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Zwei unausgegorene Gesundheits-Gadgets im Test

Die Themen Gesundheit und Wearables sind im Trend und werden immer häufiger miteinander verschmolzen. Withings Nachtlicht-Wecker-mit-Sensor-Matte "Aura" will den Schlaf verbessern und LG versucht mit dem LifeBand Touch einen Trainingspartner am Handgelenk zu etablieren. Der Test von handytarife.de zeigt: Keiner trifft ins Schwarze!

Dass jeder auf der Welle dieses Trends mitschwimmen möchte, ist kein Wunder. Nun werfen viele Anbieter ihre eigenen Produkte auf den Markt, damit das Firmenlogo auch auf einem so modernen Produkt prangt. Dabei scheint es so weit zu sein, dass vor lauter Dollar- und Euro-Zeichen vor den Augen auch Produkte auf den Markt kommen, die von Trittbrettfahrern entwickelt wurden, als wäre der Gesundheits-Trend wie die Olympischen Spiele: Dabei sein ist alles.

 

Withings Aura

 

Fangen wir damit an, Withings Aura aufzubauen. Die Haupteinheit erinnert an ein Periskop und ist Lautsprecher, Lampe und Uhr zugleich, die mit einem Netzteil an den Strom angeschlossen wird. Auf der Rückseite ist ein USB-Anschluss, um ein Smartphone aufzuladen. In die anderen beiden USB-Buchsen werden bis zu zwei Sensor-Matten eingesteckt. Diese sollen die Bewegungen im Schlaf messen, aufzeichnen und erkennen, wann Wach-, Leicht- oder Tiefschlafphasen vorliegen.

So ist es möglich, den Schlafenden in einem vorher eingegrenzten Zeitraum zu wecken, wenn er dann in einer leichten Schlafphase ist. Das erste Problem ist, dass Aura nur mit dem iPhone nutzbar ist. Bei 299 Euro Kaufpreis setzt man dabei bestimmt auf die richtige Klientel, doch warum kann dann nicht wenigstens auch das iPad kompatibel sein? Erschließt sich mir nicht! Withings Aura hat keine Tasten. So sind alle Funktionen nur mit dem Apple-Smartphone konfigurierbar.

 

Innerhalb der App offenbart sich dann, dass keine wochentagsabhängigen Weckzeiten eingestellt werden können. Aura weckt immer zur gleichen Zeit, wenn man nicht vergisst den Wecker auszuschalten. Das Beenden des Alarms oder Versetzen in die Snooze-Funktion erfolgt über Sensoren, die auf Berührung reagieren, je nachdem, wo man das Periskop streichelt. Man kann auch einfach den Stecker ziehen, wenn Aura meint, sie müsste auch Samstag und Sonntag um 7 Uhr ihre durchaus sanften Klänge abspielen und durch langsames Aufhellen der integrierten LED den Sonnenaufgang simulieren.

Doch klemmt man Aura den Strom ab, dann vergisst sie ihre Einstellungen, weil kein Akku verbaut wurde. Withings kommt aus Frankreich, die zwar ganz viel Atomstrom haben, aber keine besseren Netze. Dort gibt es also auch mal Stromausfälle. Mein Radio-Wecker, den ich 2002 bei einem Discounter gekauft habe, hat neben dem Netzkabel auch ein Batteriefach, damit er einen gewissen Zeitraum auch ohne Strom auskommt. Heute haben wir Ende 2014, die Entwicklung ist fortgeschritten – warum hat Withings Aura zur Sicherheit  keinen integrierten Akku? Für 299 Euro sollte man das erwarten können.

 

Die Haupteinheit ist mit fast 30 Zentimetern Höhe und einer Grundfläche von circa 13 mal 13 Zentimetern ein riesiger Apparat, dem ich die Formschönheit abspreche. Zwar könnte man Aura auch als stationären Bluetooth-Lautsprecher (sie braucht ihre Steckdose) verwenden, doch im direkten Vergleich mit der Sleep Better App von Runtastic in der Vollversion für 1,99 Euro stellt sich mir die Frage, was Aura denn nun besser kann? Leuchten! Das Periskop leuchtet blau, wenn man einschlafen soll, und weckt mit orangenem Licht zum Aufstehen. Wer bereit ist, den kleinen Aufpreis gegenüber der App von 297,01 Euro zu zahlen, der kann sich Withings Aura bei Amazon bestellen.



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