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Withings Steel HR im Test: Nokias Wearable für Anfänger

In wenigen Wochen wird der Markenname Withings verschwinden, und dann ziert auch das Ziffernblatt der Steel HR der Schriftzug des Mutter-Konzerns Nokia. Den kleinen aber feinen äußeren Unterschied konnten wir bereits in Barcelona begutachten. Womit die inneren Werte aufwarten, zeigt der ausführliche Test von handytarife.de.

Die Fitnessuhr von dem französischen Unternehmen Withings wurde Anfang Januar in Las Vegas vorgestellt. Sie ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich. Das Uhrengehäuse hat entweder einen Durchmesser von 40 oder 36 Millimetern, wobei das Silikonarmband dann 20 oder 18 Millimeter breit ist und beliebig gewechselt werden kann. Denn einerseits ist ein Armband aus diesem Material ideal für sportliche Aktivitäten, bei denen man schwitzt, andererseits gibt es schickere Alternativen für den beruflichen Alltag.

 

Die Akkulaufzeit ist eine Ansage

 

Zusätzlich kann man bei der kleineren Version, die 189,95 Euro kostet, zwischen einem weißen und einem grauen Ziffernblatt wählen. Letzteres ziert auch die größere Version für 199,95 Euro und entspricht der Farbe des Silikon-Armbandes. Der Verschluss glänzt silbern, wie das Edelstahlgehäuse, das stets etwa 12 Millimeter dick ist. Alles in allem ein dezentes Auftreten, dem man die smarten Funktionen zunächst nicht ansieht. Das liegt auch daran, dass das kleine, runde Display grundsätzlich ausgeschaltet ist, und sich nur bei Benachrichtigungen oder dem Druck auf den Knopf, an Stelle der Krone einer echten analogen Uhr, aufleuchtet. Dort werden Wochentag, Datum, digitale Uhrzeit Herzfrequenz, Schrittzahl, zurückgelegt Strecke, Weckzeit, verbrannte Kalorien und Akkustand angezeigt.

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Im Gehäuseboden ist der Herzfrequenzmesser untergebracht. Hier befinden sich auch die Kontakte für die mitgelieferte Ladestation. Dieser hätte ein stärkerer Magnet verdient gehabt, um die Uhr an Ort und Stelle festzuhalten. So muss man den Fitnesstracker zum Aufladen akkurat platzieren und sollte ihn danach auch nicht mehr bewegen, bis er nach etwa 2 Stunden aufgeladen ist. Dann spielt er aber seine größte Stärke aus: In unserem Test mit vielen Schritten auf dem Mobile World Congress in Barcelona und einigen Jogging-Sessions kam die Fitnessuhr tatsächlich auf die auf dem Datenblatt angegebene Laufzeit von 25 Tagen. Das ist ordentlich und lässt die Schwierigkeiten bei der Ladeprozedur in den Hintergrund rücken.

 

Die App als Gesundheitspartner

 

Durch die Einrichtung führt die App „Health Mate“ für Android und iOS von Apple, über die auch anderes smartes Zubehör aus dem Hause Withings per Bluetooth gekoppelt werden kann. Am Anfang steht dabei die Justierung der Zeiger über den Touchscreen des Smartphones. Außerdem muss ein Benutzerkonto angelegt werden, damit über die Angabe von Gewicht, Größe und Alter auch auf die verbrannten Kalorien geschlossen werden kann. In der App lassen sich dann auch die zugelassenen Benachrichtigungen einstellen, die aber leider nur Anrufe, SMS und Kalendereinträge betreffen. Über Neuigkeiten in den Sozialen Netzwerken oder in den verschiedenen Messengern informiert die Uhr nicht.

© Screenshot

In der App lässt sich auch eine Weckzeit festlegen, um den Träger der Uhr sanfter aus dem Schlaf zu holen. Das funktioniert technisch gut, allerdings ist das Schlafen mit der Uhr nicht komfortabel. Wer die Messdaten seines Schlafs in Verbindung des vorherrschenden Herzschlags sammeln möchte, kommt da aber nicht drum herum. Durch einmaliges Drücken auf die Krone, startet stets die Herzfrequenzmessung, deren Wert man sehen kann, in dem man sich durch mehrmaliges betätigen des Knopfes durch die verschiedenen Ansichten im runden Display hindurch blättert. Gehen, laufen, schwimmen und schlafen erkennt die Uhr selbständig. Andere Sportarten sollen ihr angelernt werden können, indem einer Aktivität in der App eine Betätigung zugeordnet wird, sodass die Bewegungsabläufe wiedererkannt werden können. In Unserem Test haben wir das mit Fahrradfahren probiert und es hat nicht geklappt. Man kommt also nicht umher, der App Aktivitäten anfangs beibringen zu müssen, oder im Nahhinein kontrollieren und zuordnen zu müssen.

 

Wirklich exakt ist die Steel HR dabei auch nicht. Bei den Schritten zählt sie tendenziell etwas weniger – was unter dem Gesichtspunkt der Bewegungsförderung nicht ganz so schlimm ist – allerdings ist die zurückgelegte Strecke beim Joggen immer etwas großzügiger bemessen. Das gilt auch für die automatische Erkennung einer sportlichen Aktivität, die zwar grundsätzlich klappt, aber insbesondere das Ende nicht genau bestimmt werden kann. Gegebenenfalls geht man nach dem Joggen noch ein paar Schritte, der Puls bleibt noch erhöht und die Uhr zählt das mit zum Training, sodass keine mit der Stoppuhr abgenommenen Zeiten herauskommen.

© Screenshot

Ähnlich verhält es sich mit den Werten der Herzfrequenz, die tendenziell immer etwas zu niedrig sind, wenn sie mit den Werten eines smarten Brustgurtes verglichen werden. Bei Abweichungen von in der Spitze um die 20 Schläge pro Minute kann dies ein ganz anderer Herzfrequenzbereich sein, der bei bestimmten Trainings dann zu Fehleinschätzungen führt. Konkret fände das Joggen im roten Bereich statt, während die Herzfrequenzangabe der Uhr einen moderateren Wert ausgibt.

 

Verbunden werden kann die App ,mit „Health“ von Apple und „Fit“ von Google, sowie „MyFitnessPal“, „RunKeeper“, „Nike+“ und „Nest“. Nach dem Erreichen von bestimmter Bewegungsziele erhält der Nutzer zur Motivation sogenannte „Badges“, wie zum Beispiel „O’ahu-Insel“ für 330 zurückgelegte Kilometer, die der Küstenlänge dieser Insel des US-Bundesstaates Hawaii entsprechen.

 

Fazit: Eher was für Anfänger

 

Am Ende fehlt es der Steel HR aus dem Hause Nokia an Präzision. Das macht sie nicht grundsätzlich unbrauchbar, denn die schicke Fitnessuhr kann mit ihrem unaufgeregten und wertigen Äußeren, ihrer Wasserdichtigkeit bis 50 Metern Tiefe und den wechselbaren Armbändern in Standardgrößen durchaus alltagstauglich sein. Die in der übersichtlichen App zusammengeführten Werte, die durch weitere Produkte von Withings ergänzt werden können, sind aber eher Orientierungszahlen. Wer wissen möchte, wieviel man sich bewegt, wie lange und wie oft, der erhält mit der Steel HR einen unauffälligen Begleiter für das Handgelenk. Wer ehrgeizig darum kämpfen möchte, sich Tag für Tag auf Neue selber zu schlagen, der braucht ein präziseres Messgerät.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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