gestern Abend rief mich einer dieser Telefonvertreter auf meiner D1-Nummer an.
Ich habe die Telefonnummer gegoogelt und bin ich verschiedenen Foren darauf gestoßen, dass die Nummer tatsächlich irgendwie zu Congstar gehört.
Im Laufe des Gespräches stellte sich jedenfalls auch heraus, dass er von Congstar wäre. Er riet mir dann dazu, meinen Vertrag bei der Telekom zu kündigen und bei Congstar einzusteigen. Nun mal abgesehen davon, dass ich eine Congstar-Karte habe, die aber nur mal im Urlaub genutzt habe, finde ich das ziemlich seltsam, dass ein Discounter aus demselben Netz versucht mich abzuwerben.
Davon ab wüsste ich mal gerne, woher die meine Adresse haben. Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und habt Tipps, wie man sich vor so was schützen kann. Solche Anrufe nerven ja einfach nur und bringen nichts. Vor allem, wenn die anrufenden Verkäufer nicht mal wissen, was für Pre-Paid-Karten ich wo besitze.
Handy-Vertrag: O2 Genion S + congstar Handy-Modell: SE W902
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Es ist ja nicht nur dasselbe Netz. Es ist ja auch dieselbe Familie. Congstar ist die Tochter von T-Mobile. Damit dürfte ja schon mal klar sein, woher die deine Nummer haben. Auch wenn das garantiert abgestritten wird. Aber bei den Datenskandalen, die der Rosa Riese in letzter Zeit hatte, wäre es ein echtes Wunder, wenn deine Nummer einfach nur zufällig gewählt wurde.
Seltsam auf jeden Fall, dass die Tochter der Mutter auf diese Weise die Kunden abspenstig macht.
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier, aber nun möchte ich mal ein bißchen Anti-Werbung machen.
Für meine Mutter (74) hatte ich vor längerer Zeit einen preisgünstigen Prepaid-Anbieter gesucht und glaubte, den in Congstar gefunden zu haben. Nun ist die alte Dame wahrlich kein Vieltelefonierer und braucht das Handy in der Regel nur, um angerufen zu werden. Abgehende Gespräche oder SMS sind äußerst selten. Da in den AGB's von Congstar nirgends etwas von Mindestumsatz zu lesen ist, glaubte ich, DEN Anbieter gefunden zu haben.
Vor wenigen Wochen haben die nun von sich aus den Vertrag gekündigt. Die dürfen das, klar, steht so in den Bedingungen drin. Aber selbst nach dreimaligem Nachhaken per Mail haben die mir keinen Grund nennen wollen - immer nur der Hinweis, dass sie den Vertrag kündigen dürfen. Toll, lesen kann ich selber.
Ich bin mir sehr sicher, daß der Grund in dem zu geringen und wenig profitablen Umsatz liegt, aber die lassen sich auf keine Aussage festnageln. Und da beginnt für mich der Verlust der Seriösität. Wenn schon kein Mindestumsatz verlangt wird, dann sollte das Konto auch längerfristig bestehenbleiben, zumal noch ausreichend Guthaben auf der Karte vorhanden ist. Deshalb für mich ganz klar das Testurteil:
Möglicherweise ist es ja gewollt, daß man im Firmennamen den 1., 2. und 7. Buchstaben nur ändern muß (der Klang des Wortes bleibt ähnlich) - und schon hat man die Firmenphilosophie klar vor Augen.
Sorry, hab mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt.
Es ist ne Prepaid-Karte, aber in gewisser Weise ist es ja doch irgendwie ein Vertragsverhältnis.
Wie auch immer, Fakt ist jedenfalls, dass meine Mutter ne SMS bekam, in der die bevorstehende Abschaltung der Karte angekündigt wurde - was inzwischen auch erfolgt ist.
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Dann hat sie vermutlich nicht rechtzeitig neues Guthaben aufgeladen.
So handeln aber alle Anbieter: Die Gültigkeit der Karte ist von der Gültigkeit des Guthabens abhängig. Fristen dafür sind 6, 12 und 24 Monate. Wird nicht rechtzeitig das Guthaben aufgefrischt (auch wenn noch ausreichend Guthaben auf der Karte ist), wird die Karte vom Anbieter abgeschaltet.
Dann hat sie vermutlich nicht rechtzeitig neues Guthaben aufgeladen.
Das stimmt.
Zitat von Think A Bell
So handeln aber alle Anbieter: Die Gültigkeit der Karte ist von der Gültigkeit des Guthabens abhängig. Fristen dafür sind 6, 12 und 24 Monate. Wird nicht rechtzeitig das Guthaben aufgefrischt (auch wenn noch ausreichend Guthaben auf der Karte ist), wird die Karte vom Anbieter abgeschaltet.
Schon möglich, daß es alle so treiben, aber den Sinn sehe ich trotzdem nicht ein. Es leben nun mal nicht nur Megatelefonierer in diesem Land, die dem Anbieter das Geld nur so in den Rachen werfen. Sollen wirklich die Rentner spätestens alle 2 Jahre den Anbieter wechseln müssen, nur weil sie nicht genug Umsatz bringen? Das ist Raffgier in Reinkultur.
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Den Sinn sehe ich schon. Denn es gibt viel zu viele Menschen, die sich gleich mehrere SIM-Karten holen. Mal gleichzeitig, weil es irgendeine Aktion gibt, mal nacheinander, weil der eine Anbieter günstiger ist als der andere. Und dann lässt man die ungenutzten Karten einfach irgendwo verstauben.
Diese Karten belegen dann aber auch Rufnummern, die nicht neu vergeben werden können, solange die SIM-Karte sie blockiert. Deswegen ist es schon richtig, ungenutzte Karten irgendwann zu sperren.
Falsch ist aber die Interpretation von "ungenutzt", so wie sie von den Anbietern gesehen wird. Denn nur, weil man kein Guthaben auflädt, bedeutet es ja nicht automatisch, dass die Karte nicht in Gebrauch ist.