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YotaDevices

Yotadevices Yotaphone

Android 4.2.2 | 4.3 Zoll | 13 MP
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YotaPhone im Test: Smartphone + E-Reader

Ein Smartphone mit zwei Displays hört sich erstmal kurios an, wenn man bedenkt wie viel Strom schon ein Bildschirm alleine verbraucht. Beim YotaPhone kommt allerdings die extrem energieeffiziente E-Ink-Technologie zum Einsatz. Wofür man eine zweite Anzeige braucht? handytarife.de ist der Frage in unserem ausführlichen Test nachgegangen.

Unter dem Dach YotaDevices mit Hauptsitz in Moskau entstehen seit 2009 Router und Modems. Die Russen haben sich auf LTE spezialisiert und so erreichen sie mittlerweile einen Marktanteil von 6 Prozent beim Verkauf von YotaRuby, YotaAmber und YotaSwift, die allesamt dabei helfen den Datenturbo LTE auf dem Laptop oder Handy nutzen zu können. Das YotaPhone ist der jüngste Spross des Herstellers und steht kurz vor der Ablösung durch den Nachfolger, der beim Mobile World Congress im Februar 2014 in Barcelona präsentiert wurde.


Design & Verarbeitung: Design & Verarbeitung: Solider, russischer Brocken


Wenn man das russische Smartphone zum ersten Mal in die Hand nimmt, fällt auf, dass man ihm sein Gewicht nicht ansieht. 146 Gramm sind schon ordentlich für ein Handy mit einem 4,3 Zoll Display – pardon, mit zwei gleichgroßen Anzeigen – womit sich das hohe Gewicht wohl auch erklären lässt. Die Form ist eigenwillig, denn nach oben hin verjüngt sich das ansonsten massive und verwindungssteife Mobiltelefon. Auch die Unterbringung der Kameralinse unten links auf der Rückseite ist für den geübten Smartphone-Nutzer gewöhnungsbedürftig.


YotaPhone
 
Schräge Angelegenheit: Das YotaPhone

An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Die Komponenten sind sauber zusammengesetzt, wobei die verwendeten Materialien haptisch nicht hervorstechen. Die Anzeige auf der Font liegt unter Glas, der Rahmen ist aus Plastik und auch das E-Ink-Display auf der Rückseite liegt unter Kunststoff. Das eigenwillige Design kann man wegen dem Wiedererkennungswert mögen. Die Verarbeitung des in schwarz und weiß erhältlichen Smartphones ist tadellos, allerding könnten die verwendeten Materialien gerne etwas edler sein.


Apps & Bedienung: Gesten über Gesten


Der Dualcore-Prozessor und ein ordentlicher Arbeitsspeicher machen die Performance des YotaPhones in Verbindung mit dem kaum angepassten Android 4.2.2 Betriebssystem flotter, als es das Datenblatt vermuten lässt. Eine Umstellung ist allerdings die Steuerung per Wisch-Gesten über Schaltflächen unter den beiden Displays. Während bei Android entweder Schaltflächen auf dem Bildschirm eingeblendet oder Sensortasten darunter verbaut werden, muss man bei dem russischen Smartphone von links nach rechts streichen, um zur Startansicht zu gelangen, bewegt man den Finger in die umgekehrte Richtung, dann wird der Befehl „Zurück“ umgesetzt. Doppeltes Tippen in die Mitte startet den Task-Manager und gedrückt halten ruft die Google-Suche auf.


Der Bildschirm auf der Vorderseite ist ein Touchscreen mit HD-Auflösung. Die E-Ink-Anzeige auf der Rückseite kann nur über die Sensor-Fläche darunter gesteuert werden. Die Front-Anzeige wird auf den zweiten Bildschirm übertragen, indem man mit zwei Fingern von oben nach unten über den Touchscreen wischt. Dabei braucht die E-Ink-Anzeige nur einmal Strom in dem Moment Strom, wenn die Kristalle so sortiert werden, dass die Anzeige in 16 Graustufen wiedergegeben wird. Es ist keine Hintergrundbeleuchtung nötig und die Ablesbarkeit in der Sonne ist exzellent, weswegen diese Technologie auch bei E-Book-Readern eingesetzt wird.


YotaPhone
 
Die angepassten Apps sind am grauen Symbol zu erkennen

Leider ersetzt das YotaPhone (noch) nicht einen gesonderten Reader für digitale Bücherwürmer, weil die Gestensteuerung nicht mit jeder App funktioniert. Ich nutze gerne die Anwendung „Pocket“, um Artikel, die ich online finde, von der Werbung zu befreien und später offline zu lesen. Weiterblättern kann ich über die Rückseite des YotaPhones leider nicht, sodass umständlich zwischen den Anzeigen hin und her gewechselt werden muss. Eine eigene Bücher-App ist vorinstalliert, mit der das Umblättern wunderbar funktioniert, allerdings gibt es hier nur Bücher auf Englisch und Russisch.



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