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Wiko

WIKO Fever 4G Dual SIM

Android | 5.2 Zoll | 13 MP
handytarife.de Testurteil:
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Wiko Fever im Test: Im fluoreszierenden Rahmen

Knapp 230 Euro werden in den einschlägigen Online-Shops für das neuste Smartphone der französischen Handymarke aufgerufen. Dafür protzt das Mobiltelefon mit ordentlichen Werten auf dem Datenblatt und wartet mit zwei Überraschungen auf, von denen eine Begeisterung auszulösen vermag und die andere zu belächeln ist.

Wiko mausert sich zu einem ernstzunehmenden Smartphone-Hersteller. In dem Einheitsbrei der großen Marken, die sich auf ihre Flaggschiffe konzentrieren und deren preiswertere Geräte weniger Liebe zum Detail aufweisen, sticht Wiko im niedrigen und mittleren Preissegment mit Handys für den Otto-Normal-Verbraucher heraus. Dabei bewegen sich die Franzosen mit ihren niedrigen Preisen zwar nicht auf dem Niveau der Haut Couture, doch der jugendliche Hersteller weiß sich mit bunten Farben und Gimmicks von der Konkurrenz abzusetzen.

 

Design & Verarbeitung: Vorne hui, hinten pfui

 

Das Wiko Fever besitzt einen 5,2 Zoll Full-HD-Bildschirm. Damit ist es in der Breite vergleichbar mit dem aktuellen Top-Handy Samsung Galaxy S6. Gleichzeitig mit seinem breiten Rand unter dem Display, in dem keine Tasten untergebracht sind, merklich länger. Schwarz-Grau, Schwarz-Champagner und Weiß-Champagner nennen sich die verfügbaren Farben, wobei Grau beziehungsweise Champagner den Metallrahmen beschreiben. Die Rückseite hat eine Lederoptik, die sich in einem geprägten Muster wiederfindet.

 

Wiko Fever
 
So kann das Wiko Fever bei Nacht aussehen

 

Eine wertige Haptik entsteht hierdurch allerdings nicht, weil die Rückseite dennoch aus Hartplastik ist und keine Soft-Touch-Oberfläche spendiert bekommen hat. Das ist aber auch kein Beinbruch für ein Smartphone, das mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229 Euro auf den Markt gekommen ist. Umso schicker ist der Einsatz von gewölbtem und sehr kratzfestem Glas auf der Front, das man sonst nur von teureren Handys kennt. Das kreative Designmerkmal des fluoreszierenden Rahmens ist hingegen zu belächeln, denn wenn sich das Mobiltelefon die meiste Zeit in der Hosentasche befindet, dann kann es im Dunkeln auch nicht leuchten.

 

Apps & Bedienung: Hier wird geklotzt

 

Die Performance des Prozessors ist auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S5. Dabei bietet das Wiko Fever ebenfalls das noch recht aktuelle Betriebssystem Android 5.1 und kann auf einen großzügigen Arbeitsspeicher von 3 Gigabyte zurückgreifen. Das führt zu einer flüssigen Bedienung, die es sogar zulässt aufwendige Spiele-Apps problemlos ausführen zu können. Die Benutzeroberfläche ist von Wiko und entspricht dem Konzept von iOS auf dem iPhone: Es gibt kein Menü, sondern alle Apps werden auf den Startbildschirmen angelegt, wo sie in Ordnern sortiert werden können.

 

Wiko Fever
 
Überzeugend im Benchmark: Wiko Fever

 

Wen das stört, der findet im Play-Store Launcher, um die Bedienung den eigenen Wünschen anzupassen. So bringt der Now Launcher von Google einige Funktionen des Suchmaschinengiganten und die klassische Android-Oberfläche zurück. Auch beim Fever ist der "Clean Master" vorinstalliert, um das System von Datenmüll zu befreien. Diese App lässt sich deinstallieren. Die "OneClean" App von dem Prozessor-Hersteller Mediatek, die durch kurzes tippen die Performance verbessert, kann hingegen nicht deinstalliert werden und hat erschreckend weitreichende Zugriffsrechte.

Foto & Video: Talentierter Selfie-Apparat

 

Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf und kann auf einen LED-Blitz zurückgreifen. Damit können Selfie-Fans nun also auch bei schlechten Lichtverhältnissen dafür sorgen, dass zumindest ihr Gesicht und die nähere Umgebung beleuchtet werden.  Außerdem gibt es neben einem einfachen Aufnahme-Modus noch Modi zur Verschönerung des Selbstporträts, indem die Haut weicher, die Kinnpartie schärfer gezeichnet und die Augen vergrößert werden. Außerdem sind nun Groufies möglich und es kann eine Bild-in-Bild-Funktion genutzt werden, um den Fotografen und dessen Aussicht gleichzeitig abzubilden.

 

Wiko Fever
 
Wiko Fever
     
Blasse und unscharfe Referenzaufnahme...
(Klick zum Originalbild)
  ...und brauchbare Schnappschüsse im Alltag.
(Klick zum Originalbild)

 

Die Hauptkamera auf der Rückseite kann neben den beschriebenen Modi noch auf die Funktionen „HDR-, Nachtaufnahme“ und „Sports“ für Objekte in Bewegung zurückgreifen. Dabei haben die Fotos eine maximale Auflösung von 13 Megapixel und können ebenfalls mit einem LED-Blitz beleuchtet werden. Die maximale Auflösung bei Videos ist Full-HD-Qualität. Die Hauptkamera macht Fotos, die sich nicht in den Vordergrund spielen können, sondern einfach einen hochauflösenden Schnappschuss ermöglichen. Die Frontkamera lässt Selfie-Spezialisten allerdings voll auf ihre Kosten kommen.

 

Internet, E-Mail & Multimedia: Der Akku überzeugt

 

Das recht ordentliche Gewicht von über 140 Gramm bringt einen großen Vorteil mit sich: Der Akku des Wiko Fever ist mit 2900 mAh ein Dauerläufer und kann dem moderaten Nutzer auch mal verzeihen, wenn der nächtliche Ladezyklus vergessen wurde. Wenn schon nicht der neuste WLAN-ac-Standard, so könnte wenigstens das 5-Ghz-Band langsam mal auch von günstigeren Smartphones unterstützt werden. Dafür ist das französische Handy LTE-fähig und nimmt zwei Micro-SIM-Karten in sich auf. Dabei wird festgelegt, welche bevorzugt für Anrufe, SMS, und die Mobilfunkdaten verwendet werden soll. Per Anruf und SMS sind beide Nummern stets erreichbar.

 

Wiko Fever
 
Das Wiko Fever kommt nun mit der Google-Standard-Tastatur

 

Hinzu gesellt sich ein Speicherkartenslot, durch den der interne Speicher von 16 Gigabyte um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden kann. Ein Klangtalent ist das Wiko Fever nicht. Es erfüllt die Wiedergabe von Musik und Anrufen per Lautsprecher oder dem mitgelieferten Headset ausreichend. Ein FM-Radio steht auch zur Verfügung. Ins Internet geht es mit dem vorinstallierten Chrome-Browser von Google oder einem Pendant aus dem Play-Store. Die Tastatur ist nun die schlichte Basis-Ausführung von Android.

 

Fazit: Keine Haut Cousine, aber gute Hausmannskost

 

Das Wiko Fever dreht die Branche zwar nicht auf Links und ist trotzdem ein interessantes Produkt, weil es in keiner Disziplin versagt. Der leuchtende Rahmen ist zwar nur für diejenigen interessant, die ihr Handy viel im Freien liegen haben, aber der Full-HD-Bildschirm und das gewölbte Glas hinterlassen einen guten Eindruck. Die Frontkamera mit ihren Software-Funktionen und dem LED-Blitz erfreut Selfie-Fans. Performance und die guten Ausdauerwerte überzeugen ebenfalls. Die Rückseite kann den guten Eindruck von der Front nicht erfüllen.

 

Die Materialwahl hätte hier besser sein können, aber in dieser Preisklasse sollte man auch nicht zu viel erwarten. Die Kamera auf der Rückseite vermag es nicht Wunder zu vollbringen und knipst Fotos, die sich im Mittelfeld einzuordnen haben. Und dort gehört das Wiko Fever auch hin. Preis und Leistung sind durchaus fair, denn wenn man mal mit dem Samsung Galaxy S5 ein Flaggschiff heranzieht, dessen Leistung mit dem Wiko Fever vergleichbar ist, so muss für den älteren Koreaner immer noch deutlich mehr bezahlt werden.

 

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Jérôme Lefèvre / Redaktion handytarife.de



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