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HTC Handy Testberichte

HTC Touch (P3450)

Windows Mobile | 2 MP
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HTC Touch im Test: Anfassen erlaubt

Für ´nen Appel und ´n Ei? Preiswerter als Apples iPhone ist HTCs neuester Wurf allemal. Das kleine Schwarze punktet auch mit einer intuitiven Finger-Bedienung und verbucht fast dieselben Ausstattungs-Merkmale: Mit Zwei-Megapixel-Kamera, WLAN und MP3-Player - inklusive 1 GB Speicher - spielt es zwar nicht in der höchsten Liga, aber mit der frischesten Windows-Mobile-Version 6.0 im schönsten Stadion.

 
In Zeiten des iPhone-Hypes von Apple ernten Handys ohne Tasten - dafür aber mit viel Bildschirm - ungeteilte Aufmerksamkeit. Dabei ist die Benutzung per Touchscreen gar nichts Neues. Zig PDA-Phones vertrauen schon auf den berührungsempfindlichen Bildschirm. Einziger Nachteil: Die Menüoberfläche mit ihren kleinen Symbolen verlangt nach einem Stift und damit nach zwei Händen. Das Apfel-Mobiltelefon ist hingegen gänzlich auf den Daumen ausgerichtet und eignet sich so auch für die Kommunikation zwischen Tür und Angel. Kann das HTC Touch aus taiwanesischer Feder hier mithalten? Der PDA-Phone-Spezialist beliefert T-Mobile und Co.. Die Netzbetreiber offerieren die Handys unter eigenem Namen.
 
Zufällige oder gewollte Ähnlickeit mit Apple? Den Kunden juckt es nicht
 
Ob nun HTC und Apple parallel in die gleiche Richtung entwickelt haben, oder Apple erneut seiner Trendsetter-Gene gerecht wird, darüber mag man streiten. Fest steht, dass das HTC Touch sich erstmals von bisherigen Smartphones absetzt, indem es versucht, den Stift links liegen (hier rechts stecken) zu lassen. Die so genannte Touch-Flo-Oberfläche simuliert ein kubisches Dreieck, das sich per Daumenbewegung von jeder Seite zeigt und die wichtigsten Funktionen wie Musicplayer, Fotobetrachter, SMS oder Telefonbuch auftischt.
 
Nur schade, dass der Griff zum Stift schneller bevorsteht als erwartet. Folgt man dem daumengroßen SMS-Button, landet man im üblichen Windows-Mobile-Nachrichten-Programm mit zugehöriger Winz-Tastatur. Apple ist hier konsequenter, das kalifornische Handy kann hingegen nicht auf die voll erweiterbare und damit leistungsstarke Windows-Plattform zurückgreifen. Mit mobilen Versionen von Microsoft Word, Excel, Power-Point und einem PDF-Reader kann das HTC-Touch neben seinen multimedialen Talenten auch zum Arbeitstier mutieren.
 
Design und Verarbeitung: Der Name ist Programm
 
Beim ersten Kontakt richten sich die Armhaare auf. Es ist nicht kalt, vielmehr wird die Handinnenfläche angesichts der verwendeten Materialien angenehm stimuliert. Für den deutschen Markt hätte sich sicher auch der Name "Fass mich an" geeignet. Kaum jemand wäre umher gekommen, dieser Versuchung zu widerstehen. Vollkommen umhüllt von einer Soft-Touch-Oberfläche, ist das Handy mit einer Verarbeitungsqualität gesegnet, die in Kombination mit den mittelschweren 112 Gramm ein derart sattes Gefühl vermittelt, dass Tag für Tag die Sonne aufgeht.
 

HTC Touch
 
Kieselstein at it`s best: Rund, weich und stark.

Manch ein Mobiltelefon-Hersteller könnte sich von einer solchen Liebe - der Qualität gewidmet - eine dicke Scheibe abschneiden. Die Gehäuseform ist mit ihrem vollkommenen Verzicht auf Ecken und Kanten eine Hommage an harmoniebedürftige Menschen. Das hochwertige Steuerkreuz schließt sich dem Kieselstein-Design an und ist gleichsam gut verarbeitet wie der Korpus. Die Hörmuschel ist von einer Lochblech-Applikation überzogen, hinter der eine grüne Empfangs- und eine blaue Bluetoothlampe blinkt: Das hat Raumschiff-Enterprise-Charakter.


Bedienung per Fingerkuppe: Etwas halbherzig aber dennoch praktikabel
 
Dass Captain Kirk mit der Bedienung des HTC Touch zurecht gekommen wäre, dessen sind wir uns sicher. Den Anfang macht ein attraktiver und übersichtlicher Startbildschirm, inklusive Wetterschau der nächsten vier Tage. Die neuesten Nachrichten und eine Liste der vergangenen Anrufe sind nur einen Stifthieb entfernt. Zu guter Letzt implementierte der Hersteller auf dem Startbildschirm einen Launcher mit neun frei wählbaren Schnellzugriffen im fingerfreundlichen Format.
 

HTC Touch
 
Eitel Sonnenschein oder Wetter-Kapriolen: Der Start-Bildschirm verrät es.

Ob bei regem Gebrauch neun Einträge ausreichen hängt vom Nutzer ab. Für alle Fälle steht eine weitere, von HTC entwickelte, Benutzeroberfläche bereit, die nicht nur durch neun weitere Direktzugriffe besticht, sondern vielmehr durch ihre Art und Weise der Verwendung. Ganz nach Apple-iPhone-Manier, gilt es den Finger über das Handy-Display zu führen.
 
HTC Touch
 
Intuitiv: Mit dem Daumen blättert man durch einen dreiseitigen Kubus.

Per Rechts- und Links-Drift blättert man durch ein grafisch aufbereitetes, kubisches Dreieck. Die intuitiven Befehle werden sehr zuverlässig umgesetzt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bereitet das Hin- und Herschubsen reichlich Freude. Im modernen Hellgrau-Look serviert die erste Seite eine Kurzwahl-Funktion mit neun Einträgen - auf Wunsch inklusive Konterfei des jeweiligen Kontaktes.
 
Einen Daumendrift von links nach rechts später stehen die drei Mediafunktionen Musik, Foto und Video bereit. Die Medienseite nach rechts weggestoßen, erscheint eine Auswahl von Applikationen wie E-Mail, SMS, Kalender oder Internet-Explorer. Die insgesamt sechs Einträge lassen sich jedoch nicht frei wählen oder anordnen. Weiterer Pferdefuß: Geht es in eine tiefere Menüebene, wird der eben noch beflügelte Daumen abrupt eingebremst.
 
HTC Touch   HTC Touch   HTC Touch
 
In der Touch-Flo-Oberfläche versammeln sich
die wichtigsten Funktionen für den Alltag.

Mit geteiltem Herzen finden wir uns im Windows-Mobile-Menü wieder. Nun heißt es entweder spitze Finger mit hoher Treffsicherheit zu kombinieren, oder den Stift zu zücken. Alternativ steht das sauber ansprechende Steuerkreuz bereit, es liegt nur etwas zu tief. Die daraus folgende kopflastige Bedienung ist auf Dauer etwas unbequem. Nebenbei fehlt eine Windows-Start- oder OK-Taste. Wenn überhaupt, macht das Steuerkreuz nur in Verbindung mit dem Stift Sinn, für sich alleine stehen kann es nicht.
 
Das Programm Touch-Flo macht hier eine bessere Figur. Aus jeder Menüebene heraus lässt es sich mit einem einfachen vertikalen Drift vom HTC-Logo aus starten. Somit garantiert Touch-Flo beispielsweise stets eine schnelle und einfache Anwahl von Kontakten und findet so im Alltag oft Verwendung. Ferner lassen sich die Funkschnittstellen steuern und das Handy auf Vibrationsalarm umschalten - ohne Zweifel sind dies oft abverlangte Funktionen.
 
Angemessene Arbeitsgeschwindigkeit gepaart mit handlichen Maßen
 
Über weite Wege gelingt die Bedienung also ohne jemals den obligatorischen Windows-Start-Button zu bemühen. Im Ganzen erfordert das Handy nicht viel Mühe: Mit 99,9 x 58 x 13,9 Millimetern ist es äußerst kompakt und damit durchaus hemdtaschentauglich. Der Prozessor taktet mit 201 MHZ, was sich zunächst wenig anhört, aber rundweg ausreicht. Auf Kommandos reagiert das Handy unmittelbar.
 
Zumindest wenn der Touchscreen die Befehle annimmt. Mitunter erfordert die ungewöhnlich dicke Displayschicht einen beherzteren Druck. Hat man sich einmal mit diesem Umstand arrangiert hat jedoch jeder Hieb Erfolg. Probleme beim Anvisieren treten indes nicht auf: Das 2,8 Zoll Display löst mit 240 x 320 Pixel auf und leuchtet hell genug, um auch in Büroräumen die Oberhand zu behalten. Nur im gleißenden Sonnenlicht spiegelt das Displayglas stark, worunter die Ablesbarkeit leidet.


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