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Daten-Roaming


© E-Plus

Daten-Roaming - mobiles Internet im Ausland

Im Urlaub mit dem Smartphone oder dem Notebook den Wetterbericht oder die Aktien checken oder mal eben die Urlaubsfotos bei Facebook hochladen? Geht alles, aber teuer kann es werden. Beim Daten-Roaming, der mobilen Internetnutzung mit deutscher SIM-Karte im Ausland, kann man ganz schön in die Kostenfalle stolpern.

Internet, mobil und überall, ist durch Tablets, Smartphones oder mit dem Notebook via Surfstick inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Egal ob im Job, in der Freizeit oder im Urlaub - das Handy ist immer dabei und größtenteils online. Doch gerade im Ausland kann das mobile Surfen hohe Kosten nach sich ziehen. Das böse Erwachen flattert dann mit der nächsten Rechnung ins Haus.

Wieso ist Daten-Roaming so teuer?

Selbst wenn man in Deutschland einen günstigen Tarif für das mobile Internet gebucht hat, kann dieser im Ausland nicht genutzt werden - hier ist ein eigener Tarif oder eine Zusatz-Option für das Ausland zu buchen. Die Einwahl erfolgt vor Ort über das Mobilfunknetz eines Anbieters im Urlaubsland. Die hier anfallenden Kosten können ohne speziellen Roaming-Tarif völlig anders aussehen als der Handytarif, den man in der Heimat abgeschlossen hat.

Daten-Roaming innerhalb der EU

Die Preise für Daten-Roaming innerhalb der EU sind dabei noch moderater als außerhalb der EU. Die Europäische Kommission hat hier eingegriffen. Seit März 2010 gibt es eine automatische Kostenbegrenzung, die bei einem Rechnungsbetrag von 50 Euro netto, dies entspricht 59,50 Euro inkl. Mehrwertsteuer, einsetzt. Der Betrag klingt, als könne man damit ausgiebig surfen. 50 Euro können jedoch je nach Tarifkonditionen sehr schnell verbraucht sein. Sind 80 Prozent dieses Betrages erreicht, erhält der Nutzer eine Nachricht (je nach Gerät und Anbieter in Form einer SMS, eines Pop-Up-Fensters oder einer E-Mail), die ihn darüber in Kenntnis setzt. Ist die 50 Euro Grenze erreicht, wird das mobile Web automatisch abgeschaltet. Wer nun über diese 50 Euro Grenze hinaus weiter mobil surfen möchte, kann dies natürlich tun - er muss dies jedoch kenntlich machen, indem er seine Internetverbindung erneut freischalten lässt. Ebenso ist es möglich, sich bei seinem Mobilfunkanbieter ein bestimmtes Datenvolumen festzulegen, welches nicht überschritten werden kann.

Inzwischen hat die EU-Kommission auch für Daten-Roaming günstigere Tarife vorgesehen. So zahlen Kunden seit dem 1.7.2014 auf 20 Cent netto pro MB, das sind brutto 23,80 Cent. Ab Sommer 2017 sollen die Roaming Gebühren innerhalb der EU komplett entfallen.

 Die Roaming-Preise in der Übersicht

Daten-Roaming außerhalb der EU

© o2

Riskanter und damit kostspieliger wird es beim Surfen in Staaten, die nicht zur EU gehören, so zum Beispiel in der Türkei, aber auch in den USA oder Kanada. Richtig tief in die Tasche greifen muss, wer den Internetzugang ungehemmt im Rest der Welt nutzt. Das wird nicht nur teuer, hier greift auch keine Kostensperre nach der 50 Euro Grenze. Eine warnende SMS, geschweige denn eine Blockierung des Internetzugangs gibt es in diesem Fall nicht. Das Risiko, schnell ungeahnt hohe Kosten anzuhäufen, ist hier also besonders hoch.

Eine simple Faustregel

Der Download großer Datenmengen sollte im Urlaub generell vermieden werden. Die Vorstellung, mit dem Laptop oder Handy Musik aus dem Netz zu laden, während man irgendwo wartet, oder abends im Hotel noch schnell einen Film als Stream zu schauen ist zwar verführerisch, wird aber höchstwahrscheinlich enorm teuer. Daher sollte man sich in einem fremden Land bei seinem Smartphone oder Notebook auf die Basics besinnen und beispielsweise von großen Downloads absehen. Denn man sollte stets bedenken: Im Nicht-EU-Ausland können bereits für eine winzige Datenmenge von einem Megabyte mehrere Euro fällig werden.

Alternative: WLAN im Hotel oder freie Wifi Hotspots nutzen.

Kostenfalle vermeiden

Wer keine Lust auf hohe Kosten hat, hat die Möglichkeit, das mobile Internet auf seinem Smartphone oder Tablet abzustellen, also das Daten-Roaming zu deaktivieren.

Wer aber auf Reisen nicht auf das mobile Web verzichten kann oder will, hat noch eine weitere Möglichkeit, die entstehenden Kosten zu kontrollieren. Durch ein Zweit-Handy ohne SIM-Lock, kann man jede SIM-Karte, die man zur Verfügung hat, in das Gerät einsetzen und zum Telefonieren und Surfen nutzen - auch eine ausländische Prepaid-Karte. Auch bei Surfsticks für das Notebook ist dies problemlos möglich. Es lohnt also, sich am Urlaubsort eine SIM-Karte eines dortigen Mobilfunkanbieters zu kaufen und diese zu verwenden, denn so zahlt man genauso viel wie die Landsleute. Am sichersten fährt man hierbei mit einer Prepaid-Karte, die mit einem Guthaben aufgeladen wird, sodass die Gefahr gar nicht besteht, mehr Geld für die Internetnutzung auszugeben, als beabsichtigt.

Online und mobil - auch im Urlaub

© Vodafone

Es gibt Mittel und Wege, im Ausland mobil mit Notebook oder Handy surfen zu können, ohne dafür horrende Summen zu zahlen. So gibt es auch in den Ferien vielerorts sogenannte Hotspots, an denen man sich kostenlos ins lokale WLAN-Netz einwählen und surfen kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte das Daten-Roaming deaktivieren, oder aber in Ländern, in denen nicht die EU-interne Kostenbremse greift, auf einheimische SIM-Karten mit Prepaid-Funktion zurückgreifen. So muss niemand auf das mobile Web verzichten und dennoch nicht fürchten, dass nach dem Urlaub eine exorbitante Handyrechnung ins Haus flattert.

Checkliste zum Daten-Roaming:

•    Daten-Roaming deaktivieren
•    Individuelle Daten-Obergrenze beim Mobilfunkanbieter einrichten
•    Downloads oder andere großen Datenmengen vermeiden
•    Ausländische Prepaid-Karten nutzen
•    WLAN-Hotspot im Hotel oder Internet-Cafe nutzen

Spezielle Angebote und Kosten für Daten-Roaming in der Übersicht

Wie kann ich Daten-Roaming auf meinem Handy ausschalten?

Wenn Sie nicht in die Kostenfalle für Surfen mit dem Handy im Ausland tappen wollen, können Sie das sogenannte Daten Roaming auf Ihrem Smartphone deaktivieren. So sind Sie auf der sicheren Seite und brauchen keine teure Rechnung fürchten.

handytarife.de zeigt Ihnen, wie Sie für die wichtigsten Handys bzw. gängigsten Betriebssysteme die Datenverbindungen ausschalten.

Android:
Hauptmenü -> Einstellungen -> Drahtlos & Netzwerke -> Mobilfunknetze -> Daten aktiviert

bada:
Hauptmenü -> Verbindung -> Datenroaming

BlackBerry:
Hauptmenü -> Verbindungen verwalten -> Datendienste

iOS:
Hauptmenü -> Einstellungen -> Netzwerke -> Mobile Daten

Symbian S60:
Hauptmenü -> System -> Einstell. -> Verbindungen -> Paketdaten

Symbian^3:
Menü -> Einstellungen -> Verbindungen -> Einstellungen -> Datennutzung im Ausland

Windows Phone 7:
Hauptmenü -> Einstellungen -> Mobilfunk -> Datenverbindungen

 Weitere Informationen zu Smartphone Betriebssystemen



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