Hilfe, der Mahnbescheid ist da ! Bin voll in der Jamba-Falle gelandet und brauche dringend Rechtsberatung - oder einen guten Anwalt ??
Das Handy O2 gehört meiner minderjährigen Tochter, damals 14 Jahre alt
plötzlich tauchen Jamba-Abos auf der Rechnung auf
über die "Hotline" von Jamba habe ich ohne Erfolg versucht, die Abos zu kündigen
Die "Hotline" von Jamba ist kostenpflichtig. Meine Kündigung wurde ignoriert
An der Hotline von O2 (ebenfalls kostenpflichtig) wurde mir zugesichert, dass Jamba und WAP für 6 Monate gesperrt werden.
Diese mündliche Zusage von O2 wurde nicht eigehalten. Beide "Hotlines" O2 und Jamba sind ihr Geld nicht wert.
Ich habe das Handy gekündigt und als verloren gemeldet
Ich habe O2 die Einzugsermächtigung entzogen
Ich habe Rechnungsbeträge zurückbuchen lassen und nur noch die Grundgebühr überwiesen
O2 hat den Handy-Vertrag fristlos gekündigt und die Forderungen an eine Inkasso-Firma verkauft
Real-Inkasso fordert Gebühren, Zinsen und eine zinslose Grundgebühr-Vorauszahlung
Die Kosten schnellen in die Höhe, der Jamba-Schaden wird immer größer. Jetzt 389,93 Euro
Wer kann mir helfen?
Komplette Dokumentation Schriftverkehr O2 und meine Kontaktdaten auf meiner Homepage
Handy-Vertrag: O2 Genion S + congstar Handy-Modell: SE W902
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Bin voll in der Jamba-Falle gelandet und brauche dringend Rechtsberatung
- oder einen guten Anwalt ??
Hallo tsochart,
Rechtsberatung gibt es nur beim Anwalt...
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum du über die Hotline kündigen wolltest. In den AGB steht drin:
Eine Kündigung ist durch beide Vertragspartner jederzeit ohne Angabe von Gründen schriftlich möglich. Der Nutzer kann den Vertrag schriftlich gegenüber der Jamba! GmbH, Postanschrift: Karl-Liebknecht-Str. 5, 10178 Berlin, durch Senden einer SMS mit dem Keyword "STOP ALLE" an 33333 (zur Kündigung aller bestehenden Verträge) oder durch Versand einer E-Mail an hilfe@jamba.net kündigen.
Ab Zugang wird die Kündigung zum Ende des momentanen Abrechnungszeitraumes gemäß Ziff. 2a wirksam.
Eine schriftliche Kündigung sehe ich in deinen Dokumenten nicht - und mit der könntest du doch einiges belegen.
Noch wirksamer wäre es allerdings gewesen, deiner Tochter das Handy abzunehmen...
Das Handy gehört meiner minderjährigen Tochter, damals 14 Jahre alt . Warum gebe ich einem Teenager ein Handy in die Hand? Nun ich bin geschiedener Vater und wollte mit meiner Tochter in Kontakt bleiben. Sie hat das Handy aber in erster Linie als Spielzeug benutzt. Die Fernsehwerbung auf VIVA fand sie cool. Obwohl sie wusste, das sie das nicht soll, hat sie der Versuchung nicht widerstehen können und hat ein paar mal auf den Knopf gedrückt...
Meiner Tochter mache ich deshalb keine Vorwürfe. Das Kind lebt bei der Mutter.
Bei Neuverträgen sollte die Kindersicherung abgefragt werden.
Es geht mir regelmäßig so: wenn ich einen eigenen Standpunkt zu einem Thema finden will, muss ich mit möglichst vielen Leuten darüber reden. Dabei ist mir aufgefallen - auch bei mir selbst, das der Marktführer Jamba gerne als Synonym für Mehrwertdienste verwendet wird. Dabei gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die anscheinend im Windschatten von Jamba segeln. In meinem Fall waren es auch andere Kostenverursacher und in erster Linie WAP. Jamba darf nicht zum Sündenbock einer Branche gemacht werden.
Auf meiner Homepage habe ich die Überschrift des Artikels geändert.
Es heißt jetzt nicht mehr: O2 und die Jamba-Kletten
sondern: Mobilfunkanbieter und Mehrwertdienste
Nachdem die Rechnung da war, habe ich versucht, das Jamba-Abo über die J...-Hotline mit Sprachcomputer zu kündigen. Ich hatte schon gedacht, es hätte funktioniert, aber auf der nächsten Rechnung war das Abo immer noch drauf. Also habe ich versucht einen Mitarbeiter von Jamba ans Telefon zu bekommen. Das ist mir nicht gelungen. Habe es 2x versucht, aber ein Mitarbeiter war an der Hotline nicht zu erreichen. Es ist dann noch weitere Posten dazu gekommen. Dort habe ich gar nicht erst versucht anzurufen.
Ich habe bei O2 angerufen. Hier war ein Operator erreichbar. Ich habe ihm gesagt, das bei J... niemand zu erreichen ist und das ich es bei den anderen Anbietern gar nicht erst versuchen werde. Ich habe ihn gesagt, das das Handy meiner minderjährigen Tochter gehört und ich habe ihn gebeten, die Mehrwertdienste zentral zu kündigen und zu sperren.
Der Operator meinte, das er dafür nicht zuständig sei. Dann hat er seinen Chef gefragt. - Pause - Dann hat er gesagt: "Doch, das geht. In Ausnahmefällen können wir so etwas machen."
Ich habe ihm gesagt, das die Kündigungen (Plural) hiermit ausgesprochen sind und das ich ab jetzt keine Mehrwertdienste bezahlen werde. (An dieser Stelle hätte ich eine schriftliche Bestätigung fordern sollen.)
Auf der nächsten Rechnung war dann ein großer ungeplanter neuer Kostenblock WAP. Seit dem geht das Geziehe hin und her. Ich habe den ganzen Rechnungsbetrag zurück buchen lassen und habe nur Telefonkosten, SMS und Grundgebühr bezahlt - Aber keine Mehrwertdienste, da diese von mir gekündigt worden sind.
Damit keine weiteren Mehrwertdienste in Anspruch genommen werden können, habe ich das Handy dann ganz sperren lassen (Verlustmeldung). Seit dem hat meine Tochter praktisch kein Handy mehr. Ich zahle aber weiterhin die Grundgebühr für den Genion-Vertrag.
Wegen rückständiger Teilbeträge hat O2 den Vertrag an ein Inkasso-Büro verkauft
Das Inkassobüro hat den Handy-Vertrag fristlos gekündigt und will von mir u.a. "Schadensersatz" in Form einer Grundgebühren-Vorauszahlung.
Ich habe der Kündigung widersprochen und überweise weiterhin die monatliche Grundgebühr an O2.
Dann ist der Mahnbescheid gekommen.
Dann habe ich den Verbraucherschutz um Hilfe gebeten. Der Verbraucherschutz darf mir nicht helfen, weil der Mahnbescheid bereits da ist.
Was ich jetzt machen werde:
1) ich lege Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein.
2) ich suche einen Rechtsanwalt der bereit ist, mit dem Verbraucherschutz zusammen zu arbeiten.
3) ich überweise die monatliche Grundgebühr weiter an den Mobilfunk-Anbieter.
4) ich halte meine Homepage auf dem Laufenden
Das Handy hatte meiner Tochter gehört, die damals 16 Jahre alt gewesen ist. Fleißig hat sie Bildchen minderer Qualität per SMS auf ihr Handy bestellt. Bei der Werbung im Musikkanal VIVA hatte natürlich nicht das Kleingedruckte gelesen. So hatte sie unwissentlich Abos nicht nur bei Jamba sondern auch bei anderen Anbietern abgeschlossen. z.B. z-net o.ä. Sie wußte nicht, das sie Abos abgeschlossen hatte und den monatlichen Download nicht genutzt. Mit anderen Worten: sie hat keine weitere Ware angefordert, sollte aber das Abo bezahlen. Dann habe ich ihr das Handy weggenommen, bzw. den Chip durch Pre-Payed ausgetauscht. Abgebucht wurde aber munter weiter. Es ist mir nicht gelungen, das Abo-Gedönse zu kündigen. Teilweise kostenpflichtige "Hotline" bzw. Deadline der Anbieter, wo niemand ans Telefon geht. Oder Sprachcomuter bei denen man im Kreis herum geführt wird. Aus meiner Sicht liegt die Zuständigkeit eh beim Mobilfunkanbieter, weil der die Bildchen zugestellt hat und abkassieren.
Mir war das alles dann zu blöd. Ich habe bei o2 angerufen, den Handy-Vertrag und den ganzen Jamba-Müll zentral gekündigt. Man möge mir verzeihen, das ich immer Jamba sage. Leider habe ich die Namen der anderen Anbieter vergessen. Ich habe mich bereit erklärt, die Grundgebühr 19,90 Euro bis zum Ablauf der 2-Jahres Frist zu bezahlen. Aber mit dem Handy-Chip wird nicht mehr telefoniert und Ware aus Abonnements die nicht abgerufen wurde wird auch nicht bezahlt. Ich habe o2 die Einzugsermächtigung wiederrufen und bereits abgebuchte Beträge via Postbank zurück buchen lassen. Auch keinen Fall gar nicht zahlen! Grundgebühr muss sein, sonst hätte ich verloren. Ich habe einen Dauerauftrag über 19,90 Euro Grundgebühr eingerichtet.
Inzwischen hatten sich die Kosten hochgeschaukelt, weil o2 die Forderung an ein Inkasso-Büro verkauft hatte. Mit dem Inkasso-Büro habe ich gar nicht verhandelt. Meine Schreiben an o2 wurden nicht beantwortet. Die Verbraucherzentrale konnte mir nicht helfen, weil der Mahnbescheid bereits da war.
Dann bin ich auf die Idee gekommen, das ich die Rechnungen, den Mahnbescheid, meine Briefe usw. alles einscanne und ins Internet stelle. Gleichzeitig diskutiere ich den Fall im Handy-Forum. Erst jetzt hat es bei o2 geklingelt. Ich habe tatsächlich einen Rückruf bekommen. Suuuper nett. Ich bekomme eine Kulanz-Gutschrift und der Mahnbescheid wird zurückgenommen. Bedingung ist allerdings, das ich die Grundgebühr weiter bezahle bis zum Vertragsende.
Ob mir ein Anwalt in dieser Situation hätte helfen können ist fraglich. Geholfen hat mit letztlich hier dieses Forum. Deshalb ein herzliches Danke an die Betreiber dieses Forums.