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© Screenshot / handytarife.de

Android: Wirbel um Abhör-Apps

"Pool 3D", "Honey Quest" und "Beer Pong: Trickshot" von "Dumadu Games" sind nur drei der möglicherweise rund 1000 Spiele, Messenger und Social-Media-Apps, die eine Software des Start-Ups "Alphonso" nutzen, um nicht nur während die App genutzt wird mitzuhören. Das weckt Erinnerungen an den vergangenen Mai.

Die New York Times berichtet über mindestens 250 Spiele-Apps, in denen der Programm-Code von Alphonso gefunden werden konnte. Die Stichprobe von handytarife.de ergab, dass in der Android-App „Beer Pong: Trickshot“ im Ordner „tv“ der Alphonso-Service hinterlegt ist, der Befehle zur Ortung, dem Abgleich der Uhrzeit und zur Aufnahme von Audio-Dateien enthält.

 

Vorgang in Deutschland strafrechtlich relevant

 

In der App-Beschreibung gibt der Entwickler Dumadu Games an, dass die Software von Alphonso zum Einsatz kommt. Dabei werden die Aufnahmen aber angeblich nicht direkt zur Auswertung verschickt, sondern es wird ein digitaler Fingerabdruck (Hash) erstellt, der dann von Alphonso in Zusammenarbeit mit Shazam ausgewertet wird. So soll erkannt werden, welche Fernsehsendungen und welche TV-Werbung konsumiert wird. Dabei wird die Software vermutlich nicht zwischen Geräuschen aus der Flimmerkiste und privaten Gesprächen unterscheiden können.

 

Für die Aufnahme nichtöffentlich gesprochener Worte auf einen Tonträger braucht es eine Einwilligung. Die Abfrage einer Erlaubnis zum Zugriff auf das Mikrofon beim ersten Starten der App wird dafür nicht reichen, weil der Nutzer nicht ausreichend aufgeklärt wird. Auch wenn in der App-Beschreibung auf Alphonso hingewiesen wird, kann in der Installation selber nach unserer Einschätzung auch keine Einwilligung liegen.

 

Berechtigungen managen

 

Somit dürfte ein Verstoß gegen § 201 StGB wegen einer Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes vorliegen. Das erinnert an eine Studie der TU Braunschweig, die öffentlich machte, dass es Apps gibt, die mithilfe von für Menschen nicht hörbaren Tönen zum Beispiel Werbung identifizieren können, aber auch Geräte untereinander kommunizieren lassen.

 

Damals wie heute sollte jeder Nutzer eines Smartphones sich bei der Erteilung von Berechtigungen fragen, ob es Sinn macht, dass eine Applikation Zugriff auf das Mikrophon bekommt. Dies im Zweifel lieber erstmal nicht erteilen und gegebenenfalls später im Berechtigungsmanager gestatten, wenn sich herausstellt, dass die App sonst nicht den gewünschten Zweck erfüllt.

Nützliche weiterführende Informationen:

Warum löschen Sie Apps vom Smartphone?

YouGov-Studie: Nur wenige nutzen Trainings-Apps

Gesundheits-Apps massiv im Aufwind

Apps für Kinder: Mobile Unterhaltung für 3- bis 6-Jährige

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