Handy TarifrechnerTarifrechner Handy-DatenbankHandy-Datenbank KaufberatungAlle Anbieter Testberichte
SucheSuche DruckenDrucken facebooktwitterGooglePlusYouTube



Wiko

Wiko U Feel Prime Dual SIM

Android | 5 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
(3,8)
User Bewertung:
(4,5)
Experten Bewertung:
(4,4)
Durchschnitt:
(4,2)
Bewertung abgeben
Bewertung abgeben
Wie viele Sterne möchten Sie vergeben?

Hier können Sie noch einen Bewertungstext eingeben:

Abbrechen
 
3.7651

Wiko U Feel Prime im Test: Von außen ein bisschen Premium

Der französische Handy-Hersteller Wiko hat mit der U-Feel-Serie mehrere Smartphones auf den Markt gebracht, die über einen Fingerabdrucksensor verfügen, der in seiner Funktion und Positionierung an höherpreisige Mobiltelefone aus Südkorea erinnert. Ob das zum Premium-Produkt gereicht, klärt der Test von handytarife.de

Der aktuelle Straßenpreis des Wiko U Feel Prime liegt um die 250 Euro. Damit liegt es nah am Honor 6X, das mit seiner Rückseite aus Metall ebenfalls etwas Premium-Haptik in die niedrigeren Preissegmente bringen möchte. Dabei löst das 5 Zoll Display des Wikos auch in FullHD auf, wobei der kleinere Bildschirm das Mobiltelefon deutlich handlicher macht. Dazu trägt auch die gewölbte Rückseite bei, die das handliche Smartphone aber auch rutschig macht. Woraus das Display-Glas besteht, konnte uns nicht abschließend beantwortet werden. Da eine genau Spezifikation fehlt, wird es sich aber kaum um besonders kratzfestes Glas von Corning oder Dragontrail handeln. Eine Schutzfolie ist also ratsam.

 

Design & Verarbeitung: Nicht alles Metall, was glänzt

 

Die Bauart erinnert ebenfalls an das Honor 6X, weil sich oben und unten Kappen aus Kunstsoff befinden, um den Empfang zu verbessern. Den Übergang markiert eine Kante, die recht scharf ist, genauso wie das eingelassene Logo bei darüber reiben als Hornhauthobel verwendet werden kann. Der Ein- und Ausschalter und die Lautstärkewippe sind sauber verarbeitet, was man von der Schublade für die zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine Micro-SD-Karte nicht behaupten kann. Sie klappert, wenn man das Handy schüttelt. Die 32 Gigabyte des internem Speicher lassen sich dank „Adoptable Storage“ nicht nur für Dateien vergrößern, sondern wirklich erweitern.

Das Wiko U Feel Prime gibt es in grau, silber und gold. - © handytarife.de

Es handelt sich also um ein Smartphone mit Dual-SIM-Funktion. Etwas kurios erscheint allerdings die Beilage von eigentlich praktischen SIM-Karten-Adaptern in einer Preisklasse, wo Controller um jeden Cent feilschen. Das Wiko U Feel Prime kann zwei Nano-SIM-Karten aufnehmen, also nur das kleinste bisher gängige Format. Die Adapter vergrößern hingegen eine kleinere Karte auf die älteren Standards. Punkten kann es bei der Verwindungssteifigkeit: Das Wiko U Feel Prime hinterlässt einen stabilen Eindruck.

 

Apps & Bedienung: Französisch für Anfänger

 

Der verbaute Prozessor ist ein Chip für Einsteiger. Das bedeutet heute, dass ein flüssiger Lauf des Android 6.0 Betriebssystems von Google gewährleistet ist. Auf dem Datenblatt stechen die 4 Gigabyte Arbeitsspeicher heraus, die sich aber nicht so recht bemerkbar machen wollen. Update-Prozesse und Ladezeiten von Apps sind nicht ganz so zügig, wie bei etwas schnelleren Prozessoren, wie zum Beispiel im Huawei P9 Lite. Für das es übrigens ein Update auf die neuste Android-Version geben wird. Ob auch das Wiko U Feel Prime das Update auf 7.0 Nougat erhält, konnte uns nicht beantwortet werden.

Auch die "Intelligente linke Seite" fordert Zugriffsrechte, um vollumfänglich zu funktionieren. - © Screenshot

Nach dem ersten Einschalten des Smartphones werden zunächst einige Berechtigungen für die Benutzeroberfläche von Wiko „My Laucher“ abgefragt. Das kann zunächst irritieren, ist für die Nutzung aber notwendig. Dieses User Interface ist bunt und besitzt einen App-Drawer, also ein Menü mit allen installierten Anwendungen, mit dem Namen „Alle Apps“. Die „Intelligente linke Seite“ möchte eine Zentrale für die wichtigsten Kontakte, Apps und Nachrichten sein. Dafür fragt die Anwendung „My Smart Left Page“ einige Berechtigungen ab. Außerdem muss die vorinstallierte App „News Republic“ eingerichtet werden, um News aus aller Welt einzublenden. Ausschalten lässt sich der News-Feed nicht.

 

Fotos & Videos: Baguette et beurre (Brot und Butter)

 

Der Kamerabuckel auf der Rückseite des Wiko U Feel Prime beherbergt einen 13 Megapixel Sensor, der eine für den gezahlten Preis typische Leistung abliefert. Die Bilder können sich bei Tageslicht sehen lassen und reichen aus, um bei Facebook und Instagram gepostet oder bei Whatsapp versendet zu werden. Sobald die Lichtverhältnisse schlechter werden, leidet die Qualität deutlich. Da hilft auch das Fotolicht nicht viel. In der Kamera-Anwendung lassen sich fünf Einstellungen als Button für den Schnellzugriff ablegen.

 

Wiko U Feel Prime
Wiko U Feel Prime
     
Ansehnliches Foto bei Tageslicht im Freien und Schwächen...
(Klick zum Originalbild)
...im Detail bei Dynamik und Schärfe zu den Kanten hin.
(Klick zum Originalbild)

 

Der Autofokus ist recht fix und dazu gesellen sich Modi für schönere Selfies, Panorama- und Nachtaufnahmen, sowie Fotos in Bewegung. Im HDR-Modus nimmt sich das Smartphone etwas Zeit zum Speichern. Einen Profi-Modus für tiefergehende Einstellungen gibt es ebenfalls. Selfies knipst die Frontkamera mit bis zu 8 Megapixeln. Hier kann ebenfalls eine Foto-LED die Ausleuchtung verbessern. Videos nimmt das Smartphone höchstens in FullHD auf.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Benachrichtigungsmanager nutzen!

 

Vorinstalliert sind die Google Apps, die zunächst das Tor ins Internet aufstoßen. Gesurft wird mit dem passenden Tarif dann per UMTS und LTE oder im WLAN. Viele alternative Apps lassen sich im Play Store von Google herunterladen. Die ebenfalls ab Werk vorhandenen Anwendungen "Zenly", um den eigenen Standort mit Freunden zu teilen, was Whatsapp auch kann, „Security 360“ und „News Republic“ können glücklicherweise deinstalliert werden. Letztere dann allerdings mit dem Verlust von aktuellen Nachrichten auf der „intelligenten linken Seite“.

Chrome-Browser und Google-Tastatur harmonieren im Word-Wide-Web. - © Screenshot

Praktisch ist der „Telefon-Assistent“, der einige Android-Einstellungen übersichtlich darstellt. So können zum Beispiel Benachrichtigungen deaktiviert werden, wovon sonst „360 Security“ und „News Republic“ über die Maße viele einblenden. „Smart Action“, „Smart Gesture“ und der Fingerabdrucksensor, mit dem jedem Finger einer Hand eine App zugeordnet werden kann, erweitern die Anwendungsmöglichkeiten um Gesten zur Steuerung vielfältiger Funktionen. Mit „Datei Lock“ und „Apps Lock“ können Dateien und Applikationen vor fremdem Zugriff gesperrt werden.

 

Fazit: Schuster bleib bei deinen Leisten

 

Auch wenn sich das Wiko U Feel Prime alltagstauglich schlägt, so muss sich das französische Smartphone auf einem hart umkämpften Markt in einer Preisklasse behaupten, in der es an starker Konkurrenz nicht mangelt. Einen ebenfalls großen Akku, einen stärkeren Prozessor, aber weniger internen Speicher und kein Metallgehäuse bietet das Huawei P9 Lite. Das Schwestermodell Honor 6X kommt im Aluminium-Gewand, ist aber nicht ganz so handlich und kratzempfindlicher. Für etwa 20 Euro mehr kann auch schon das Premium-Feeling versprühende Samsung Galaxy A5 2016 bestellt werden.

 

Dabei haben alle diese Konkurrenten gemein, dass für sie ein Update auf das neue Android 7.0 wenigstens angekündigt wurde. So hat es das Wiko U Feel Prime schwer, sich durchzusetzen. Der große Pluspunkt der Wiko-Smartphones war bisher der günstige Preis. Hier bleibt uns also nur die Empfehlung nach Frankreich zu senden, den Fokus weniger auf Premium-Materialien zu legen und weiter mit den bunten Mobiltelefonen, wie wir sie kennen, nachzulegen, oder den Preis nach unten zu korrigieren.

 

Das Wiko U Feel Prime jetzt günstig ab 199,00 € ohne Vertrag bestellen.

 

 
Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



Anzeige:
Aktuelle Testberichte
mehr...

Handytarife Vergleich
Handytarife im Vergleich

Handyertrag verlängern
So geht's

Die beliebtesten Handys

Handy Bestenlisten
mehr...

Handy Finder & Datenbank
Auf zum Wunschhandy
© Wiko - handytarife.de 1998-2017  

Presse | Werbung | Impressum | Jobs | Informationen | Datenschutz

Alle Angaben ohne Gewähr