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Nokia
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Nokia N900
ab 369,00 €
Test-Bewertung: 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00
 Testbericht
User-Bewertung: 4.7 / 5 4.7 / 5 4.7 / 5 4.7 / 5 4.7 / 5
 2 Kommentare
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W-LAN GPS Empfänger

Nokia N900 im Test: Mit Linux ins Internet

Bühne frei für das nächste Betriebssystem: Mit dem OS Maemo 5 setzt Marktführer Nokia erstmals auf eine mobile Variante von Linux. Das Handy mit dem Namen N900 richtet sich vor allem an Anwender, die gerade unterwegs nicht auf das Internet verzichten wollen. WLAN, der UMTS-Turbo HSDPA oder EDGE sorgen für eine fixe Übertragung von Daten. Zudem bietet ein 3,5 Zoll großer, resistiver Touchscreen genügend Übersicht bei einer Auflösung von 480x800 Pixeln. Das 181 Gramm schwere Gerät verfügt über eine 5 Megapixel Kamera und einen Musicplayer samt Klinkenbuchse.

Mit 32 GB internem Speicher sollte genügend Platz für viele Fotos und Musikstücke gegeben sein - reicht der digitale Stauraum nicht aus, lassen sich per Micro-SD-Karte weitere 16 GB aufstocken. Außerdem bietet die Maemo-Oberfläche eine Verknüpfung mit dem Ovi-Shop, über den dann verschiedene Programm-Ergänzungen möglich sind. Zu guter letzt befinden sich noch vorinstallierte Ovi-Karten auf dem Gerät, das dann via A-GPS-Empfänger sogar den Weg weist. Die handytarife.de-Redaktion hat das N900 getestet und die Eindrücke im aktuellen Handy-Testbericht zusammengefasst.


Design und Verarbeitung: Klobiges Tablett


Das Handy, welches übrigens zu den Internet-Tablets zählt, bringt wuchtige 181 Gramm auf die Waage und behauptet sich damit mühelos in der Liga der schwersten Geräte, die sich bisher in der handytarife.de-Redaktion vorstellten. Das hohe Gewicht begründet sich unter anderem durch den Metallrahmen, der den Touchscreen umfasst und für Stabilität sorgt. Leider liegt das N900 ein wenig wackelig in der Hand, was der QWERTZ-Tastatur in die Schuhe zu schieben ist – Display- und Eingabeteil weisen etwas Spiel in ihrer Verbindung auf.


Nokia N900
 
Für jeden etwas dabei: Ordentliche Ausstattung

Auch das Design spaltet die Handy-Nation: Den einen wird der schwarze „Koloss“ schlicht und einfallslos erscheinen, andere mögen gerade das dezente Auftreten des neuen Nokia-Modells. Die dem Gehäuse verpassten Rundungen sorgen dabei auf jeden Fall für Dynamik. Zu bemängeln ist eher, dass sämtliche Anschlüsse frei liegen und somit Staub und Schmutz ausgesetzt sind - an dieser Stelle wären kleine Abdeckungen wünschenswert. Gerade im Hinblick auf die oft vertraglich bedingte Geräte-Bindung von zwei Jahren kann sich an den kritischen Stellen über die Zeit viel Dreck ansammeln.


Bedienung: Rundum gelungen


Die einzelnen Drücker der QWERTZ-Tastatur wirken auf den ersten Blick recht klein. Aufgrund ihrer Gummierung und den ausreichend ertastbaren Druckpunkten erlauben sie allerdings schon nach kurzer Eingewöhnungsphase eine flüssige Steuerung. Dazu gesellen sich eine Lautstärkewippe, der Ein-Schalter sowie der Auslöser für die 5 Megapixel Kamera und eine physische Tastensperre. Ansonsten kommt das N900 zugeschoben ohne weitere Tasten aus und erlaubt dann einzig die Bedienung mit dem Finger.


Nokia N900
 
Soeben noch handlich, der Klotz

Und die Steuerung des Nokia N900 gelang im Test vorzüglich. Der resistive Touchscreen erlaubt zwar längst nicht so eine empfindliche Bedienung wie sein kapazitiver Bruder, doch im Zusammenspiel mit dem mitgelieferten Stylus, dem Bedienstift oder der aufschiebbaren QWERTZ-Tastatur erfolgten alle Eingaben im Nu. Das Linux-basierte Maemo 5 besitzt außerdem ausreichend Talent, um einem solch vielseitigen Mobiltelefon ein würdiges Betriebssystem zu bieten und besticht obendrein mit flotter Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Befehlen.


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