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E-Mail Push
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E-Mail aufs Handy: E-Mail Push

E-Mails können mittlerweile von den meisten Handys empfangen und versendet werden. Vor allem Geschäftsleute legen jedoch häufig Wert darauf, auch unterwegs sofort über neue Nachrichten im Postfach informiert zu werden, ohne diese manuell abzurufen. Genau für diese Zielgruppe wurde die Technik des E-Mail-Push entwickelt. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert.

Mit einem gewöhnlichen Internet-Handy erfolgt der Empfang von E-Mails auf herkömmlichen Wege: Man wählt die entsprechende Funktion im Menü des Mobiltelefons aus, stellt eine Internetverbindung über GPRS oder UMTS her und überprüft das Postfach auf neue Nachrichten. Beim E-Mail-Push erledigt das Mobiltelefon diese Arbeit. Es wählt sich regelmäßig oder dauerhaft ins Netz ein, lädt neue Nachrichten automatisch herunter und informiert den Nutzer durch ein Signal über neue E-Mails im Posteingang. Das funktioniert im Grunde genau so einfach wie bei einer SMS.

Das Büro für die Westentasche

Doch E-Mail-Push kann noch mehr: Über einen so genannten Exchange-Server kann sich das Mobiltelefon nicht nur mit dem Postfach, sondern mit dem kompletten Personal Information Manager (PIM) wie z.B. MS Outlook synchronisieren. So erscheinen nicht nur neue E-Mail-Nachrichten sondern auch Kalendereinträge, Adressen und Notizen auf dem Gerät. So ist man unterwegs immer auf dem gleichen Stand wie im Büro.

BlackBerry als Wegbereiter

Vorreiter in Sachen E-Mail-Push war die kanadische Firma RIM mit ihrem BlackBerry. Lange Zeit waren diese Geräte die einzigen, welche die Technik des E-Mail-Pushs beherrschten. Die BlackBerrys sind meist kaum größer als ein normales Handy, verfügen aber beispielsweise über eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, so dass E-Mails relativ schnell geschrieben werden können. Inzwischen kann Push-E-Mail jedoch auch mit Smartphones anderer Hersteller genutzt werden.

Spezielle Datenoption für E-Mail-Push

Voraussetzung für den Einsatz von E-Mail-Push ist die Buchung einer speziellen Datenoption. In der Grundgebühr ist dabei in der Regel ein bestimmtes Datenvolumen enthalten. Darüber hinaus gibt es auch so genannte E-Mail-Flatrates. Wie immer bei Datentarifen darf man aber auch hier den Begriff Flatrate nicht wortwörtlich nehmen, denn bei Überschreitung eines bestimmten Datenvolumens fallen Zusatzkosten an oder das Tempo wird gedrosselt.

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