder Umbau gilt, mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Die Pflicht zum Einbau in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, obliegt den Eigentümern. Für die Betriebsbereitschaft müssen in NRW regelmäßig die Mieter sorgen, im Saarland ist auch dafür der Eigentümer zuständig.

Artikel vom 30.12.2016
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