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Withings Go im Test: Was gibt’s für 69 Euro?

Einer der günstigeren Vertreter unter den Aktivitäts- und Schlaftrackern ist der Withings Go. Er kommt im Swatch-Style und bildet auch tatsächlich nicht nur das Level der Bewegung, sondern auch die Uhrzeit ab. Was er sonst noch kann – und nicht kann- zeigt der ausführliche Test von handytarife.de.

Den Withings Go gibt es in schlichtem Schwarz und vier eher poppigen Farben. Unser Testgerät in grün bietet ein Armband für das Handgelenk und einen Clip. Damit haben wir den Tracker am Sportschuh befestigt – in der Hoffnung, dass er so genauere Daten liefert, aber dazu später mehr. Withings wurde vor kurzem von Nokia übernommen, um damit ihre Ausgangsposition auf dem wachsenden Markt der elektronischen Gesundheitshelfer zu stärken. Wie schon bei der Activité Pop beginnt bei den Franzosen alles mit der Withings Health Mate-App und der Einrichtung eines Benutzerkontos mit Geburtstag, Größe, Gewicht und Geschlecht.

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Die Daten zwischen dem Tracker und der App werden nur synchrinosiert, wenn die Applikation gestartet wurde. Das schont den Akku des Go und soll für eine Laufzeit von 8 Monaten sorgen. Schritt- und Schlafziele lassen sich individuell festlegen. Die Schlafanalyse ist recht zuverlässig, allerdings ist hier der Wecker dem Rotstift zum Opfer gefallen. Da das Armband keinen Vibrationsalarm oder Lautsprecher hat, kann es den Träger nicht in Abstimmung mit den Schlafphasen wecken. Kein Killer-Feature, aber wer nun nicht nur über Diagrammen, die den eigenen Schlaf beschreiben, brüten möchte, für den ist diese Weckfunktion eigentlich der sinnvolle Teil der ganzen Sensorik.

 

Eine App für alles

 

Die Health Mate-App ist die Zentrale für Withings Produkt-Portfolio. Ob Waage, Fieberthermometer oder Blutdruckmessgerät, sämtliche Daten lassen sich hier einsehen. Dazu sammelt man virtuelle Aufkleber, die einem den eigenen Fortschritt zeigen und motivieren sollen. Auch können innerhalb der Plattform von Withings Gruppen mit anderen gebildet werden, die nicht zwangsläufig einen Fitness-Tracker der Franzosen besitzen müssen, um in Wettkämpfen über eine Woche denjenigen zu ermitteln, der sich am meisten bewegt.

© Screenshot

Intensivere Aktivitäten von Dauer werden in der App einzeln ausgewiesen – und machen die Motivation aus zum Beispiel dem „Suez-Kanal-Badge“ wieder zunichte. Bei der in dem Screenshot sichtbaren Aktivität „54 Minuten Gehen, 332 Kalorien“ handelt es sich eigentlich um 10 Kilometer Joggen bei etwa doppelt so vielen verbrannten Kalorien. Egal, ob der Tracker am Arm oder am Fuß getragen wurde - die Aktivität wurde nicht genau erkannt. Weder die Intensität, noch die Länge der Strecke wurden korrekt gezählt. Da sich die Aktivität im Nachhinein nicht verändern lässt, kann der Withings Go auch nicht dazulernen, um seinen Träger besser einzuschätzen.

 

Dafür kann der Sportler entscheiden, ob das E-Ink-Display des Go einen hellen Hintergrund mit dunkler Darstellung oder andersherum tragen möchte. Durch einen kurzen festen Druck auf das Display, schaltet die Anzeige vom Aktivitätsfortschritt auf die Uhrzeit um. Die Stellung der Zeiger lässt zumindest grob erahnen, wie spät es ist. Wie gut dieser Fitnesstrack erkennt, dass gerade geschwommen wird, hat unser Testredakteur nicht ausprobiert, aber zumindest ist das Wearable für eben diese Funktion bis zu 50 Meter wasserdicht.

 

Fazit: Einsteiger-Wearable für Nicht-Sportler

 

Der Withings Go hinterlässt zwar keinen wertigen, aber doch widerstandsfähigen Eindruck. Damit ist er zwar nicht für alle Lebenslagen geeignet, aber eben genau diese, in denen man sich viel bewegt, man schwitzt, Wind und Wetter ausgesetzt ist oder gar schwimmt. Doch seine größte Schwäche ist der Mangel an Genauigkeit, die aber jeder Hobby-Sportler braucht. Jemand der einfach etwas mehr auf seine Bewegung achten will, einen Überblick braucht und bisher gar nicht einschätzen kann, wie weit er von den empfohlenen 10.000 Schritten der WHO entfernt ist, der kann sich "Pi mal Daumen" bei Withings bedienen.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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