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Weltpremiere: HTC U 11 im Hands-On

Das neue Flaggschiff des Smartphone-Herstellers HTC wurde heute der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig feiert der Konzern seinen 20. Geburtstag. Ist das HTC U 11 der Heilsbringer, der den Taiwanesen ihre Zukunft sichert?handytarife.de hat sich vorab das neue Handy mit seinem innovativen Bedienkonzept angeschaut.

 

Nimmt man das HTC U 11 zum ersten Mal in die Hand, erinnern die Maße zunächst an das Apple iPhone 7 Plus. Doch ein Blick auf das Datenblatt verrät, dass die Taiwanesen ihr neues Smartphone etwa 4 Millimeter kürzer und 2 Millimeter schmaler konstruiert haben. Dennoch verfügt es genauso wie die Konkurrenz aus Cupertino über ein 5,5 Zoll Display. Dieses löst in QuadHD sehr hoch auf und ist weder zu den Seiten hin abgerundet, noch macht es Experimente beim Format. Das Samsung Galaxy S8 und das LG G6 versuchen mit ihren Bildschirmen in 18,5:9 beziehungsweise 18:9 einen neuen Bildausschnitt zu etablieren, den Film-Fans unter dem Namen Univisium kennen. Beide Konkurrenten nutzen auch die neuste HDR-Technik für die Video-Wiedergabe.

 

  • 153,9 x 75,9 x 7,9 mm, 169 g
  • 5,5 Zoll QuadHD-Display
  • Android 7.1.1 Nougat
  • Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor, Octa-Core mit 2,45 GHz
  • 4 GB RAM, 64 GB ROM (per Micro-SD-Karte erweiterbar)
  • 12 MP Hauptkamera, f/1.7-Blende, OIS, Dual-LED-Blitz
  • 16 MP Frontkamera, f/2.0-Blende, Bildschirm-Blitz
  • 2G/ 3G/ 4G Cat. 16
  • WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 & 5 GHz)
  • NFC, Bluetooth 4.2
  • USB-Type-C 3.1, Quick Charge 3.0
  • 3000 mAh Akku
  • IP67-Zertifizierung

 

Bye, bye Klinkenbuchse

 

HTC hält davon wenig. Das Video- und App-Angebot in dem neuen Format ist begrenzt und die Taiwanesen glauben auch nicht, dass sich daran etwas ändern wird. Auch legen sie nicht den Schwerpunkt darauf, dass Filme in Kino-Qualität auf dem HTC U 11 wiedergegeben werden können. Sie verbauen einen Bildschirm im 16:9 Format und schützen ihn mit Corning Gorilla Glas 5. Das neue Flaggschiff will wieder eine Instanz beim Sound sein. Nach unserer kurzen Hörprobe hatten wir den Eindruck, dass dieses Vorhaben auch verwirklicht wurde– mit Abstrichen für Traditionalisten: HTC verzichtet auf den Klinkenstecker. Leider schafft das nicht mehr Platz für den Akku.

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HTC verbaut einen 3000 mAh Stromspeicher. Zum Vergleich: im iPhone 7 Plus befindet sich ein 2900 mAh Akku, im kleineren Samsung Galaxy S8 sind 3000 mAh gespeichert. Das LG G6 ist ebenfalls kleiner als das HTC U 11 und kommt auf 3300 mAh und auch das deutlich kompaktere Huawei P10 verfügt über 3200 mAh. Die Taiwanesen legen zwar einen Klinkenadapter bei, aber das müssen sie auch, denn universelle Kabel von USB-Type-C auf 3,5 Millimeter Klinke funktionieren mit diesem Handy gar nicht, weil HTC seinen speziellen Digital-Analog-Umsetzer (DAU), auf englisch heißt er digital-to-analog converter (DAC) im Adapter unterbringt, und nur dieser die Signale konvertieren kann.

 

Boomsound als Alleinstellungsmerkmal

 

So kann das mitgelieferte USB-Type-C-Headset – Musik per Kopfhörer lauschen und gleichzeitig aufladen funktioniert also nicht – zwar den verbauten Prozessor nutzen, um bei der Musik- und Video-Wiedergabe aktive Geräuschunterdrückung zu ermöglichen, allerdings leider nicht bei Telefonaten. In den In-Ear-Kopfhörern ist auf jeder Seite ein Mikrofon eingebaut, mit deren Hilfe können Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden. Außerdem kann mit ihnen der Ohrkanal vermessen werden, sodass sich der Sound an den Nutzer anpasst.

 

Der HTC-Boomsound hört sich auch mit den Lautsprechern gut an. Die Hörmuschel gibt die höhren Töne wieder, wobei aus dem Rahmen unten die tieferen Töne austreten. Manuell kann auf Stereo-Sound umgestellt werden. Auch ohne den Hörtest, konnte das HTC U 11 mit seinem U-Sonic-Headset bei unserem Hands-On überzeugen. Satte Bässe und das ungestörte Musikhören durch die Geräuschunterdrückung lassen das neue Handy im Bereich Audio ganz vorne mitspielen.

 

Vielversprechende Hardware

 

Als Prozessor ist der neue Qualcomm Snapdragon 835 verbaut, der auch in der internationalen Version des Samsung Galaxy S8 zum Einsatz kommt (Deutschland muss mit der Eigenkonstruktion der Koreaner vorliebnehmen). Dessen Performance zusammen mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte internem Speicher dürften das LG G6 klar überflügeln. Als Betriebssystem kommt Android 7.1.1 Nougat zum Einsatz und die Taiwanesen gehen davon aus, dass sie auch recht schnell das Update auf Android M werden liefern können.

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Innovativ zeigt dich HTC mit dem neuen „Edge Sense“. Dabei ist der untere Teil des Rahmens berührungsempfindlich und ermöglicht so eine neue Form der Bedienung. Ein Setup-Assistent ermittelt den Druck, den der Besitzer auf den Rand ausübt. Danach lässt sich die Kamera durch einen kurzen, festen Druck starten, auslösen oder durch langes Drücken kann von der Hauptkamera auf die Selfie-Cam gewechselt werden. Langes Drücken startet sonst den Google-Assistent. Die Befehle sollen aber auch im Kontext verstanden werden können. So soll zum Beispiel während eine Nachricht getippt wird nicht die Kamera gestartet werden, wenn man das Handy zwischen den Fingern und dem Handballen zusammendrückt, sondern die Spracheingabe starten, um eine Audio-Nachricht aufzunehmen. Das soll auch unter Wasser und mit Handschuhen funktionieren.

 

Alexa kommt im Juli, die vielversprechende Kamera schon ab Marktstart

 

Weitere Befehle, dass zum Beispiel eine andere Applikation als die Kamera-App gestartet werden soll, können in den Einstellungen festgelegt werden. Im Juli wird HTC die „Edge Sende Companion App“ bereitstellen, mit der sich weitere Funktionen einstellen lassen. Dann soll auch doppeltes Tippen erkannt oder unterschiedliche Befehle innerhalb verschiedener Apps festgelegt werden können. Im selben Monat wollen die Taiwanesen außerdem den Amazon-Sprachassistenten Alexa nachliefern.

 

Ein weiteres Highlight auf dem Niveau der besten Kamera-Smartphones auf dem Markt verspricht HTC mit seiner Ultra-Pixel-Linse. Die Hauptkamera fokussiert, wie die Konkurrenz von Samsung, mithilfe der Dual-Pixel-Technologie sehr schnell. AlwaysOn-HDR nimmt stets drei Bilder rund um das tatsächliche Auslösen durch den Nutzer auf, um diese drei Fotos zusammenzusetzen, damit das beste Ergebnis erzielt wird. Das hilft insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, wobei hier auch die f/1.7-Blende in Verbindung mit dem optischen Bildstabilisator ihre Stärken ausspielen dürfte. Die Linse löst mit 12 Megapixeln auf und kann 4K-Videos mit 30 Frames pro Sekunde und FullHD in Zeitlupe mit 120 Frames pro Sekunde aufnehmen. Die Selfie-Kamera löst mit 16 Megapixeln auf.

 

Design und Preis

 

Der Fingerabdrucksensor ist wie beim Vorgänger HTC 10 eine Vertiefung im Glas unter dem Bildschirm. Nun liegen die beiden anderen Tasten zur Steuerung des Android-Betriebssystems direkt daneben. Somit steht die gesamte Display-Fläche zur Darstellung von Apps, Videos, Fotos usw. zur Verfügung. Das HTC U 11 ist IP67-zetrifiziert uns somit wasser- und staubdicht. HTC verzichtet auf Bluetooth 5.0, wodurch das Handy nicht mit mehreren Bluetooth-Kopfhörern gleichzeitig gekoppelt werden kann. Ansonsten funkt das neue Smartphone aber auf allen gängigen Frequenzen und unterstützt mit LTE Cat. 16 sogar Downloads mit 1 Gbps (1000 Mbit/s), wobei bisher nur Vodafone in ausgewählten Städten 500 Mbit/s anbietet.

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Die Front des hervorragend verarbeiteten HTC U 11 ist stets schwarz. Die Rückseite besteht ebenfalls aus Corning Gorilla Glas 5, wobei leider kein drahtloses Aufladen möglich ist. Die Farbe ist in mehrere Schichten in das Glas eingearbeitet. Eine transparente Version des Mobiltelefons, wie sie sich manche YouTuber selber bauen, kann es also nicht geben. In weiß schimmert das Handy wie Perlmutt und erscheint dabei im direkten Vergleich mit den anderen Farben eher langweilig. Die komplett schwarze Ausführung ist schlicht, aber schick und reflektiert leicht grünlich - wie Erdöl. Aufregender ist das blaue HTC U 11, das wie verchromt wirkt, aber auch Fingerabdrücke magisch anzieht. Mit silberner Rückseite gibt es einen hellblauen Schimmer, wobei man glaubt, einen Spiegel in der Hand zu halten. Eine rote Ausführung wird es 6-8 Wochen nach dem offiziellen Marktstart geben.

 

Das HTC U 11 wird es ab 1. Juni 2017 im Handel zu kaufen geben. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt ohne Vertrag bei 749 Euro. Dann handelt es sich um ein Dual-SIM-Smartphone, bei dem der Nutzer entscheiden kann, ob er eine Micro-SD- oder eine zweite SIM-Karte einlegt. Das neue Flaggschiff-Handy gibt es bei allen großen Mobilfunk-Anbietern als Single-SIM-Ausführung mit Vertrag.

 

Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de

Nützliche weiterführende Informationen:

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