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Samsung H1 im Test: Rundum glücklich
2009 war zweifelsohne das Jahr der Handy-Betriebssysteme: Neben Windows Mobile 6.5, WebOS von Palm oder dem von Samsung angekündigten Bada, präsentierte Vodafone als erster Mobilfunkanbieter sein eigenes Linux-basiertes Betriebsystem. Das dazugehörige Mobiltelefon hört auf den Namen H1 und besitzt neben satten 16 GB internem Speicher zusätzlich noch einen Steckplatz für Micro-SD-Karten für bis zu weitere 16 GB. Ein 3,5 Zoll großes, kapazitives AMOLED-Touch-Display sorgt zudem für die nötige Übersicht.
Für die Erstellung von Schnappschüssen steht eine 5 Megapixel Kamera samt Autofokus zur Verfügung. Außerdem sorgt ein LED-Blitz für zusätzliches Licht. Das H1 orientiert sich des Weiteren stark am steigenden Verlangen, soziale Netzwerke überall abrufen zu wollen: Damit Applikationen für Facebook und Konsorten stets Aktuelles anzeigen, sorgen WLAN, der UMTS-Turbo HSDPA oder EDGE für die schnelle Übertragungsgeschwindigkeit. Die handytarife.de-Redaktion hat sich das Samsung H1 im aktuellen Handy-Testbericht genauer angesehen.
Design und Verarbeitung: Stabil und schick
Das Gehäuse des Samsung H1 kommt ganz in Schwarz oder aber völlig silbern zum Kunden, kann aber durch die abgerundeten Ecken und Kanten im unteren Bereich dennoch mit einer gewissen Dynamik punkten. Einzig die kleinen Logos auf den physischen Tasten sorgen durch ihre silberne Colorierung für ein wenig Abwechslung, genau wie die rote Vergrößerungs-Taste, die im Gehäuse-Rand untergebracht wurde. Des Weiteren zieht die 3,5 Zoll große Anzeige garantiert einige neidische Blicke auf sich.

Standard-Paket in der Übersicht
Der hochwertige Eindruck setzt sich auch bei der Überprüfung der eingesetzten Materialien fort, denn das H1 besteht weitestgehend aus schickem und, was noch wichtiger ist, stabilem Metall. Erwartungsgemäß ließ das H1 dann auch den redaktionellen Drück- und Quetschtest mucksmäuschenstill über sich ergehen. Auf knarrende oder knarzenden Kunststoff-Komponenten wurde erfreulicherweise vollständig verzichtet. Das Samsung H1 ist folglich völlig solide und zudem wirklich hübsch anzusehen.
Bedienung: Klassisch und in Ordnung
Zu den drei bereits erwähnten Drückern unter dem Display - also den Tasten zum Telefonieren und für das Menü sowie dem Knopf zum Aufruf der Kontakte und dem Schnellzugriff für die Vergrößerung - gesellen sich noch eine Laustärkewippe und der Auslöser für die Kamera hinzu. An Schnellanwahlen mangelt es folglich nicht, jedoch erscheinen gerade die Knöpfe unter dem Display zunächst etwas gewöhnungsbedürftig in ihrer täglichen Handhabung. Doch Übung macht bekanntlich den Meister, so dass die neue Bedienweise nach kurzer Zeit zu beherrschen ist.

Die große Anzeige passt bequem in die Hand
Das gilt auch für Texteingaben mit der virtuellen QWERTZ-Tastatur. Zunächst erscheinen die einzelnen animierten Tasten als zu klein, doch ein paar Nachrichten später gelingt die Bedienung problemlos. Hinter der Linux-Oberfläche finden sich übrigens in verschiedenen Unterpunkten gelegentlich Samsung-typische Elemente wieder. Ähnlich durchwachsen bearbeitet das H1 Befehle: Mal werden diese sofort umgesetzt, an anderer Stelle gelingt dies nicht ohne sekundenlange Bearbeitungszeit.




















