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Samsung Keyboard Cover im Test: Das Blackberry-Gewand

Gibt es da draußen noch Menschen, die einer Tastatur mit echten Tasten nachtrauern? Die sich von ihrem Nokia Communicator oder den Motorola Milestone Smartphones nur widerwillig getrennt haben? handytarife.de hat für all diejenigen das neue Keyboard Cover für das Samsung Galaxy S8 und S8+ getestet.

Schon seit dem Samsung Galaxy Note 5 und Samsung Galaxy S6 fertigt Samsung eine spezielle Hülle, an die eine Tastatur angebracht wird. So verdeckt diese zwar einen Teil des Bildschirms. Doch wenn sie nicht gebraucht wird, kann die Einheit zum Tippen einfach abgenommen und auf der Rückseite befestigt werden, damit weder der gesamte Touchscreen zur Darstellung von Webseite, Fotos und Videos zur Verfügung steht.

 

Das Samsung Galaxy S8+ wird zur Schreibmaschine

 

Die neuste Version für das Samsung Galaxy S8 und S8+ sieht wertiger aus als die Vorgänger. Sie ist nur noch in schwarz erhältlich und die Tasten sind nun mit Stegen voneinander abgegrenzt. Eine ganz hilfreiche Rolle kann übrigens der Steg auf der Rückseite zwischen Linse und Fingerabdrucksensor übernehmen. Denn er erleichtert die Orientierung, die durch die ungünstige Platzierung des Fingerabdrucksensors neben der Kamera auf der Strecke geblieben ist und zu ständigem herumpatschen auf dem Glas über der Linse führt. Das kann mithilfe dieser Hülle reduziert werden.

Die einzelnen Tasten sind gut voneinander angegrenzt - © handytarife.de

Die 40 Gramm leichte Tastastur-Hülle kostet 59,90 Euro. Dieser Preis relativiert sich etwas, wenn man der Empfehlung folgt, sich auf jeden Fall eine Hülle für die neuen Samsung-Flaggschiffe zuzulegen, das diese sonst mit ihren Infinity-Displays bei Stürzen viel Angriffsfläche für teure Schäden bieten. Mit der Hülle ist das Smartphone dann deutlich griffiger. Eine Zertifizierung zum Schutz gegen Wasser oder Staube, wie sie das Samsung Galaxy S8+ besitzt, weist das Keyboard Cover allerdings nicht auf. Die Tastatur wird aufgesteckt und die untere Reihe mit Icons auf dem Display verschiebt sich dann etwa um ein Drittel nach oben.

 

Die Erkennung, dass nun mit echten Tasten getippt werden soll, erfolgt über einen Magnet im Rand unter dem Display. Der Clou ist, dass die Tastatur nicht per Bluetooth gekoppelt oder regelmäßig aufgeladen werden muss. Die Eingaben werden genauso registriert, wie wenn man mit dem Finger tippen würde. Über den kapazitiven Touchscreen werden Veränderung des elektrischen Feldes erkannt, das mithilfe einer leitfähigen Folie das Display berührungsempfindlich macht. Im Normallfall verändern die Finger die Spannung, hier tut dies die Tastatur. Samsung empfiehlt von einer Display-Schutzfolie abzusehen, um die Funktion des Keyboard Covers nicht einzuschränken.

 

Simple, zuverlässige Technik

 

Die Tasten reagieren also so flink, wie bei einer direkten Eingabe per Finger. Und auch der Druckpunkt der Tasten ist präzise. Aufgedruckt ist das QWERTY-Layout, doch wenn Deutsch als Sprache eingestellt ist, tippt man mit der gewohnten QWERTZ-Tastatur. Auf der Rückseite aufgesteckt, liegt das Smartphone nicht mehr flach auf dem Tisch. Insgesamt wird das Telefon etwa 3 mm dicker und breiter, sodass die Vorteile des schmaleren Displays im 18,5:9 Format etwas eingebüßt werden.

Der Steg neben der Linse erleichtert das Ertasten des Fingerabdrucksensors - © handytarife.de

Sämtliche Anschlüsse bleiben stets frei zugänglich. Headset und USB-Type-C-Kabel können eingesteckt werden und auch der Lautsprecher im Rahmen wird nicht verdeckt. Sonderzeichen und Ziffern sind auf die Tasten in blau aufgedruckt, werden durch die ebenfalls blaue ALT-Taste aktiviert. Mit der Tastatur erhalten die Android-Tasten im klassischen Samsung-Layout wieder Einzug. Wie bei den Outdoor-Handy Samsung Galaxy XCover 4 sind dann der Taskmanager, die Home und Zurück von links nach rechts unter der Tastatur platziert.

 

Fazit: Zubehör für Blackberry-Veteranen

 

Wer auf der Suche nach einem Smartphone ist, das mehr Leistung als ein Blackberry KeyOne bietet. Wer die Vorzüge eines großen Displays für Videos oder längere Texte nicht missen will, der sollte sich die Kombination aus Samsung-Mobiltelefon und Keyboard-Cover genauer anschauen. Die Technik besticht durch ihre simple Umsetzung, sodass weder eine Funk-Verbindung hergestellt werden muss, noch dass dadurch der Akku über Gebühr belastet wird oder die Tastatur ihren Dienst versagt, wenn nicht daran gedacht wurde, sie aufzuladen. Das Keyboard Cover aufstecken, lostippen oder auf der Rückseite verstauen und von etwas mehr Schutz für das eigene Handy bei Stürzen profitieren.

 

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