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Blackberry Bold 9000 im Test: Nachrichten-Maschine
Das aktuelle Handy der Blackberry-Reihe von Research in Motion (RIM) trägt den prägnanten Beinamen Bold 9000. Der ständige Abgleich mit dem eigenen E-Mail-Postfach macht das Smartphone zu einer regelrechten Nachrichten-Maschine. Diesen Eindruck bestätigt die vollwertige QWERTZ-Tastatur, welche zügige Eingaben erlaubt. Einen weiteren Höhepunkt stellt der Trackball dar, welcher eine wirklich intuitive Steuerung zulässt. Auch ein Blick ins Innere des stabilen Gehäuses lohnt sich ungemein.
So fehlt ein integrierter GPS-Empfänger ebenso wenig wie Verbindungsmöglichkeiten zum Internet. WLAN, der UMTS-Turbo HSDPA, sowie EDGE sorgen für die notwendige Geschwindigkeit. Zudem ist die Multimedia-Abteilung in Form von Musicplayer und einer zwei Megapixel Kamera vertreten. Der 1 GB große Speicher ist per Micro-SD-Karten-Steckplatz erweiterbar. Dreist, frech oder gewagt, im Wörterbuch lassen sich zu „bold“ viele Deutungen finden. Welche Attribute zutreffen, verrät der aktuelle Handy-Testbericht.
Design und Verarbeitung: Dynamisch, schick und stabil
Ob der Kunst-Leder-Rücken tatsächlich jedermanns Sache ist, sei dahingestellt. Bei der Begutachtung des schwarzen Bold-Gehäuses gefiel diese erfrischende Art und Weise der Geräte-Gestaltung jedenfalls. Auch sonst lautet die Devise der RIM-Designer beim vorliegenden Blackberry auf jeden Fall: Hochwertigkeit und Stil! So umschließt ein matt-silberner Metallrahmen das recht groß dimensionierte Gehäuse - Das sieht schick aus und gestaltet das Handy außerdem äußerst stabil.
Sogar Stecker-Adapter liegen im Paket
Zudem sitzt auch die Akku-Abdeckung fest verankert an ihrem Platz. Um das Gehäuse vor hässlichen Kratzern bewahren zu können, zählt ein Leder-Etui als Schutzmantel zum Lieferumfang. Die Kombination aus schlichter Eleganz und optimaler Verarbeitung erlaubt an dieser Stelle schlichtweg nur Lobeshymnen für ein ansprechendes Design und die gelungene Verarbeitung des Blackberry Bold 9000.
Bedienung: Spitzenposition!
Neben der vollständigen QWERTZ-Tastatur stellt vor allem der von RIM eingesetzte Trackball den Unterschied zu anderen Smartphones wie dem Nokia E71 dar. Mit dem kleinen Ball wird die Computer-Maus-Steuerung am ehesten auf ein Smartphone übertragen – mit Erfolg. Die Steuerung per Drehen und Klicken erfolgt intuitiv, was auch an dem geordneten Menü mit seinen deutlich gestalteten Symbolen liegt. Außerdem gehören eine externe Lautstärke-Regelung sowie ein Auslöser für die Foto-Funktion zum Tasten-Aufgebot.
Passt gerade noch so in eine Hand
Der Prozessor mit einer Taktung von 624 MHz erlaubt ein ruckelfreies Manövrieren durch die Software des Bold 9000 – ohne Wartezeiten. Neben zahlreichen Anwendungen, wie einem Terminplaner oder dem detaillierten Adressbuch, finden sich fünf vorinstallierte Spiele auf dem Gerät. Abgerundet wird das vielseitige Software-Paket des RIM-Smartphones durch das Programm „Documents to Go“, mit dem Microsoft-Office-Dateien angesehen und bearbeitet werden. Zahlreiche Zusatzanwendungen, wie z.B. ein Duden, sind optional erhältlich.




















